Figure 12: Non-Verbose Mode message [PRS_Dlt_00624] ⌈The Message ID shall be a 32-bit unsigned integer. ⌋ (RS_LT_00027)
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
Das Diagramm stellt ein Protokoll-Frame-Format (Paketlayout) innerhalb des AUTOSAR Diagnostic Log and Trace (DLT) Protokolls dar (AUTOSAR_PRS_LogAndTraceProtocol). Es definiert die strukturelle Aufteilung einer DLT-Nachricht im Non-Verbose-Modus auf Feldebene, bestehend aus Header- und Nutzdatenbereich (Payload) für die Übertragung über automobile Kommunikationsbusse und Netzwerkschnittstellen.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Die Nachricht gliedert sich horizontal in zwei primäre Segmente:
- Standard Header: Vorgelagerter Protokoll-Header mit Steuer- und Adressinformationen der DLT-Nachricht.
- Payload: Der gesamte Nutzdatenbereich der Nachricht, welcher sich im Non-Verbose-Modus unterteilt in:
- Message ID: Erstes Element der Payload; ein 32-Bit Unsigned Integer, der die Nachricht eindeutig identifiziert.
- Non-Static Data: Direkt an die Message ID anschließender Nutzdatenbereich für dynamische Laufzeitdaten bzw. Parameter des jeweiligen Log-/Trace-Ereignisses.
Schnittstellenseitig kapselt die DLT-Nachricht die anwendungsseitigen Trace- und Logging-Daten gegenüber den unterlagerten Transport- und Netzwerkschichten.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Bei der Übertragung einer Non-Verbose-Nachricht serialisiert das DLT-Modul zunächst den Standard Header. Unmittelbar folgend wird die Payload übertragen, beginnend mit der 32-Bit-Message-ID. Anhand dieser ID referenziert das empfangende DLT-Client-Tool eine Offline-Beschreibungsdatei (z. B. FIBEX/DLT-XML), um das Format der nachfolgenden variablen Nutzdaten (Non-Static Data) aufzulösen. Daran anschließend werden die eigentlichen dynamischen Nutzdaten (Non-Static Data) sequenziell übertragen. Da statische Beschreibungsdaten nicht über den Bus gesendet werden, minimiert dieser Ablauf den Bandbreitenbedarf.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Gemäß [PRS_Dlt_00624] (bezogen auf RS_LT_00027) ist die Message ID zwingend als 32-Bit Unsigned Integer (uint32) zu implementieren und bildet die ersten 4 Bytes des Payload-Feldes im Non-Verbose-Modus. Entwickler von DLT-Generatoren, Steuergeräte-Software und Analyse-Tools müssen sicherstellen, dass im Non-Verbose-Modus kein Extended Header für Typbeschreibungen der Argumente erforderlich ist, sondern die Interpretation der Non-Static Data strikt über das Mapping der Message ID in der zugehörigen DLT-Beschreibungsdatei erfolgt. Byte-Reihenfolge (Endianness) richtet sich nach den Festlegungen im Standard Header (HTYP-Flag).
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.