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AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement FIG-058d89432a375797 932 × 552 px 1 Release(s)

Figure 7.9: Agent - FunctionGroup relation

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 058d89432a37579785bb54aa78999bcc07d01ec7f81d756bb4c5f1c19c9b66cc
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Konzeptionelles Struktur- und Gültigkeitsgrenzen-Diagramm (UML-Objekt-/Komponenten-Abstraktion mit Stereotypen).
  • Technischer Zweck: Spezifiziert die Scoping- und Zugriffsgrenzen von State-Management-Agenten (StateMachine) auf Funktionsgruppen (FunctionGroup, FG) in einer Multi-Software-Cluster-Umgebung (SoftwareCluster, SWCL) gemäß AUTOSAR Adaptive Platform (AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement, R23-11).
  • Architektur-Kontext: Zur Laufzeit teilt die Adaptive Platform Prozesse und Ressourcen in modular aktualisierbare Software Cluster (SWCLs) auf. Das Diagramm definiert den Architektur-Constraint: Eine Zustandsmaschine bzw. ein SM-Agent darf ausschließlich diejenigen Funktionsgruppen steuern (<<manage>>), die dem eigenen Software Cluster explizit über Claimed FGs zugeordnet sind. Cross-Cluster-Direktsteuerung von fremden Funktionsgruppen ist architektonisch untersagt.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Software Cluster (<<SWCL1>>, <<SWCL2>>):
    • Unabhängig deploybare, startbare und via UCM (Update and Configuration Management) aktualisierbare Software-Einheiten.
    • Kapseln jeweils ein Set exklusiv beanspruchter Funktionsgruppen (Claimed FGs).
  • Funktionsgruppen (FG_1 bis FG_5):
    • Instanzen von FunctionGroup, die Prozesslebenszyklen und Ausführungszustände (z. B. Running, Terminated, Off) über das Execution Management (ara::exec) steuern.
    • Zuordnungs-Kardinalitäten:
      • SWCL1 beansprucht: FG_1, FG_3 (1:n-Komposition/Exklusivanspruch).
      • SWCL2 beansprucht: FG_2, FG_4, FG_5 (1:n-Komposition/Exklusivanspruch).
      • Eine FunctionGroup ist disjunkt genau einem SoftwareCluster zugeordnet.
  • State-Management-Agent (<<StateMachine A>>):
    • Ausführende Zustandslogik innerhalb von SWCL1.
  • Schnittstellen & Steuerungsbeziehungen:
    • <<manage>> (Solide Pfeile von StateMachine A auf FG_1 und FG_3): Zulässige Kontrollpfade. Der Agent besitzt die Autorisierung, Zustandstransitionen für FGs innerhalb des eigenen Cluster-Scopes anzufordern.
    • <<manage>> (Rot gestrichelter Pfeil mit rotem Sperrkreuz auf FG_5): Unzulässiger Kontrollpfad. Ein direkter Zugriff einer StateMachine auf cluster-fremde Funktionsgruppen verletzt die Cluster-Isolierung.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • Zulässiger Transitionspfad (StateMachine A → FG_1 / FG_3):
    1. Trigger (z. B. Feldbus-Signal via ara::com, interner Timer, Diagnose-Event).
    2. StateMachine A evaluiert Transitionsbedingungen gemäß internem Zustandsmodell.
    3. StateMachine A setzt Zustandsanforderung via State Management an Execution Management ab (ara::exec::FunctionGroupState::TransitionTo()).
    4. EM verifiziert die Gültigkeit und führt Prozessstarts/-stopps für FG_1/FG_3 aus.
    5. Asynchrones Feedback (ara::core::Future) über Transitionserfolg an StateMachine A.
  • Verhinderter Pfad (StateMachine A → FG_5):
    • Direkte Aufrufe von StateMachine A auf den Funktionsgruppen-Zustand von FG_5 existieren im API-Vertrag nicht bzw. werden durch Modell-Validierung und Zugriffsfilter zur Laufzeit unterbunden.
  • Inter-Cluster-Koordination (Architektur-Muster bei Abhängigkeiten):
    • Benötigt SWCL1 eine Zustandsänderung in SWCL2 (z. B. Aktivierung von FG_5), darf dies nicht via manage, sondern ausschließlich über lose gekoppelte Inter-Cluster-Kommunikation erfolgen (z. B. Senden eines Requests via ara::com-Service-Interface an einen dedizierten Agenten/StateMachine in SWCL2, der dann FG_5 lokal steuert).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Manifest-Modellierung (ARXML):
    • Im StateManagementManifest bzw. ExecutionManifest müssen alle durch eine StateManagementPort- / StateMachine-Konfiguration gesteuerten FunctionGroup-Instanzen als strikte Teilmenge der im Metamodell definierten claimedFunctionGroup-Referenzen des übergeordneten SoftwareCluster deklariert sein.
    • ARXML-Generatoren und Validierungswerkzeuge müssen Schemata-Verletzungen (Cross-Cluster FG Reference) bereits zur Compile-/Generierungszeit als harter Fehler abfangen.
  • UCM & Lifecycle-Entkopplung:
    • Die strikte Begrenzung verhindert Deadlocks und Inkonsistenzen bei partiellen OTA-Updates: Wird SWCL2 über UCM gestoppt, aktualisiert oder entfernt, bleibt StateMachine A in SWCL1 voll lauffähig und blockiert nicht auf ungültigen FG-Handles fremder Cluster.
  • API-Implementierung (ara::exec / ara::sm):
    • Applikationsentwickler dürfen keine Instanzen von ara::exec::FunctionGroup oder Transition-Handles für cluster-externe FGs anfordern.
    • Fehlerbehandlung: Ein ungültiger oder cluster-fremder Zugriff wird von der Plattform mit Fehlern wie ExecErrc::kInvalidArguments oder durch Verweigerung der Namespace-Auflösung quittiert.

Die Analyse zu Figure 7.14 (Agent - FunctionGroup relation) aus AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement liegt vollständig vor. Falls Sie weitergehende Einordnungen zu spezifischen SWS-Anforderungen (z. B. Interaktionsmuster mit dem Execution Management oder Details zum StateManagement-Manifest) wünschen, stehe ich gern zur Verfügung.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R23-11 → R24-11 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-defc4456d7773478

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

R24-11 → R25-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-db85cde0301f9b05

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

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Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

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R24-11 AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement S. 40 7.9 Figure 7.9: Agent - FunctionGroup relation