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AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement FIG-0aa2fd424bf4a2f8 569 × 125 px 1 Release(s)

Figure 7.23: Library Mode with multiple DeterministicSyncMasters

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✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Konzeptionelles Architektur- und Deployment-Diagramm (Prozess- und Subsystem-Ebene).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Execution Management (EM), Subsystem Deterministic Execution / Redundant Execution (gemäß AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement, Release R20-11, Kapitel 7.5).
  • Technischer Zweck: Darstellung des Integrationsmusters Library Mode für redundante Ausführungsdomänen mit mehreren Instanzen des DeterministicSyncMaster. Es adressiert fehlertolerante High-Performance-Architekturen (bis ASIL D), bei denen Hardware-Lockstep durch Software-Lockstep substituiert oder ergänzt wird, indem der Software-Lockstep-Mechanismus direkt als Bibliothek in den Prozesskontext des DeterministicSyncMaster eingebunden ist.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Software Lockstep 1 & 2 (Gelbe Systemblöcke):
    • Software Lockstep 1 (durchgezogener Rahmen): Primäre bzw. lokale Lockstep-Ausführungseinheit / Host-Prozess.
    • Software Lockstep 2 (gestrichelter Rahmen): Redundante Lockstep-Ausführungseinheit (z. B. auf separatem Rechenkern oder separater ECU/Maschine). Die gestrichelte Kontur kennzeichnet die redundante/gespiegelte Natur der Entität.
  • DeterministicSyncMaster 1 & 2 (Rote Umrandung):
    • Zentrale Steuerinstanzen für die Zyklus- und Zeitsynchronisation innerhalb der jeweiligen Lockstep-Domäne.
    • Library Mode-Eigenschaft: Das Software-Lockstep-Framework läuft in-process mit dem DeterministicSyncMaster. Dies eliminiert IPC- und ara::com-Overhead zwischen Lockstep-Überwachung und Master-Zyklussteuerung.
  • TimeSync Slave 1 & 2 (Innere Entitäten):
    • Lokale Zeitnehmer-Komponenten (Anbindung an den Time Synchronization Stack, z. B. IEEE 802.1AS / gPTP / ara::tsyn).
    • Stellen für den jeweiligen DeterministicSyncMaster die hochgenaue, global synchronisierte Zeitbasis bereit.
  • Synchronisationskanal (Roter Doppelpfeil):
    • Bidirektionale Inter-Master-Kommunikationsverbindung zwischen DeterministicSyncMaster 1 und DeterministicSyncMaster 2.
    • Ermöglicht Zyklusabgleich, Barriere-Synchronisation und Konsensbildung über Redundanzgrenzen hinweg.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  1. Aktivierungsanforderung (SWS_EM_01325):
    • Redundant ausgeführte Applikationsprozesse (DeterministicClients) rufen am Zyklusende synchron ara::exec::DeterministicClient::WaitForActivation() auf.
    • Ein Synchronization Request Message-Frame (beinhaltet Client-ID, Aktivierungszeitstempel des Vorzyklus, Cycle Code und Loop Count) wird an den zugeordneten lokalen DeterministicSyncMaster übermittelt.
  2. Master-to-Master-Barriere (Roter bidirektionaler Pfad):
    • Die beiden Instanzen DeterministicSyncMaster 1 und DeterministicSyncMaster 2 erfassen die Requests ihrer lokalen Clients.
    • Über den Synchronisationskanal tauschen die Masters ihren Zyklusstatus und die aktuellen Fortschritte aus.
    • Auf Basis der gemeinsamen Zeitreferenz (TimeSync Slave 1 & 2) treffen beide Master eine abgestimmte Entscheidung über den nächsten globalen Ausführungszeitpunkt und Zykluscode (z. B. M-aus-N-Voting).
  3. Aktivierungsantwort & Zyklusfreigabe (SWS_EM_01326):
    • Jeder DeterministicSyncMaster sendet eine Synchronization Response Message mit dem berechneten Aktivierungszeitstempel und Cycle Code an die Clients zurück.
    • WaitForActivation() kehrt zeitgleich auf beiden redundanten Seiten zurück; der nächste deterministische Zyklus startet synchron.
  4. Lockstep-Ergebnisabgleich:
    • Die in den Master-Prozess eingebettete Lockstep-Bibliothek verifiziert die Ausführungsergebnisse beider Pfade auf bitgenaue Identität. Bei Abweichungen (Inkonsistenz, Deadlock, Timeout) greift die Fehlerbehandlung (Dem/Recovery Action).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Normenbezug:
    • RS_EM_00053: Verpflichtet das Execution Management zur Bereitstellung deterministischer Redundanzmechanismen auf Standard-Mikroprozessoren.
    • SWS_EM_01325 & SWS_EM_01326: Spezifizieren das strikte Anforderungs-/Antwort-Protokoll der Zyklussynchronisation.
  • Entwickler- & Integrationshinweise:
    • Latenzvorteil vs. Process Mode: Im Vergleich zum Process Mode (getrennter Lockstep-Daemon) reduziert der Library Mode Kontextwechsel und IPC-Latenzen drastisch, da der Lockstep-Algorithmus direkt im Adressraum des SyncMasters ausgeführt wird.
    • Anforderung an den Sync-Kanal: Der Master-zu-Master-Kanal muss deterministisch, echtzeitfähig und jitterarm ausgelegt sein (z. B. deterministisches Shared-Memory oder deterministisches Ethernet TSN).
    • Abhängigkeit von TimeSync: Fehlerhafte oder jitterbehaftete Zeitdaten der TimeSync Slaves führen unmittelbar zu Zyklusversatz und Rückgabefehlern in WaitForActivation() (Rückgabewert ExecErrc::kFailed).
    • Deterministischer Code: Applikationen dürfen keine nicht-deterministischen OS-Primitives (unkoordinierte Threads, freie Zeitgeber, undefiniertes Pointer-Aliasing) nutzen, da der Software-Lockstep sonst fälschlicherweise Divergenzen detektiert.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R20-11 → R21-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-769e374d1667afe9

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

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R20-11 AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement S. 80 7.23 Figure 7.23: Library Mode with multiple DeterministicSyncMasters
R20-11 AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement S. 80 7.23 Figure 7.23: Library Mode with multiple DeterministicSyncMasters