Figure 9.4: Interfaces for State Management
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Klassendiagramm zur Interaktionsarchitektur zwischen State Management und Execution Management in der AUTOSAR Adaptive Platform (Release R23-11). Es stellt die verfeinerte Native- und Port-Interface-Struktur zur Verwaltung von Funktionsgruppenzuständen dar.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Enthält die funktionalen Cluster («aapFunctionalCluster», daemon-based) State Management und Execution Management. Gegenüber früheren Fassungen ist FunctionGroup entfallen; vorhanden sind:
- StateClient («aapAPI,aapNativeInterface»): Realisiert von Execution Management, genutzt von State Management («use»). Enthält + Create(function) (statische Fabrikmethode, unterstrichen), + GetExecutionError(), + GetInitialMachineStateTransitionResult() und + SetState(FunctionGroupState): Future.
- FunctionGroupState («aapAPI,aapPortInterface»): Realisiert von Execution Management, von State Management als «aapRequiredPort» über «use» referenziert.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Die Erzeugung des StateClient erfolgt über die statische Fabrikmethode Create(function). State Management fragt Transitionsstatus über GetInitialMachineStateTransitionResult() ab und stößt Zustandswechsel an Funktionsgruppen via SetState(FunctionGroupState) an. Der Aufruf liefert ein Future zur asynchronen Statuskontrolle. Fehlerdetails werden bei Bedarf über GetExecutionError() bezogen.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Normative Umstellung von Konstruktoren auf die statische Factory-Methode Create() gemäß dem AUTOSAR C++-Pattern ohne Exceptions (Rückgabe von ara::core::Result). Der Wegfall von FunctionGroup im Diagramm strafft die Schnittstelle auf die funktionale State-Repräsentation FunctionGroupState. State Management fungiert für FunctionGroupState nun normativ als Required-Port-Nutzer.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.