AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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Figure 10.16: Use cases for Safe Hardware Acceleration
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Anwendungsfalldiagramm (Use Case Diagram) gemäß AUTOSAR-Modellierungsrichtlinien für funktionale Cluster der Adaptive Platform (AP).
- Technischer Zweck: Definition der primären Nutzungsszenarien für das funktionale Cluster Safe Hardware Acceleration innerhalb der AUTOSAR Adaptive Platform. Es kapselt den hardwarebeschleunigten Offloading-Bedarf von rechenintensiven Workloads (z. B. Computer Vision, Deep Learning/Inferenz, Signalverarbeitung) unter Erfüllung funktionaler Sicherheitsanforderungen (ISO 26262) gegenüber der Hardware (GPU, NPU, DSP, FPGA, Vector-Units).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteur:
Adaptive Application: Repräsentiert den Nutzerprozess im POSIX-User-Space (Application Layer), welcher rechenintensive Operationen an spezialisierte Recheneinheiten delegiert.
- Systemgrenzen (Boundaries):
Adaptive Platform: Übergeordnete Systemgrenze der AUTOSAR Adaptive Runtime Environment.Safe Hardware Acceleration: Untergeordnete funktionale Cluster-Grenze, welche die Schnittstellen und Mechanismen zur sicheren Ansteuerung heterogener Beschleunigerhardware kapselt.
- Anwendungsfälle (Stereotyp
«aapUseCase»):Process Multiple Instructions on Multiple Data(MIMD): Ausführung asynchroner, heterogener Instruktionsströme auf voneinander unabhängigen Datenmengen (z. B. Multi-Core-Beschleuniger, FPGA-Pipelines, parallele Kernel-Graphen).Process Single Instructions on Multiple Data(SIMD): Parallele Ausführung identischer Berechnungsbefehle auf homogenen Vektoren/Matrizen (z. B. Vektorerweiterungen, Tensor-/Matrix-Units, GPU-Warp-/SIMT-Architekturen).
- Beziehungen (Stereotyp
«aapTriggers»):- Gerichtete Assoziation von
Adaptive Applicationzu beiden Use Cases. Definiert den Kontrollflussinitiator: Die Applikation triggert das Einreihen und die Ausführung von Rechenaufgaben im jeweiligen Beschleuniger-Modus.
- Gerichtete Assoziation von
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung & Ressourcenzuweisung: Die
Adaptive Applicationfordert über standardisierte Cluster-APIs Beschleunigerkontexte, Execution Streams oder Compute-Pipelines an (inklusive IOMMU/SMMU-Pufferallokation für Zero-Copy-Datenzugriff). - Task-Trigger (
«aapTriggers»):- SIMD-Pfad: Übergabe kompakter Vektordatenstrukturen und Bindung an SIMD-Rechenkerne. Typischerweise synchrone oder eng gekoppelte asynchrone Vektoroperationen mit deterministischer Ausführungszeit.
- MIMD-Pfad: Übermittlung komplexer Task-Graphen / Command-Buffer mit separaten Kerneln auf unterschiedlichen Hardware-Engines.
- Asynchrone Abarbeitung & Synchronisation:
- Nicht-blockierender Dispatch der Berechnungen an die Hardware-Warteschlange.
- Benachrichtigung der Applikation über Synchronisationsprimitive (Fences, Futures, Callbacks/Poll-Mechanismen).
- Fehlerbehandlung & Safety-Überwachung:
- Hardware-Watchdogs, ECC-Prüfungen, Paritätsfehler oder Timeout-Events führen zum Abbruch der Beschleuniger-Queue und lösen plattformseitige Diagnostics-/Recovery-Routinen aus.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Applikations-Entwickler:
- Abstraktion der Zielhardware: Applikationen interagieren gegen funktionale Beschleunigerschnittstellen (z. B. standardisierte Compute-APIs oder High-Level-Frameworks wie OpenVX/SYCL/Vulkan-Abstraktionen), ohne direkte Registerzugriffe oder ungesicherte Direct-I/O-Treiber zu verwenden.
- Puffer-Management: Zwingende Einhaltung von Cache-Kohärenz-Vorgaben und Speicheralignments (Contiguous Memory, DMA-taugliche Puffer).
- Treiber- & Stack-Entwickler (Platform Provider):
- Safety Isolation: Implementierung zwingender Hardware-Schutzmechanismen (IOMMU/SMMU-Mapping, Memory Protection Units) zur Verhinderung von Freedom from Interference (FFI)-Verletzungen zwischen ASIL- und QM-Workloads.
- Deterministisches Scheduling: Gewährleistung von Worst-Case Execution Time (WCET)-Garantien sowie Preemption- und Time-Slicing-Fähigkeiten auf geteilten Beschleunigern (insbesondere bei MIMD-Szenarien).
- ASIL-Dekomposition: Absicherung der Beschleuniger-Treiber und Middleware gemäß gefordertem ASIL-Level, einschließlich redundanter Lockstep-Prüfung oder plausibilitätsbasierter Ergebniskontrolle.
Zugeordnete Anforderungen
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