AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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460 × 350 px
2 Release(s)
Figure 11.26: Scenario: Report Checkpoint
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Sequenzdiagramm mit bedingter Verzweigung (
alt-Fragment). - Technischer Zweck: Spezifikation des Kontrollflusses bei der Meldung eines Überwachungspunktes (Checkpoint) durch eine Applikation an das Laufzeitüberwachungssystem unter Einbeziehung von Zugriffsvalidierung und sicherheitsrelevanter Anomalieerfassung.
- Funktionale Einordnung: AUTOSAR Adaptive Platform (AP R23-11), Zusammenspiel des funktionalen Sicherheitsclusters Platform Health Management (PHM) mit dem Security-Cluster Intrusion Detection System Manager (IdsM) sowie einer instanziierten Adaptive Application.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure / Lebenslinien:
:Adaptive Application: Prozessinstanz im User-Space, instrumentiert mit Checkpoints zur Kontrollfluss- und Lebendigkeitsüberwachung.«aapFunctionalCluster» :Platform Health Management: Zentraler Systemdienst zur Überwachung von Alive-, Deadline- und Logical Supervisions.«aapFunctionalCluster» :Intrusion Detection System Manager: Zentraler Plattformdienst zur Erfassung, Filterung und Weiterleitung von Security-Ereignissen (Security Events).
- Operationen & Schnittstellen:
ReportCheckpoint(): Interaktionsaufruf (IPC/API, i. d. R.ara::phm) von der Applikation an das PHM mit Übergabe der Checkpoint-ID.«aapInformative» checkAccess(): PHM-interner Validierungsaufruf zur Prüfung der Prozess-Identität und Sendeberechtigung gegen die hinterlegte Zugriffs- bzw. Sicherheitskonfiguration (Identity & Access Management), explizit mit Stereotyp«aapInformative»als informativ gekennzeichnet.«aapInformative» handleReportedCheckpoint(): PHM-interne Routine zur Aktualisierung der Überwachungsmodi (z. B. Hochzählen von Alive-Countern, Timer-Stopp/Start bei Deadlines, Graph-Traversierung bei Logical Supervisions), explizit mit Stereotyp«aapInformative»als informativ gekennzeichnet.ReportEvent(): Standardisierte API-Interaktion (ara::idsm) zur Übergabe eines definierten Security Events (SEv) an den IdsM bei unautorisiertem Zugriff.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Die
:Adaptive Applicationerreicht im Kontrollfluss einen Messpunkt und ruft synchron/asynchronReportCheckpoint()auf dem:Platform Health Managementauf. - Autorisierungsprüfung: PHM führt unverzüglich die interne Routine
checkAccess()aus, um zu verifizieren, ob der aufrufende Kontext (Prozess/UID/PID) für diese spezifische Checkpoint-ID autorisiert ist. - Bedingte Verzweigung (
alt):- Pfad
[access granted]: Bei erfolgreicher Autorisierung ruft PHM internhandleReportedCheckpoint()auf. Der Status der zugeordneten Supervisions (Alive/Deadline/Logical) wird aktualisiert; keine Benachrichtigung externer Security-Cluster. - Pfad
[access denied]: Ist der Prozess nicht autorisiert (z. B. Prozess-Spoofing, korrumpierter Kontext), bricht PHM die Checkpoint-Auswertung ab und meldet den Vorfall viaReportEvent()an den:Intrusion Detection System Manager.
- Pfad
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest- & Konfigurationspflichten:
- Checkpoints müssen im ARXML-Datenmodell (
HealthChannelAction,SupervisedEntity,Checkpoint) modelliert und eindeutig einer Applikation bzw. einem Executable zugeordnet sein. - Berechtigungen müssen in den Zugriffsregeln (IAM/Security Profiles) des PHM gepflegt sein; Diskrepanzen zwischen Applikationscode und Manifest führen unmittelbar zu
access denied.
- Checkpoints müssen im ARXML-Datenmodell (
- Einfluss auf die Applikationsentwicklung:
- Applikationen dürfen Checkpoint-IDs nicht generisch oder dynamisch wählen; unzulässige oder nicht zugeordnete IDs provozieren Security-Meldungen im System.
- Instrumentierung mit
ReportCheckpoint()muss strikt deterministisch erfolgen, um Timing- und Kontrollflussfehler zu vermeiden.
- Einfluss auf Plattform-/Stack-Entwickler:
- Das PHM muss eine performante Prozessauthentifizierung bereitstellen (z. B. via Peer-Credentials über Unix Domain Sockets), damit
checkAccess()minimalen Overhead auf die Echtzeitausführung hat. - Für den IdsM muss eine dedizierte Security Event Definition (SEv) für fehlgeschlagene Checkpoint-Zugriffe parametriert sein, inklusive Context-Data-Payload (z. B. fehlerhafte ID, anfragende Prozess-ID).
- Das PHM muss eine performante Prozessauthentifizierung bereitstellen (z. B. via Peer-Credentials über Unix Domain Sockets), damit
Zugeordnete Anforderungen
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