AUTOSAR_AP_SWS_CommunicationManagement
FIG-23695156beae721c
932 × 610 px
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Figure 7.9: Example serialization settings
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Architekturschichtenmodell (Block- und Datenflussdiagramm) mit exemplarischer Konfigurations- und API-Zuordnung.
- Technischer Zweck: Visualisierung der Serialisierungsmechanismen im AUTOSAR Adaptive Platform Communication Management (
ara::com) gemäß R19-11. Das Diagramm demonstriert die koexistierende Abwicklung von:- nativer SOME/IP-Serialisierung (
serialization=someip), - signalbasierter Übersetzung (
serialization=signalBased/ Signal-to-Service-Translation) für klassische AUTOSAR-Interoperabilität (Signal-PDU-Mapping) innerhalb desselben Service-Interface-Deployments über SOME/IP.
- nativer SOME/IP-Serialisierung (
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Adaptive Application & Service-Instanz:
- Applikationsschicht, die Instanzen eines generierten Skeleton-Interfaces hält.
- Nutzdaten-Payloads:
dataX(für Standard-SOME/IP-Event) unddataY(für Signal-basiertes Event).
- API & Language Binding:
ara::com API: Standardisierte Schnittstelle (ara::com::Skeleton).C++ Language Binding: Typsichere Schnittstellenaufrufex.Send(dataX)undy.Send(dataY)sowie LebenszyklussteuerungOfferService().
- Communication Binding & Serialisierung:
SOME/IP serializer: Transformiert C++-Typen strukturiert nach AUTOSAR SOME/IP-Serialisierungsregeln in ein Bytestrom-Format ([H][SOME/IP Serialized Bytes], wobeiH= SOME/IP Header).signal-service-translation: Mappt strukturierte Applikationsdaten gemäß Signal-PDU-Layout in Bit-/Bytefelder einer PDU und kapselt diese in eine SOME/IP-Nachricht ([H][PDU]).
- Deployment-Modell-Entitäten (ARXML-Metamodell):
SomeIpEventDeployment x: Konfiguriert Event-ID98mit Attributserialization = someip.SomeIpEventDeployment y: Konfiguriert Event-ID79mit Attributserialization = signalBased.
- Communication Management (Plattform-Kern):
Dispatching and Discovery: Zentrale Routing-Instanz für Service Discovery (SOME/IP-SD) und Event-Dispatching an die Ziel-Transportschichten.SOME/IP Transport: Paketiert SOME/IP-Nachrichten über UDP/TCP.IPC Transport/IPC: Alternativer Inter-Prozess-Transportpfad für Node-interne Kommunikation.
- Foundation & Hardware:
TCP/IP-Stack undEthernet Driverauf Betriebssystem-/Plattformebene über der(Virtual) Machine / Hardware.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Service-Registrierung:
- Die Applikation initialisiert das Service-Skeleton und ruft synchron
OfferService()auf. Dispatching and Discoverypropagiert das Service-Angebot (z. B. via SOME/IP-SD Offer-Message über das Netzwerk).
- Die Applikation initialisiert das Service-Skeleton und ruft synchron
- Event-Triggering (Sendeaufrufe):
- Pfad A (
x.Send(dataX)):- Sprachebene übergibt
dataXan das SOME/IP-Binding. - Serialisierer erzeugt die Nutzlast anhand der SOME/IP-Transformationsregeln.
- Ein valider SOME/IP-Header (inkl. Service ID, Method/Event ID
98, Client/Session ID, Interface Version, Message Type0x02für Notification) wird vorangestellt.
- Sprachebene übergibt
- Pfad B (
y.Send(dataY)):- Sprachebene übergibt
dataYan das Signal-Service-Translations-Modul. - Die Daten werden bitgenau in das konfigurierte PDU-Layout serialisiert/kopiert (Signal-Mapping analog zu Classic AUTOSAR Com/PduR).
- Der SOME/IP-Header mit Event ID
79wird der serialisierten PDU als Container vorangestellt.
- Sprachebene übergibt
- Pfad A (
- Dispatch & Transport:
- Beide Serialisierungsströme werden in
Dispatching and Discoverynach Routingregeln ausgewertet. - Weitergabe an
SOME/IP Transport→ Socket-API /TCP/IP→Ethernet Driver→ physikalisches Medium (bzw. bei Node-internen Empfängern alternativ an den IPC-Pfad).
- Beide Serialisierungsströme werden in
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- ARXML-Konfigurationsvertrag (SWS_CM_10174):
- In
SomeIpEventDeploymententscheidet das Pflicht-Enumserialization(someipvs.signalBased) über den vom Codegenerator implementierten Serialisierungspfad des Skeletons. - Bei
signalBasedmüssen zwingend Signal-to-PDU-Mappings (ISignalIPdu,ISignal) hinterlegt sein; es findet keine SOME/IP-spezifische Typ-Serialisierung (wie Length-Fields, Dynamic Array Flags) statt, sondern Byte-Packs gemäß PDU-Definition.
- In
- Transparenz der Applikations-API (RS_CM_00204):
- Die API-Signatur von
x.Send()undy.Send()bleibt auf C++11-Ebene identisch. Die Applikationslogik ist vollständig entkoppelt von der Netzwerk-Repräsentation (SOME/IP-Payload vs. gekapselte PDU).
- Die API-Signatur von
- Interoperabilität (Classic ↔ Adaptive):
serialization=signalBasedüber SOME/IP ermöglicht die direkte Gateway-freie Kommunikation mit Classic Platform Steuergeräten, die SOME/IP-Events direkt als PDU über den PduR/Com-Stack empfangen oder Signal-PDUs über SOME/IP tunneln.
- Stack- & Laufzeit-Einschränkungen:
- Zero-Copy / Pufferverwaltung: Bei
signalBasedfallen zusätzliche Packing- und Layout-Translationsschritte an; Treiber- und Stack-Implementierer müssen das Alignment von PDUs innerhalb der SOME/IP-Payload sicherstellen. - Event-ID-Eindeutigkeit: Die Zuordnung von
eventIdzuserializationerfolgt pro Event-Deployment statisch zur Modellierungszeit und ist zur Laufzeit unveränderlich.
- Zero-Copy / Pufferverwaltung: Bei
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.