AUTOSAR_AP_SWS_Cryptography
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932 × 270 px
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Figure 7.5: Key Slot types and usages
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Informelles Architektur- und Berechtigungsdiagramm (Logical Access & Trust Model) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Technischer Zweck: Spezifikation des Exclusive-Access-Modells für persistierte kryptografische Schlüssel im Functional Cluster (FC) Cryptography (
ara::crypto). Es definiert die Zugriffs- und Kapselungsgrenzen zwischen Adaptive Applications (AA), Plattformdiensten (Functional Clusters) und zentralen Schlüsselverwaltungsinstanzen anhand der Differenzierung vonslotType=applicationundslotType=machine.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure / Anwendungsinstanzen:
Functional adaptive application: Reguläre Adaptive Application (AA) im Benutzerraum; besitzt exklusiven Zugriff auf ihren privaten Schlüsselbereich.Key manager application: Privilegierte AA (z. B. OEM Key Management Daemon / Flotten-Provisionierung), autorisiert zur Verwaltung von Machine-Schlüsselmaterial.
- AUTOSAR Functional Clusters (FC):
Persistency(ara::per): Konsumiert Machine-Keys zur kryptografischen Absicherung (z. B. Verschlüsselung vonFile-Objekten im Secure Storage).Communication Management(ara::com): Konsumiert Machine-Keys zur Absicherung von Bus- und Netzwerkkommunikation (z. B. MAC-/Signaturgenerierung fürSecOC messageoder TLS).
- Datenstrukturen & Krypto-Ressourcen:
Key-Slot(ara::crypto::keys::KeySlot): Persistenter Container für kryptografische Objekte, strukturiert in:Meta-data: Attribute wie Schlüsseltyp, Algorithmusbeschränkung (AllowedUsages), Exportierbarkeit und Lebenszyklusdaten.Key-material: Rohdaten des symmetrischen/asymmetrischen Schlüssels oder Zertifikats.
- Klassifikation der Slot-Typen & Beziehungen:
slotType=application:- Kardinalität: Exklusiv genau einer
Functional adaptive applicationzugeordnet (1:1). - Berechtigungsmatrix: Vollständiger Lebenszyklus (Import, Export, Update, Krypto-Nutzung). Zugriff durch jegliche Functional Clusters (außer dem verwaltenden
FC Crypto) ist normativ ausgeschlossen.
- Kardinalität: Exklusiv genau einer
slotType=machine:- Kardinalität: Gebunden an die Adaptive Machine; zugeordnet zu genau einem konsumierenden Functional Cluster (
ara::per,ara::cometc.) sowie maximal einer verwaltendenKey manager application(1:1:1). - Berechtigungsmatrix: Rollentrennung in Management (Schlüssel-Update/Rollout via Key Manager) und Consumption (reine Krypto-Nutzung durch den jeweiligen FC).
- Kardinalität: Gebunden an die Adaptive Machine; zugeordnet zu genau einem konsumierenden Functional Cluster (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf (falls zutreffend)
Das Diagramm modelliert kein Zeitschrittverhalten, sondern zwei orthogonale Zugriffspfade zur Laufzeit:
- Provisionierungs- & Lifecycle-Pfad (Management-Ebene):
- Die
Key manager applicationöffnet Machine-Slots über denKeyStorageProvidermit Schreibrechten (kAllowUpdate). - Neues
Key-materialwird importiert oder aktualisiert (z. B. via Secured Diagnostics oder Remote-OTA-Protokoll). - Die
Functional adaptive applicationprovisioniert analog ihren eigenenapplication-Slot.
- Die
- Kryptografischer Konsumpfad (Service-Ebene):
- Der FC
Persistencygreift lesend/ausführend auf den ihm zugewiesenen Machine-Slot zu, um Payloads auf dem Dateisystem transparent zu ver- bzw. entschlüsseln. - Der FC
Communication Managementgreift auf den separaten Machine-Slot zu, um Authentifizierungs-Tags für eingehende/ausgehendeSecOC-Nachrichten zu prüfen bzw. zu berechnen. - Isolationsdurchsetzung: Anfragen eines FCs auf
slotType=applicationoder nicht-autorisierter Anwendungen aufslotType=machinewerden vomFC Cryptovia Identity and Access Management (IAM) mit Zugriffsfehlern (kAccessViolation/SecurityError) blockiert.
- Der FC
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest-Modellierung (ARXML):
- Instanziierung von
CryptoKeySloterfordert die exakte Festlegung vonslotType: EntwederkApplication(Binding an dasProcess-Modell der spezifischen AA) oderkMachine(Binding an dasMachine-Package). - Zugriffslisten müssen über IAM-Policies (
CryptoKeySlotAccessList) explizit abgebildet werden. Die Zuordnung eines Machine-Slots zurKey manager applicationmuss designiert modelliert sein.
- Instanziierung von
- API-Implementierung (
ara::crypto::keys):- Zugriff erfolgt typischerweise über
KeyStorageProvider::OpenKeySlot(). Entwickler müssen die Berechtigungsflags (kAllowUsage,kAllowUpdate,kAllowExport) passend zu ihrer Applikationsrolle anfordern. - Ein Machine-Slot erlaubt dem Functional Cluster in der Regel nur den instanziierten Krypto-Kontext (
EncryptorContext,SignerContext), nicht jedoch Modifikations-APIs wieSaveCopy()oderBeginTransaction().
- Zugriff erfolgt typischerweise über
- Integrations- & Sicherheitsbeschränkungen:
- Applikationsentwickler dürfen keine systemweiten Shared-Keys in
application-Slots ablegen, da andere Dienste (wie SecOC oder Diagnostics) keinen Zugriff darauf erhalten können. - Plattform- und Stack-Entwickler müssen sicherstellen, dass vor Inbetriebnahme von
ara::peroderara::comdie korrespondierenden Machine-Key-Slots durch den Bereitstellungsprozess (Key Manager) initialisiert und persistent hinterlegt sind.
- Applikationsentwickler dürfen keine systemweiten Shared-Keys in
Zugeordnete Anforderungen
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