AUTOSAR_SWS_CAN_TransceiverDriver
FIG-08c9d90c8e17592e
902 × 906 px
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Figure 7.1: CanTrcv state diagram The main idea intended by Figure 7.1, is to support a lot of currently available CAN transceivers in a generic view. Depending on the CAN transceiver hardware, the model may have one or two states more/less than necessary for a given CAN transceiver hardware. The standardization of transceiver driver as shown above will clearly decouple the ComM and EcuM from the used hardware.
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Zustandsdiagramm (State Machine Diagram, Diagrammrahmen stm CanTrcv_StateMachine) der AUTOSAR Classic Platform. Es spezifiziert den Zustandsautomaten und die Betriebsmodi des CAN-Transceiver-Treibers (CanTrcv) innerhalb des Communication Stacks (BSW). Das Diagramm dient als generisches Referenzmodell, um unterschiedliche CAN-Transceiver-Hardwarechips standardisiert zu kapseln und übergeordnete Module wie ComM, EcuM und CanIf von hardwarespezifischen Zustandsmodellen zu entkoppeln.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Zustände und Pseudozustände:
Power on: Initialer Pseudozustand (Start nach Spannungszuschaltung).Power off: Finaler Pseudozustand (Ausschalten der Stromversorgung).POWER_ON: Übergeordneter Verbundzustand (Superstate).NOT_ACTIVE: Initialer BSW-Zustand nach Bestromung vor Abschluss der Treiberinitialisierung.ACTIVE: Hierarchischer Verbundzustand für die operativen Betriebsmodi.CANTRCV_SLEEP: Zustand minimaler Leistungsaufnahme mit Wake-up-Bereitschaft.CANTRCV_STANDBY: Bereitsschafts- und Zwischenzustand.CANTRCV_NORMAL: Voll funktionsfähiger Betriebszustand (Senden und Empfangen auf dem CAN-Bus aktiv).
- Schnittstellen und Trigger:
CanTrcv_Init(): Initialisierungsaufruf mit Guard-Bedingungen[CFG1],[CFG2],[CFG3].CanTrcv_SetOpMode(OpMode): Steuerschnittstelle für Betriebsartenwechsel (gemäß Legende):CANIF_TRCV_MODE_NORMAL(Trigger 1a, 1b, 1c)CANIF_TRCV_MODE_STANDBY(Trigger 2a, 2b)CANIF_TRCV_MODE_SLEEP(Trigger 3a, 3b)
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierungsphase:
- Nach dem Systemstart (
Power on) befindet sich die State Machine im ZustandNOT_ACTIVE. - Durch Ausführung von
CanTrcv_Init()erfolgt abhängig von der statischen Konfiguration ([CFG1],[CFG2],[CFG3]) der Übergang in den VerbundzustandACTIVE:[CFG1]verzweigt direkt nachCANTRCV_SLEEP.[CFG2]verzweigt direkt nachCANTRCV_STANDBY.[CFG3]verzweigt direkt nachCANTRCV_NORMAL.
- Nach dem Systemstart (
- Operative Zustandsübergänge innerhalb
ACTIVE:- Aus
CANTRCV_STANDBY:- Wechsel zu
CANTRCV_NORMALüberCanTrcv_SetOpMode(CANIF_TRCV_MODE_NORMAL)(1a). - Wechsel zu
CANTRCV_SLEEPüberCanTrcv_SetOpMode(CANIF_TRCV_MODE_SLEEP)(3a). - Selbsttransition bei Anforderung von
CANIF_TRCV_MODE_STANDBY(2b).
- Wechsel zu
- Aus
CANTRCV_NORMAL:- Wechsel zu
CANTRCV_STANDBYüberCanTrcv_SetOpMode(CANIF_TRCV_MODE_STANDBY)(2a). - Kein direkter Übergang nach
CANTRCV_SLEEPmöglich. - Selbsttransition bei Anforderung von
CANIF_TRCV_MODE_NORMAL(1c).
- Wechsel zu
- Aus
CANTRCV_SLEEP:- Direkter Aufwachpfad zu
CANTRCV_NORMALüberCanTrcv_SetOpMode(CANIF_TRCV_MODE_NORMAL)(1b). - Kein direkter Übergang nach
CANTRCV_STANDBYmodelliert. - Selbsttransition bei Anforderung von
CANIF_TRCV_MODE_SLEEP(3b).
- Direkter Aufwachpfad zu
- Aus
- Terminierung:
- Das Verlassen von
POWER_ONüberPower offbeendet die Ausführung in Richtung des finalen Pseudozustands.
- Das Verlassen von
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Asymmetrie der Moduswechsel: Es existiert kein direkter Übergang von
CANTRCV_NORMALnachCANTRCV_SLEEP. Für das Herunterfahren in den Sleep-Modus muss der BSW-Stack (ComM/CanIf) zwingend die ZwischenstufeCANTRCV_STANDBY(2a, gefolgt von 3a) ansteuern. Umgekehrt erlaubt das Modell das direkte Aufwecken vonCANTRCV_SLEEPnachCANTRCV_NORMAL(1b). - Hardware-Abstraktion: Das Modell bildet eine generische Obermenge ab. Reale Transceiver-Hardware kann abweichende Modi aufweisen (z. B. Fehlen eines separaten Standby- oder Sleep-Zustands), was vom Treiber auf dieses Modell abgebildet werden muss.
- Idempotenz bei Selbstreferenzen: Anforderungen des bereits aktiven Modus (1c, 2b, 3b) sind zulässig und belassen den Transceiver ohne Fehlerzustand im aktuellen Modus.
- Initialisierungskonfiguration: Die Guards
[CFG1],[CFG2]und[CFG3]korrespondieren mit der Treiberkonfiguration (z. B. Default-Startmodus nach ECU-Initialisierung).
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.