AUTOSAR_SWS_CommunicationManagement
FIG-17387024b44d5d52
685 × 454 px
1 Release(s)
Figure 7.28: Payload covered by SecOC and SOME/IP transport
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
17387024b44d5d52fbaef412c57e3e5f59d2a875cf6435fb9096602a1986697b
✦
KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
Strukturdiagramm zur Paketformat- und Protokoll-Schichtung im AUTOSAR-Adaptive-Kommunikationsmanagement (ara::com / Communication Management). Es zeigt die schrittweise Kapselung und den Abdeckungsbereich von Sicherheits- (SecOC) und Transport-Headern (SOME/IP) bei der Übertragung serialisierter Nutzdaten.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm gliedert ein Datenpaket in drei aufeinander aufbauende Stufen:
- SOME/IP Serialized Payload: Nutzdatenbereich, unterteilt in die Segmente oder Parameter
x,yundz. - SOME/IP Msg Header Part II: Zweiter Teil des SOME/IP-Nachrichten-Headers (enthält Request-ID / Client-ID & Session-ID, Protocol Version, Interface Version, Message Type, Return Code), der der Serialized Payload direkt vorangestellt ist.
- SecOC (truncated) Freshness: An das Payload-Segment angehängter, gekürzter Frischewert zur Absicherung gegen Replay-Angriffe.
- SecOC (truncated) Authenticator: Angehängter, gekürzter Message Authentication Code (MAC) zur Integritäts- und Authentizitätsprüfung.
- SOME/IP Msg Header Part I: Erster Teil des SOME/IP-Nachrichten-Headers (Message ID bestehend aus Service ID und Method/Event ID sowie das SOME/IP-Längenfeld).
- Abdeckungsbereiche / Scopes:
- Payload covered by SecOC (violett markiert): Umfasst
SOME/IP Msg Header Part IIundSOME/IP Serialized Payload. - Payload covered by SOME/IP Length (blau markiert): Umfasst alle Bytes ab Beginn von
SOME/IP Msg Header Part IIüber die serialisierte Payload bis einschließlich der beiden SecOC-Felder (Freshness und Authenticator).
- Payload covered by SecOC (violett markiert): Umfasst
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Diagramm illustriert den Kapselungsablauf von oben nach unten:
- Bereitstellung der serialisierten SOME/IP-Payload (
x,y,z) zusammen mit dem nachgelagerten Header-TeilSOME/IP Msg Header Part II. - Berechnung des SecOC-Schutzes über genau diese Bytes (
SOME/IP Msg Header Part II+SOME/IP Serialized Payload) und anschließendes Anhängen vonSecOC (truncated) FreshnesssowieSecOC (truncated) Authenticator. - Hinzufügen von
SOME/IP Msg Header Part Iam Paketanfang; das darin enthaltene SOME/IP-Längenfeld deckt alle nachfolgenden Bytes ab (SOME/IP Msg Header Part II+ Payload + SecOC Freshness + SecOC Authenticator).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Normative Vorgabe für das Protokoll-Layout und die Längenberechnung bei der Absicherung von SOME/IP-Nachrichten mittels SecOC:
- Der kryptografische Authentifizierungsumfang von SecOC schließt
SOME/IP Msg Header Part IIsowie die serialisierte Payload ein, schließt jedochSOME/IP Msg Header Part Iund die SecOC-Erweiterungen selbst aus. - Das SOME/IP-Längenfeld in
SOME/IP Msg Header Part Imuss zwingend die Länge vonSOME/IP Msg Header Part II(8 Bytes), der Nutzlast sowie der angehängten SecOC-Zusatzdaten (Freshness Value und MAC) summieren.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.