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AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification FIG-1c1b3c6dfff438ae 799 × 227 px 1 Release(s)

Figure 12.29: Modeling of the mapping between application software and network handle

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 1c1b3c6dfff438aeb729aa79e1c0f3e8b8c66b3550f353a92ee141c4dfc65f6f
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: UML-Klassendiagramm / AUTOSAR M2-Metamodellausschnitt (Adaptive Platform Deployment Manifest).
  • Technischer Zweck: Spezifikation des Mappings zwischen anwendungsseitigen Software-Ports und logischen Netzwerk-Management-Kanälen gemäß TPS_MANI_01343 (Bezug zu RS_MANI_00023). Es entkoppelt die applikative Port-Modellierung von den physischen bzw. logischen NM-Clustern der Plattform und regelt die Zuordnung eines Ports innerhalb eines konkreten Prozesskontexts zu einem definierten NmNetworkHandle.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • NetworkHandlePortMapping (spezialisiert UploadableDeploymentElement):
    • Zentrales Mapping-Element im Deployment-Manifest zur Verknüpfung von Applikations-Port, Ausführungskontext und Netzwerk-Handle.
  • NmNetworkHandle (spezialisiert Referrable):
    • Repräsentiert den logischen Bezeichner (Handle) eines Kommunikationskanals oder NM-Clusters.
    • Beziehung: +networkHandle [0..1] als gerichtete Assoziation.
  • Process (spezialisiert AbstractExecutionContext):
    • Spezifiziert den konkreten Ausführungskontext (OS-Prozess) der Applikationsinstanz.
    • Beziehung: +process [0..1] als gerichtete Assoziation.
  • PPortPrototype (spezialisiert AbstractProvidedPortPrototype):
    • Der vom Software-Component bereitgestellte Port-Prototyp.
    • Beziehung: +pPortPrototypeInExecutable [0..1] über Stereotyp «instanceRef,atpUriDef». Die Adressierung erfolgt als Instanzreferenz über einen kanonischen URI-Pfad innerhalb des Executables.
  • PortInterface (spezialisiert ARElement, AtpBlueprint, AtpBlueprintable, AtpType):
    • Definiert die Schnittstelle des Ports.
    • Beziehung: +providedInterface [0..1] via «isOfType» ({redefines atpType}).
  • NetworkManagementPortInterface (spezialisiert PortInterface):
    • Konkretes Interface für NM-Interaktionen (z. B. Anforderung oder Freigabe des Kommunikationsnetzwerks).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Da es sich um ein metamodellbasiertes Konfigurationsmodell handelt, bildet das Diagramm keine direkte Laufzeitsequenz ab, definiert aber die Grundlagen folgender Abläufe:

  1. Manifest-Evaluation & Initialisierung:
    • Beim Systemstart parst das Deployment-/State-Management das Manifest und löst via «instanceRef,atpUriDef» die Verbindung zwischen der konkreten Port-Instanz des gestarteten Process und dem NmNetworkHandle auf.
  2. Kanal-Anforderung (Laufzeit):
    • Die Applikation interagiert über ihren PPortPrototype typisiert mit NetworkManagementPortInterface.
    • Der Plattform-Stack leitet diese Anforderung über das konfigurierte NetworkHandlePortMapping an den entsprechenden NM-Treiber/Stack des referenzierten NmNetworkHandle weiter (z. B. Network Request zur Verhinderung des Bus-Schlafs).
  3. Freigabe / Prozess-Termination:
    • Bei Freigabe durch die Applikation oder unkontrolliertem Abbruch des Process kann die Plattform anhand des Mappings die gehaltenen NM-Handles dem Prozess zuordnen und verwaiste Netzwerk-Anforderungen gezielt auflösen.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Applikations-Entwicklung:
    • Applikationen bleiben hardware- und netzwerkagnostisch. Entwickler programmieren ausschließlich gegen das NetworkManagementPortInterface ohne Kenntnis numerischer Channel-IDs oder physischer Netzwerke.
  • Integrations- & Manifest-Konfiguration:
    • TPS_MANI_01343: Für jede Instanz einer Softwarekomponente, die NM-Dienste bereitstellt/steuert, muss ein separates NetworkHandlePortMapping angelegt werden, wenn mehrere Prozesse dieselbe Komponente nutzen, aber unterschiedliche Netzwerkkreise steuern sollen.
    • Durch den Stereotyp «instanceRef,atpUriDef» muss der Pfad zur Port-Instanz innerhalb des Ziel-Executables syntaktisch und hierarchisch exakt aufgelöst sein; fehlerhafte URIs führen zum Abbruch der Manifest-Validierung.
  • Plattform- & NM-Stack-Entwicklung:
    • Der NM-Service der Adaptive Platform nutzt dieses Mapping, um Zugriffsrechte abzusichern (Access Control auf NM-Handles pro OS-Prozess) und kanalbezogene Diagnose- sowie Tracing-Events bereitzustellen.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R24-11 → R25-11 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-c0ce3453a4567b42

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

UploadableDeploymentElement | NetworkHandlePortMapping | AbstractProvidedPortPrototype | PPortPrototype | ARElement AtpBlueprint AtpBlueprintable | AtpType | PortInterface | NetworkManagementPortInterface Referrable | NmNetworkHandle | AbstractExecutionContext | Process | «isOfType» | +providedInterface 0..1 {redefines atpType} | «instanceRef,atpUriDef» | +pPortPrototypeInExecutable | 0..1 | +process | 0..1 | +networkHandle 0..1

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R25-11 AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification S. 620 12.29 Figure 12.29: Modeling of the mapping between application software and network handle