AUTOSAR_ECU_ConfigurationParameters
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898 × 713 px
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Figure 5.21: Wdg overview
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: AUTOSAR ECU Configuration (ECUC) Metamodell / UML-Klassendiagramm der Parameterdefinition (
ModuleDef). - Standard & Release: AUTOSAR Classic Platform Release R2.1.20 (referenziert Spezifikation Watchdog Driver v2.0.4 vom 13.12.2006).
- Architektur-Kontext: Definiert die formale Konfigurationsstruktur für das BSW-Modul Watchdog Driver (
Wdg) innerhalb der Microcontroller Abstraction Layer (MCAL). - Technischer Zweck: Bereitstellung des Metamodell-Schemas für Generatoren und Konfigurations-Editoren (z. B. EB Tresos, DaVinci Configurator) zur Parametrierung interner oder externer Watchdog-Treiber sowie deren Anbindung an das Watchdog Interface (
WdgIf) und den Watchdog Manager (WdgM).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Wurzel-Entität
Wdg : ModuleDef- Multiplizität:
lowerMultiplicity = 0,upperMultiplicity = *(erlaubt 0 bis n Instanzen, z. B. paralleler Betrieb von internem Hardware-Watchdog und externem SBC-Watchdog).
- Multiplizität:
Globale Treiberkonfiguration
WdgGeneral : ParamConfContainerDef(Aggregation via+container):WdgIndex : IntegerParamDef(symbolicNameValue = true): Eindeutiger Identifikator der Treiberinstanz; wird als symbolischer C-Präprozessor-Name exportiert (WdgConf_WdgGeneral_...) zur Adressierung imWdgIf.WdgVersionInfoApi : BooleanParamDef: Aktiviert/deaktiviert die Codegenerierung der FunktionWdg_GetVersionInfo().WdgDevErrorDetect : BooleanParamDef: Schaltet die statische Parameterprüfung und Meldung von Entwicklungsfehlern an den Default Error Tracer (Det_ReportError) scharf.WdgDisableAllowed : BooleanParamDef: Sicherheitsrelevantes Sperrflag; definiert, ob der Watchdog im laufenden Betrieb deaktiviert werden darf.WdgTriggerLocation : FunctionNameDef: Symbolischer Name/Funktionsbezeichner der hardwarenahen Trigger- bzw. Servicing-Funktion.
Laufzeit- & Modus-Konfiguration
WdgModeConfig : ParamConfContainerDef(Aggregation via+container):- Attribut:
multipleConfigurationContainer = true(kennzeichnet diesen Container als Post-Build- bzw. Link-Time-selektierbaren Parametersatz zur Laufzeit-Variantenbildung). WdgDefaultMode : EnumerationParamDef(Aggregation via+parameter):- Definiert den Default-Modus nach Ausführung von
Wdg_Init(). - Enthaltene Literale (
+literal):OffMode : EnumerationLiteralDef(WDGIF_OFF_MODE)SlowMode : EnumerationLiteralDef(WDGIF_SLOW_MODE)FastMode : EnumerationLiteralDef(WDGIF_FAST_MODE)
- Definiert den Default-Modus nach Ausführung von
- Sub-Container (
+subContainer):WdgSettingsFast : ParamConfContainerDef: Hardwarespezifische Register-Parametrierung (Reload-Werte, Prescaler) für den schnellen Zyklus (z. B. regulärer Task-Überwachungsbetrieb).WdgSettingsSlow : ParamConfContainerDef: Hardwarespezifische Register-Werte für den langsamen Zyklus (z. B. Start-up, Shutdown oder Low-Power/Standby).WdgSettingsOff : ParamConfContainerDef: Registerkonfiguration zur vollständigen Deaktivierung der Watchdog-Hardware.
- Attribut:
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Diagramm beschreibt ein deklaratives Metamodell, determiniert jedoch direkt die BSW-Zustands- und Ablauflogik:
- Initialisierungssequenz (
Wdg_Init):- Der Treiber erhält einen Pointer auf die selektierte
WdgModeConfig-Struktur (const Wdg_ConfigType* ConfigPtr). - Die Hardware wird initial auf den Modus parametriert, der über
WdgDefaultModevorgegeben ist.
- Der Treiber erhält einen Pointer auf die selektierte
- Modusumschaltung (
Wdg_SetMode):- Synchroner Aufruf durch das
WdgIf. - Bei Request
WDGIF_OFF_MODE: Treiber prüftWdgDisableAllowed. Ist der WertFALSE, wird der Übergang mitE_NOT_OKabgebrochen und bei aktiver FehlererkennungWDG_E_DISABLE_NOT_ALLOWEDan das Det gemeldet. - Bei gültigem Wechsel (
FAST,SLOW,OFF) werden die hinterlegten Hardware-Registereinstellungen ausWdgSettingsFast,WdgSettingsSlowbzw.WdgSettingsOffin die Hardware-Timer geladen.
- Synchroner Aufruf durch das
- Trigger-Zyklus:
- Die über
WdgTriggerLocationdefinierte Routine wird zyklisch überWdg_SetTriggerCondition()getriggert, um den Hardware-Reset-Counter vor Ablauf des konfigurierten Timeouts zurückzusetzen.
- Die über
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Speicher- und Datenstrukturlayout (Linker/ROM/RAM):
- Durch
multipleConfigurationContainer = truemüssen alle Parameter unterhalb vonWdgModeConfigin post-build-fähige C-Strukturen (Wdg_ConfigTypeinWdg_PBCfg.c) generiert werden. Parameter ausWdgGeneralgehören in Pre-Compile-Header (Wdg_Cfg.h).
- Durch
- Funktionale Sicherheit (ISO 26262 / ASIL):
WdgDisableAllowed = FALSEist für sicherheitskritische ECUs zwingend zu setzen, um ein versehentliches oder durch Softwarefehler ausgelöstes Stilllegen der CPU-Überwachung auszuschließen.
- Multicore- & Multi-Watchdog-Betrieb:
- Da
Wdg : ModuleDefeine obere Multiplizität von*besitzt, müssen generierte APIs und Identifikatoren reentrant bzw. per Index parametrierbar sein. DasWdgIfroutet überWdgIndexan die konkrete Treiberinstanz (z. B.Wdg_Channel1_SetMode).
- Da
- Code-Größen-Optimierung:
WdgVersionInfoApi = FALSEentfernt die Versions-API vollständig per#if (WDG_VERSION_INFO_API == STD_ON)aus dem Binary.- Wenn
WdgDisableAllowed = FALSE, kann der Codegenerator die Auswertung und Codepfade fürWdgSettingsOffvollständig eliminieren.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.