AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement
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Figure 7.11: Dependency resolution during state change
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Zeitverlaufs- / Timing-Diagramm (Zustand-über-Zeit-Darstellung) synchronisierter diskreter Zustände für Funktionsgruppen und Prozesse.
- Technischer Zweck & funktionale Einordnung: Spezifikation des deterministischen Verhaltens von Execution Management (EM) in der AUTOSAR Adaptive Platform (AP) während einer Funktionsgruppen-Zustandstransition (
FunctionGroupStateWechsel). Das Diagramm visualisiert die normative Auflösungsreihenfolge von Ausführungsabhängigkeiten (ExecutionDependency) gemäßSWS_EM_02245, wenn ein vorbedingender Prozess aufgrund geänderter Startparameter (StartupOptions) innerhalb des Zustandsübergangs neu gestartet werden muss.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Entitäten (AUTOSAR Adaptive Manifest-Modell, TPS_MANI_03149):
FunctionGroup(FG2): Zustandsgesteuerte Gruppierung von Prozessen mit den modellierten ZuständenFG2:Off,FG2:RunningundFG2:Fallback.Process A:MultiReferenceProcess, zugeordnet zuFG2:RunningundFG2:Fallback. Besitzt in beiden Zuständen divergierendeStartupOptions(Kommandozeilenparameter, Umgebungsvariablen).Process B: Single-State- bzw. zielzustandsspezifischerProcess, zugeordnet zuFG2:Fallback.
- Zustände des Lebenszyklus:
- Prozesszustände:
Idle,Running,Terminated(gesteuert durch POSIX-Lifecycle-Mechanismen via EM). - Transitionsphase (schraffierte Blöcke): Zeitspanne, in der EM die Prozesse für den Zielzustand rekonfiguriert.
- Prozesszustände:
- Beziehungen & Abhängigkeiten:
ExecutionDependency: Gerichtet vonProcess BaufProcess Amit der BedingungProcessState == Running.- Multi-State-Mapping:
Process Areferenziert mehrere Zustände derselben Funktionsgruppe mit unterschiedlichenStartupConfig-Instanzen.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Ausgangsbasis (
FG2:Off→FG2:Running):- EM startet
Process Abei Aktivierung vonFG2:Running.Process Awechselt vonIdlenachRunning.Process Bverbleibt inIdle.
- EM startet
- Trigger für Zustandswechsel (
FG2:Running→FG2:Fallback):- State Management (SM) fordert den Wechsel auf
FG2:Fallbackan (RequestedStates). - EM identifiziert, dass
Process AinFG2:Fallbackweiterhin aktiv sein muss, jedoch abweichendeStartupOptionserfordert.
- State Management (SM) fordert den Wechsel auf
- Konfliktvermeidung (Roter Pfad mit Sperrkreuz ×):
- Fehlinterpretation: Würde EM die Abhängigkeit von
Process Bgegen die Alt-Zustände (CurrentStates) auflösen, wäreProcess Abereits im ZustandRunning.Process Bwürde sofort gestartet. DaProcess Aaber rekonfiguriert werden muss, würde er kurz darauf terminiert –Process Bverlöre zur Laufzeit seine zwingende Vorbedingung.
- Fehlinterpretation: Würde EM die Abhängigkeit von
- Normativer Ablauf nach
SWS_EM_02245(Schwarzer Pfad):- Schritt 1 (Terminierung
Process A, SWS_EM_01060): EM sendet SIGTERM anProcess A.Process Awechselt vonRunningnachTerminated. - Schritt 2 (Neustart
Process A, SWS_EM_01066): EM instanziiertProcess Amit den neuenStartupOptionsfürFG2:Fallback.Process Awechselt wieder inRunning. - Schritt 3 (Start
Process B, SWS_EM_01066): Erst nachdemProcess Aim Kontext derRequestedStatesden ZustandRunningstabil erreicht und gemeldet hat (via Execution State API), wird dieExecutionDependencyvonProcess Bpositiv evaluiert. - EM startet
Process B; dieser wechselt vonIdlenachRunning.
- Schritt 1 (Terminierung
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Anforderungsdurchsetzung:
SWS_EM_02245führt keine neue Ablauflogik ein, sondern erzwingt die strikte Ausführungsreihenfolge:[SWS_EM_01060](Terminierung) und[SWS_EM_01066](Neustart) für vorbedingende Prozesse (Process A) müssen zwingend vor[SWS_EM_01066]für abhängige Prozesse (Process B) abgeschlossen sein.- Traceability: Befriedigt
RS_EM_00101(Zustandssteuerung von Applikationen) undRS_AP_00131.
- Manifest-Design & Parametrierung:
- Wenn ein Prozess über mehrere
FunctionGroupStateshinweg kontinuierlich laufen soll, müssen dieStartupOptionsidentisch sein. Weichen Parameter ab, erzwingt EM immer einen Stop-Start-Zyklus.
- Wenn ein Prozess über mehrere
- Timing & State-Transition Latency:
- Entwickler müssen die akkumulierte Transitionszeit $t_{\text{trans}} \ge t_{\text{term}}(A) + t_{\text{start}}(A) + t_{\text{start}}(B)$ bei der Auslegung der Funktionsgruppen-Timeouts berücksichtigen.
- Applikations-Design (IPC & IPC-Clients):
Process Bdarf die Schnittstellenkommunikation zuProcess Aerst aufbauen, wenn EM ihn freigibt.Process Amuss SIGTERM deterministisch und ohne Blockaden quittieren, um Timeouts und daraus resultierende Fehlereskalationen (SIGKILL / Transition Failure) zu verhindern.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.