Figure 3: Example of SW-Cs connected to the DET via service ports. On the left side, there are two instances of component SW-C Type A and one instance of component SW-C Type B.
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Komponentendiagramm / AUTOSAR VFB-Architekturausschnitt (Software Component Architecture) auf Ebene der Virtual Function Bus (VFB)-Modellierung im Kontext des Default Error Tracer (DET) der AUTOSAR Classic Platform (Release 4.2.2). Das Diagrammfragment illustriert die Port-basierte Verbindung (Assembly Connector) zwischen einer AUTOSAR Software-Komponente (SW-C) und dem Basissoftware-Dienst DET zur Fehlermeldung über standardisierte Service-Ports der RTE.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Der Bildausschnitt zeigt die Port-Schnittstellenkopplung zwischen zwei Systemelementen:
- Linke Entität (SW-C): Begrenzung einer Software-Komponente mit einem quadratischen Port-Symbol und daran angeschlossener Halbkreis-Notation (Socket / Required Port / R-Port als Client-Interface).
- Rechte Entität (DET Service): Begrenzung des DET-Basissoftware-Dienstes mit quadratischem Port-Symbol und daran angeschlossener Kreis-Notation (Ball / Provided Port / P-Port als Server-Interface).
- Assembly Sw Connector: Horizontale Verbindungslinie zwischen Ball- und Socket-Symbol, welche den R-Port der SW-C mit dem P-Port des DET verbindet (Client-Server-Kopplung über die AUTOSAR RTE).
- Schnittstellentyp: Service-Interface des DET (Client-Server-Interface zur Fehlerübermittlung).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Schaubild stellt eine statische Strukturbeziehung dar; ein Sequenzablauf ist nicht explizit modelliert, ergibt sich jedoch aus dem zugrundeliegenden Client-Server-Muster:
- Eine SW-C identifiziert einen internen Fehler (Development-, Runtime- oder Transient-Error).
- Die SW-C ruft über ihren R-Port synchron eine Operation des DET-Service-Interfaces (z. B.
ReportError) auf. - Die RTE routet den Aufruf über den Assembly Connector an den P-Port des DET.
- Parameterübergabe: An den DET werden
ModuleId,InstanceId,ApiIdundErrorIdübermittelt. Bei Mehrfachinstanziierung von Modulen wird dieModuleIdüber Port-Defined Argument Values seitens der RTE fest gebunden, währendApiIdundErrorIdvon der aufrufenden SW-C dynamisch übergeben werden.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Relevanz: Verdeutlicht die architektonische Vorschrift, dass Software-Komponenten oberhalb der RTE nicht direkt auf C-APIs der Basissoftware zugreifen dürfen, sondern Fehler zwingend über standardisierte AUTOSAR Service-Ports an den DET melden müssen.
- Port-Defined Argument Values: Da das Argument
InstanceIdnicht für Komponenteninstanzen genutzt werden kann (nur das erste ArgumentModuleIdist als Port-Defined Argument Value zulässig), werden separate SW-C-Instanzen über distincte Module-IDs abgebildet. - Entwickler-Hinweise: Der Präfix
Det_entfällt im Port-/Interface-Kontext, da der Bezeichner innerhalb der ARXML-Schnittstellenbeschreibung lokal gekapselt ist. Die Semantik und Nummerierung (0x00..0xFF) vonApiIdundErrorIdverbleibt in der Verantwortung des SW-C-Implementierers, da diese oberhalb der RTE nicht standardisiert sind.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.