AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-16d94ec005ca0a91
705 × 404 px
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Figure 7.9: Example for Controller StateMachineStates with MachineFG
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Zustandsdiagramm (State Machine Diagram) mit AUTOSAR-spezifischen Profil-Stereotypen (
<<StateMachine>>,<<StateMachineState>>,<<ActionList>>). - Funktionale Einordnung: AUTOSAR Adaptive Platform (ARA), Kernkomponente State Management (SM) nach
AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement. Das Diagramm exemplifiziert das Zusammenspiel zwischen einer SM-Zustandsmaschine (Controller), den darin gekapselten Aktionslisten (ActionList), den Prozess-/Applikationslebenszyklen (Agent1,Agent2) und den Zuständen der zentralen Maschinen-Funktionsgruppe (MachineFG) unter Kontrolle des Execution Management (EM) gemäß RS_SM_00001, RS_SM_00005 und SWS_SM_00648.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
<<StateMachine>> Controller: Oberste Zustandsmaschinen-Entität im State Management, welche den globalen Lebenszyklus der Partition/Maschine steuert.- Zustände (
<<StateMachineState>>):Initial State: Boot-/Initialisierungsphase der Maschine.Normal Mode: Regulärer Betriebsmodus für Applikationen.Shutdown: Gesteuerter De-Initialisierungs- und Herunterfahrzustand.Restart: Geordneter Neustartzustand der Plattform/Maschine.- Pseudozustände: Initial State (Eintrittspunkt, gefüllter schwarzer Kreis) und Final State (Terminierungspunkt, Bullseye/Doppelkreis).
- Aktionslisten (
<<ActionList>>):- Pro Zustand definierte, deterministische Sequenz auszuführender Operationen (im Zustand
Restartherstellungsbedingt mit Tippfehler als<<ActionListl>>annotiert).
- Pro Zustand definierte, deterministische Sequenz auszuführender Operationen (im Zustand
- Zustandskontrollierte Entitäten & Direktiven:
MachineFG::<State>(fett hervorgehoben): Zustandsanforderung an die vom Execution Management verwaltete vordefinierte FunktionsgruppeMachineFG(Startup,Shutdown,Restart) über dasara::exec::StateClient-Interface.Agent<N>.<action>: Prozess- bzw. Funktionsgruppensteuerung auf Applikationsebene (start,stop).SYNC: Synchronisationsbarriere innerhalb der Aktionsliste; erzwingt das synchrone Warten auf den Vollzug vorangegangener asynchroner EM-Operationen bzw. Prozesszustandswechsel.
- Kardinalitäten & Übergänge:
- Deterministische 1:1-Übergänge vom Start in
Initial Stateund weiter inNormal Mode. - Disjunkte Verzweigung von
Normal ModenachShutdownoderRestart(externe Trigger). - Konvergierende Transitionen von
ShutdownundRestartin den gemeinsamen Endzustand (Final State).
- Deterministische 1:1-Übergänge vom Start in
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Systemstart (
Initial State):- Eintritt via Initial-Transition nach Power-On/Reset.
- Schritt 1: Anforderung
MachineFG::Startupan Execution Management (Initialisierung grundlegender Plattformdienste). - Schritt 2 (
SYNC): SM blockiert die weitere Abarbeitung der Liste, bis EM den erfolgreichen Wechsel vonMachineFGin den ZustandStartupasynchron meldet (ara::core::Future::GetResultbzw. interner Callback). - Schritt 3 & 4: Start von
Agent1(Agent1.start) und explizite Sicherstellung des Ruhezustands vonAgent2(Agent2.stop).
- Betriebsphase (
Normal Mode):- Transition von
Initial StatenachNormal Mode. - Bekräftigung/Beibehaltung von
MachineFG::Startup. - Starten der aktiven Anwendungslogik (
Agent1.startbleibt aktiv,Agent2.startwird angestoßen). Da keinSYNCzwischengeschaltet ist, können Agent-Starts parallel/asynchron abgesetzt werden.
- Transition von
- Abschaltpfad (
Shutdown) / Neustartpfad (Restart):- Trigger (z. B. Klemme-15-Aus, Diagnosebefehl, Update-Request) triggert die Transition von
Normal ModeinShutdownoderRestart. - Schritt 1 & 2: Zuerst werden alle Applikationsprozesse gestoppt (
Agent1.stop,Agent2.stop). - Schritt 3 (
SYNC): Zwingende Synchronisationsbarriere. SM wartet, bis alle Prozesse sauber terminiert sind, Ressourcen freigegeben und POSIX-Signale (SIGTERM/SIGKILL) durch EM abgewickelt wurden. - Schritt 4: Erst nach vollständiger Bestätigung aller Prozess-Terminierungen wird
MachineFG::Shutdownbzw.MachineFG::Restartan EM gesendet, um Systemdienste abzuschalten und den Machine-Off/Reboot über das OS einzuleiten.
- Trigger (z. B. Klemme-15-Aus, Diagnosebefehl, Update-Request) triggert die Transition von
- Terminierung:
- Übergang in den
Final Statenach Abarbeitung der letzten Aktion.
- Übergang in den
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest-Modellierung (ARXML):
- Jede
ActionListbildet sich direkt in den ARXML-Beschreibungen von State Management ab (PortInterface,Rule,ActionList,StateClient-Mapping). - Entwickler müssen
ActionListExecutionEnumund Abhängigkeiten zwischenFunctionGroupStateund Prozessstarts modellieren.
- Jede
- API-Vertrag (
ara::exec::StateClient&SWS_SM_00648):MachineFG-Wechsel werden überSetState()initiiert. EinSYNC-Eintrag im Schaubild verpflichtet die State-Management-Implementierung, das zurückgegebeneara::core::Futurevor dem nächsten Listenschritt aufzulösen (wait()/ Callback-Kette).
- Vermeidung von Inversion / Race Conditions:
- Die gezeigte Sequenz (
Agent*.stop→SYNC→MachineFG::Shutdown) ist das normative Entwurfsmuster gegen vorzeitiges Entziehen von Plattform-Ressourcen (z. B. Persistenz, IPC, Logging), während Applikations-Agents noch Daten flashen oder Shutdown-Hooks ausführen.
- Die gezeigte Sequenz (
- Konfigurationspflicht für Integratoren:
- Timeouts für
SYNC-Barrieren müssen im Manifest so kalibriert sein, dass hängende Prozesse über EM-Recovery-Mechanismen (Escalation to SIGKILL / Dem-Event) abgefangen werden, bevor der SM-Watchdog anschlägt.
- Timeouts für
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.