AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
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Figure 7.29: Overview for the StateMachine ErrorCodes handling
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Ursache-Wirkungs- / Fehlerklassifikations-Diagramm (UML-basiertes Kontext- und Anwendungsfalldiagramm mit Akteuren und Fehlerereignisknoten).
- Technischer Zweck: Systematische Aggregation aller externen und internen Fehlerursachen, die innerhalb des AUTOSAR Adaptive Platform (AP) Functional Clusters State Management (SM) zur Generierung und Auswertung standardisierter
ErrorCode-Instanzen führen. - Funktionale Einordnung: Dient als Bindeglied zwischen Laufzeitüberwachung (Platform Health Management, PHM), Prozess- und Zustandsausführung (Execution Management, EM) sowie der internen Regelausführung im State Management zur Gewährleistung deterministischer Übergänge in sichere Zustände (Safe State / Degraded Mode).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure (UML Actors / Functional Clusters):
Platform Health Management(PHM): Meldet Integritäts- und Überwachungsverletzungen von Prozessen (Alive-, Deadline-, Logical-Supervision).Execution Management(EM): Führt Zustandswechselanfragen für Funktionsgruppen aus und meldet Prozesslebenszyklus-Zustände.State Management(SM): Zentrale Instanz zur Definition, Steuerung und Überwachung von System-, Maschinen- und Funktionsgruppenzuständen.
- Zentrale Entität:
ErrorCode(dargestellt als UML-Komponente): Abstraktion der Fehlerereignisse bzw.ara::core::ErrorCode, welche als Trigger für transitionsbezogene Fehlerbehandlungsroutinen (ErrorActionLists) im Zustandsautomaten dienen.
- Fehlerquellen & Schnittstellen (Klassifikationsknoten):
- Extern induzierte Fehlerpfade:
Process failed:- Schnittstelle zu PHM: Benachrichtigung über
RecoveryHandlerbei Fehlschlag eines überwachten Prozesses. - Schnittstelle zu EM: Abfrage/Meldung über
GetExecutionErrorundundefinedStateCallbackbei unerwartetem Prozesstod oder Inkonsistenz.
- Schnittstelle zu PHM: Benachrichtigung über
FunctionGroup transition request failed:- Schnittstelle zu EM: Scheitern einer synchronen/asynchronen Zustandsanforderung via
SetState(z. B. Nichterreichen des Zielzustands durch Prozessstartfehler).
- Schnittstelle zu EM: Scheitern einer synchronen/asynchronen Zustandsanforderung via
- SM-intern induzierte Fehlerpfade:
Processing Agent ActionList failed: Fehler bei der Abarbeitung einer Aktionsliste, die einem spezifischen internen Agenten zugeordnet ist.Start or stop of an Agent failed: Scheitern der Instanziierung, Aktivierung oder Beendigung eines SM-internen Agenten.Processing ActionList times out: Überschreitung des konfigurierten Watchdog-/Timeout-Intervalls während der synchronen oder asynchronen Abarbeitung einer Aktionssequenz.Processing EnterSuspendToRam or LeaveSuspendToRam fails: Scheitern der hardwarenahen Power-Management-Übergänge für Low-Power-Zustände (Suspend-to-RAM bzw. Resume).
- Extern induzierte Fehlerpfade:
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Triggering & Fehlerdetektion:
- Asynchroner Health-Event: PHM stellt eine Regelverletzung fest und ruft den registrierten
RecoveryHandlerdes SM auf. - Asynchroner Execution-Event: EM meldet via
undefinedStateCallbackden Ausfall eines Prozesses oder signalisiert perGetExecutionErrordie Nichterfüllung einer Prozessabhängigkeit. - Synchrone/Future-basierte Anforderung: SM fordert via
SetStateeinen Funktionsgruppen-Wechsel an; EM antwortet mit Fehlerstatus (FunctionGroup transition request failed). - Interner Timer-Ablauf: Ein dedizierter Timer für eine laufende
ActionListläuft ab, bevor alle Teilaktionen quittiert wurden (Processing ActionList times out). - Power-Mode-Fehlschlag: Vorbereitende oder abschließende Aktionen beim Wechsel in/aus
SuspendToRAMschlagen fehl.
- Asynchroner Health-Event: PHM stellt eine Regelverletzung fest und ruft den registrierten
- Fehler-Mapping & Propagation:
- Die spezifische Ursache wird in einen plattformkonformen
ErrorCodetransformiert. - Der
ErrorCodewird an die StateMachine-Engine übergeben und fungiert dort als Guard-Bedingung oder Event-Trigger.
- Die spezifische Ursache wird in einen plattformkonformen
- Reaktionsmuster & Abbruch:
- Laufende reguläre Aktionslisten werden unverzüglich abgebrochen oder in einen definierten Rollback überführt.
- Ausführung der im Manifest hinterlegten
ErrorActionListzur Wiederherstellung eines stabilen Maschinen- oder Funktionsgruppenzustands (z. B. Notlauf, Neustart betroffener Funktionsgruppen oder Plattform-Reset).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Anforderungsabdeckung:
- RS_SM_00001 / RS_SM_00005: Gewährleistet konsistente Zustandsführung im Gesamtsystem und deterministische Schnittstellenbedienung in Richtung EM.
- RS_SM_00402: Erzwingt die deterministische Fehlerbehandlung während Zustandsübergängen ohne undefiniertes Systemverhalten.
- SWS_SM_00687 / SWS_SM_00688: Normieren die Bereitstellung, Erkennung und das konsistente Mapping aller gelisteten Fehlerbedingungen auf
ErrorCode-Typen sowie die Pflicht zur Bereitstellung zugehöriger Fehlerbehandlungsstrategien.
- Konsequenzen für Stack- und Plattform-Entwickler:
- Mapping-Konsistenz: Rückgabewerte aus
ara::exec::ExecErrcundara::phm-Meldungen müssen verlustfrei und ohne Blockierung des SM-Event-Loops in die interne Fehlerrepräsentation übernommen werden. - Agenten-Lifecycle: Für interne SM-Agenten müssen robuste Start-/Stopp-Mechanismen implementiert sein, die auch bei Ressourceneinschränkungen nicht hängen bleiben.
- Mapping-Konsistenz: Rückgabewerte aus
- Konsequenzen für System-Integratoren & Applikations-Entwickler:
- Timeout-Budgetierung: Die Timeouts für
ActionListsmüssen in den Manifesten (ARXML) ausreichend groß für Worst-Case-Laufzeiten parametriert sein, jedoch straff genug, um ASIL-relevante Fehlerreaktionszeiten (FHTT) einzuhalten. - Applikationsverhalten bei State Transitions: Prozesse einer
FunctionGroupmüssen auf Terminierungs- und Aktivierungssignale innerhalb der vereinbarten Zeitschranken reagieren; Verzögerungen führen direkt zum globalenProcessing ActionList times outund damit zur Auslösung von Plattform-Rückfallstrategien.
- Timeout-Budgetierung: Die Timeouts für
Zugeordnete Anforderungen
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