AUTOSAR_CP_SWS_TcpIp
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Figure 10.30: TcpIpTlsConfig
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: AUTOSAR ECU Configuration (ECUC) Metamodell-Ausschnitt / UML-Klassendiagramm zur Definition von Konfigurationsparametern und -containern.
- Architektur-Kontext: Konfiguration des TLS-Submoduls (Transport Layer Security) innerhalb des BSW-Moduls
TcpIp(AUTOSAR Classic Platform, Communication Stack). - Funktionaler Zweck: Modellierung der statischen Ressourcen, Cipher-Suiten, Verbindungsinstanzen sowie der kryptographischen Kopplung an das Modul
Csm(Crypto Service Manager) zur Erzeugung kryptographischer Zufallszahlen (Entropy/PRNG/TRNG) für TLS-Handshakes.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Container & Hierarchie (EcucParamConfContainerDef)
TcpIpConfig: Wurzel-Konfigurationscontainer des TcpIp-Moduls.- Aggregiert per Komposition (
+subContainer) den ContainerTcpIpTlsConfigmit Multiplizität0..1(TLS-Unterstützung ist optional im TCP/IP-Stack).
- Aggregiert per Komposition (
TcpIpTlsConfig: Hauptkonfigurationscontainer für TLS. Beinhaltet folgende Kind-Elemente:TcpIpTlsConnectionGroup(+subContainer, Multiplizität0..*): Gruppierung logischer TLS-Verbindungen zur gemeinsamen Nutzung von Authentifizierungsdaten, Zertifikaten oder Policies.TcpIpTlsConnection(+subContainer, Multiplizität1..*): Konkrete Instanzen von TLS-Verbindungsdefinitionen (mindestens eine Verbindung erforderlich, wenn TLS aktiv ist).TcpIpTlsCiphersuites(+subContainer, Multiplizität1..1): Mandatory Container zur Konfiguration der zulässigen TLS-Cipher-Suiten.
Parameter (EcucIntegerParamDef)
TcpIpTlsMaxConnections(+parameter, ECUC_TcpIp_00219):- Typ: Integer (
min = 1,max = 65535). - Semantik: Definiert die maximale Obergrenze gleichzeitig aktiver TLS-Verbindungen über alle Verbindungsgruppen hinweg. Dient zur Dimensionierung interner statischer Kontrollblöcke/Puffer.
- Typ: Integer (
Referenzen & Intermodul-Schnittstelle (EcucReferenceDef)
TcpIpTlsCsmRandomGenerateJobRef(+reference, ECUC_TcpIp_00220):- Eigenschaft:
requiresSymbolicNameValue = true. - Assoziation (
+destination): Verweist modulübergreifend auf den FremdcontainerCsmJob(lowerMultiplicity = 1,upperMultiplicity = *, aus PackageCsm). - Ziel-Identifikator: Der referenzierte
CsmJobexponiert den symbolischen Integer-ParameterCsmJobId(min = 0,max = 4294967295,symbolicNameValue = true).
- Eigenschaft:
3. Dynamisches Verhalten & Laufzeitimplikationen
- Stack-Initialisierung: Bei Vorhandensein von
TcpIpTlsConfiginitialisiertTcpIp_Init()die TLS-Zustandsmaschinen und allokiert Verwaltungsstrukturen basierend aufTcpIpTlsMaxConnections. - Kryptographischer Handshake-Ablauf:
- Beim Aufbau einer gesicherten TCP-Verbindung (Client-/Server-Handshake) benötigt der TLS-Record-/Handshake-Protokollstack Zufallsdaten (z. B.
ClientHello.random, Nonces, Key-Derivation-Seeds). - Der TcpIp-Stack triggert über die konfigurierte
CsmJobIdden CSM-DienstCsm_RandomGenerate()(synchron oder asynchron via Polling/Callback abhängig von der CSM-Jobkonfiguration).
- Beim Aufbau einer gesicherten TCP-Verbindung (Client-/Server-Handshake) benötigt der TLS-Record-/Handshake-Protokollstack Zufallsdaten (z. B.
- Ressourcenüberwachung & Abbruchkriterien:
- Wird ein Verbindungsaufbau angefordert, während bereits
TcpIpTlsMaxConnectionsVerbindungen aktiv sind, wird der Socket-Aufbau abgewiesen (RückgabewertTCPIP_E_NOBUFSbzw. Auslösen eines DET-Laufzeitfehlers). - Scheitert die Zufallszahlengenerierung im CSM (z. B. Hardware-Fehler im HSM/TRNG oder Timeout), wird der TLS-Handshake mit einem fatalen TLS-Alert (
internal_error) abgebrochen und der Socket geschlossen.
- Wird ein Verbindungsaufbau angefordert, während bereits
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- BSW-Speicherdimensionierung (RAM/ROM):
TcpIpTlsMaxConnectionsbestimmt direkt den statischen RAM-Bedarf des Stacks (z. B. TLS Context Buffers, Fragmentierungs-Puffer, Krypto-Zwischenspeicher). Der Wert muss im BSW-Integrationsprozess strikt an den tatsächlich verfügbaren Mikrocontroller-SRAM angepasst werden.
- CSM- / Krypto-Stack-Konsistenz:
- Das CSM-Modul muss zwingend vor dem TcpIp-Stack konfiguriert und initialisiert sein.
- Der über
TcpIpTlsCsmRandomGenerateJobRefverknüpfteCsmJobmuss auf ein CSM-Primitive des TypsCSM_PRIMITIVE_RANDOM_GENERATEgemappt sein und auf einen funktionierenden Krypto-Treiber (z. B. HSM / Crypto Driver Object) verweisen.
- Integrations-Validierung:
- Da
TcpIpTlsCsmRandomGenerateJobRef.requiresSymbolicNameValue = truegilt, muss der Code-Generator des TcpIp-Moduls den generierten C-Header-Defines des CSM (z. B.CsmConf_CsmJob_<Name>) auflösen können. Fehlt der referenzierte Job, muss der Generator-Lauf mit einem Validierungsfehler abbrechen. TcpIpTlsCiphersuitesund mindestens eineTcpIpTlsConnectionsind Pflichtpfade (Multiplicity = 1). Eine unvollständige Konfiguration führt zur Unbrauchbarkeit des TLS-Stacks.
- Da
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.