AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign
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932 × 531 px
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Figure 7.3: StateMachine concept - Big picture
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Konzeptionelles Architektur- und Komponentendiagramm (UML-basiertes Block- und Verteilungsdiagramm mit Prozess- und Konfigurationsgrenzen).
- Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM) (
AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign, Kapitel 7). - Technischer Zweck: Darstellung der internen Dekomposition des State-Management-Prozesses in Konfigurationsartefakte (Controller, Agents), Implementierungsstrukturen (
StateMachine Management) sowie die Interaktionspunkte zu externen Applikationen und benachbarten Plattform-Clustern (EM, PHM, NM, UCM).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Semantik der Farbkodierung (Legende)
- Rot: Projektspezifisch / OEM-spezifisch, nicht Bestandteil des AUTOSAR-Standards (Not part of AUTOSAR).
- Blau: AUTOSAR-Plattformbestandteil (Part of AUTOSAR).
- Grün: Per ARXML/Manifest modellier- und konfigurierbare Strukturen (Visible in Configuration).
- Lila: Definierte Service- bzw. API-Schnittstellen (Interaction Points).
- Gelb (gestrichelt): Interne Architektur- und Dispatching-Mechanik (Implementation Detail).
Akteure & Komponenten
SMControlApplication(Rot, Kardinalität:1..*): Projektspezifische Applikation(en), die fahrzeugspezifische Betriebsstrategien abbilden und Zustandsanfragen an das State Management stellen.IAM(Identity and Access Management, Blau): Sicherheitsgate zur Verifikation von Zugriffsrechten derSMControlApplicationauf Zustandsänderungen.<<Process>> State Management(Blau): Eigener OS-Prozessraum des State-Management-Clusters.- Externe funktionale Cluster:
EM(Execution Management): Verantwortlich für Prozesslebenszyklen und Function Group States (FGS).PHM(Platform Health Management): Meldet Health-Ereignisse und triggert Recovery-Eskalationen.NM(Network Management): Verwaltet partielle/vollständige Netzwerkzustände.UCM(Update and Configuration Management): Steuert Software-Update-Sessions und Rollbacks.
Interne Entitäten (im State Management)
StateMachine Management(Gelb gestrichelt): Zentraler interner Event-Router/Dispatcher; verbindet Schnittstellen mit den Zustandsautomaten (Manage-Beziehung).<<StateMachine>> Controller(Grün): Zentraler Hauptzustandsautomat; steuert den globalen Systemlebenszyklus (Startup, Shutdown) und delegiert Steuerkommandos an die Agents (User configured startup and shutdown).<<StateMachine>> Agent(Grün, Multitasking-Instanzen1..*): Sub-Zustandsautomaten zur Kapselung disjunkter Teilzustände (z. B. Subsystem-spezifische Modi).- Konfigurationsartefakte innerhalb von Controller & Agent:
<<TransitionRequestTable>>: Regelwerk / Matrix zur Abbildung von Trigger-Ereignissen auf Zustandsübergänge.<<RecoveryErrorTable>>(im Diagramm: RecveryErrorTable): Zuweisung von Fehlerereignissen zu definierten Recovery-Aktionen.<<State>>(Multiplizität:1..*): Modellierte diskrete System-/Funktionszustände.<<ActionItemList>>(Multiplizität:1..*): Sequenzierte Befehlslisten, die bei Zustandsübergängen ausgeführt werden (z. B. Anforderung an EM).
Interaktionspunkte & Schnittstellen (Lila)
StateRequest(1..*): Eingehender Port für externe Zustandswechselanforderungen vonSMControlApplication(geschützt via IAM).StateNotification(0..*): Ausgehender Port / Event zur Benachrichtigung externer Applikationen über Zustandstransitionen.StateClient(1..*): IPC-Interface zuEM(Anforderung von Target States für Function Groups).RecoveryAction(0..*): Schnittstelle vonPHMzur Initiierung von Fehlerreaktionen im State Management.NetworkHandle(0..*): Schnittstelle zuNMfür Netzanforderungen und Synchronisation mit Buszuständen.UpdateRequest(0..1): Schnittstelle zuUCMzur Synchronisation von Update-Modi.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Ereignis-Eingang & Autorisierung:
- Eine externe
SMControlApplicationsendet einenStateRequest. - Das
IAMprüft die Zugriffsberechtigung. Ist ein Update-Vorgang aktiv (Blocked during update session), werden Anforderungen verworfen bzw. blockiert. - Alternativ treffen asynchrone Trigger über
PHM(RecoveryAction),NM(NetworkHandle) oderUCM(UpdateRequest) ein.
- Eine externe
- Dispatching & Transitionsevaluierung:
StateMachine Managementleitet Triggerevents an denControlleroder die zuständigenAgentsweiter.- Anhand der
<<TransitionRequestTable>>(bzw. bei Fehlern der<<RecoveryErrorTable>>) wird geprüft, ob die Transition im aktuellen<<State>>valide ist und welche Schutzbedingungen (Guards) gelten.
- Aktionsausführung:
- Validierte Transitionen aktivieren eine zugehörige
<<ActionItemList>>. - Abarbeitung von Aktionen: Das State Management fordert über den
StateClientbeiEMden Wechsel von Function Group States (FGS) an oder steuert Hardware-/Netzwerkzustände überNM.
- Validierte Transitionen aktivieren eine zugehörige
- Rückmeldung:
- Nach erfolgreicher Zustandstransition und Bestätigung durch den
EMwerden registrierte Observer überStateNotificationasynchron informiert.
- Nach erfolgreicher Zustandstransition und Bestätigung durch den
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Trennung von Strategie und Plattform: Die betriebliche Steuerlogik (
SMControlApplication) ist zwingend vom Plattformkern (State Management) entkoppelt. Applikationsentwickler implementieren keine direkten FGS-Wechsel beiEM, sondern interagieren ausschließlich deklarativ viaStateRequest. - Modellierung / ARXML-Design:
- Zustände, Tabellen (
TransitionRequestTable,RecoveryErrorTable) und Aktionslisten müssen vollständig im Execution- und State-Management-Manifest modelliert werden. - Hierarchische Trennung beachten: Der
Controllermuss Startup und Shutdown deterministisch vorgeben, bevor untergeordneteAgentsoperieren können.
- Zustände, Tabellen (
- IAM-Policies: Jede Applikation, die
StateRequestnutzt, erfordert zwingend eine passend konfigurierte IAM-Policy (Grant/Token), da Anfragen andernfalls stillschweigend oder per Security-Event verworfen werden. - UCM-Einschränkung (Update Session): Während eines Software-Updates sperrt die
UpdateRequest-Bindung den externenStateRequest-Pfad. Steuerungsapplikationen müssen defensiv ausgelegt sein und Timeout-/Rejection-Pfade vorhalten. - Determinismus: Da Aktionen sequenziell über
ActionItemListundStateClientabgearbeitet werden, hängen Transitionszeiten direkt von der Reaktionszeit desEMauf Prozessbeendigungen/-starts ab (Gefahr von Timeouts bei synchronen Blockaden).
Zugeordnete Anforderungen
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