AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
FIG-2767154df839296e
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Figure 10.5: Use cases for Time Synchronization Master
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Anwendungsfalldiagramm (Use Case Diagram) mit AUTOSAR-spezifischer Metamodell-Stereotypisierung (
«aapUseCase»,«aapTriggers»). - Technischer Zweck: Spezifikation der Interaktionen zwischen einer externen Applikationsentität und dem AUTOSAR Adaptive Platform Functional Cluster
Time Synchronization(Teil vonara::ts/ara::time), fokussiert auf die Master-Rolle (Zeitgeber / Master-Knoten). - Funktionale Einordnung: In verteilten Systemen synchronisiert der Time Synchronization Cluster lokale Clocks netzwerkweit (z. B. via IEEE 802.1AS / gPTP, CAN-TSyn). Das Diagramm grenzt die Use Cases ab, bei denen eine Adaptive Application nicht als passiver Zeitempfänger (Slave/Consumer), sondern als autorisierte Referenzzeitquelle agiert.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure (
Actors):Adaptive Application: Repräsentiert einen Plattform-Nutzerprozess, welcher als Master bzw. Sensor-Datenquelle fungiert (z. B. GNSS-Daemon, PTP-Grandmaster-Interface oder Hardware-Uhren-Treiber-Adapter).
- System- & Clustergrenzen:
- Systemgrenze:
Adaptive Platform(Laufzeitumgebung). - Subsystem / Functional Cluster:
Time Synchronization(zuständig für Uhrenverwaltung, Drift-Kompensation, Ratenanpassung und Verteilung synchronisierter Zeitbasen).
- Systemgrenze:
- Use Cases (
«aapUseCase»):Set Value of Time Base: Setzen bzw. direktes Nachjustieren des absoluten/relativen Zeitwertes einer dedizierten Zeitbasis (z. B. Initialisierung oder Sprungkorrektur einer Pure Local Time Base oder Synchronized Time Base).Provide Measurement Data: Kontinuierliche Einspeisung von Messwerten (z. B. Zeitstempel, Taktflanken, GNSS-Empfängerdaten oder Drift-Messungen) zur Filterung und kontinuierlichen Regelung (z. B. via Software-PLL/Kalman-Filter).
- Beziehungen:
- Gerichtet mit Stereotyp
«aapTriggers»: DieAdaptive Applicationinitiiert beide Use Cases aktiv; die Kontrolle geht von der Applikation auf das Plattform-Cluster über.
- Gerichtet mit Stereotyp
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Pfad
Set Value of Time Base:- Trigger: Die Master-Applikation ruft eine synchrone/asynchrone API-Methode auf, um eine konfigurierte Zeitbasis explizit zu setzen.
- Validierung & Ausführung: Prüfung der Aufrufer-Privilegien (IAM/Access Control). Bei Erfolg wird die Basiszeit inkrementiert/korrigiert und der Zeitbasen-Status (z. B. Time Base Status Flags wie
TIMEOUT,SYNC_TO_GATEWAY) aktualisiert. - Verbreitung: Der geänderte Zeitwert wird an angeschlossene Netzwerkteilnehmer (Slaves) propagiert.
- Pfad
Provide Measurement Data:- Trigger: Zyklische oder ereignisbasierte Übergabe von Rohmesswerten durch die Applikation.
- Kompensation: Der Time-Sync-Cluster verarbeitet die Messwerte intern zur Frequenznachführung (Rate Correction) und Phasensynchronisation, ohne sprunghafte Zeitverschiebungen zu erzeugen.
- Fehlerpfade: Abweisung bei unzureichenden Rechten, Inkonsistenz zu laufenden Synchronisationsprotokollen oder unplausiblen Zeitstempeln (Out-of-Bounds).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Berechtigungskonzept & IAM: Schreibende Zugriffe auf Zeitbasen stellen kritische Systemoperationen dar (Einfluss auf Fristen, Scheduler, Protokollierungs- und Tracing-Validität). Applikationen benötigen im Execution/Service-Manifest explizite Berechtigungen, um Methoden dieser Master-Use-Cases binden zu dürfen.
- Manifest-Konfiguration (ARXML):
- Die zugehörige Zeitbasis muss im Manifest als Master-fähig (
TimeBaseType/ Synchronized Master) deklariert sein. - Zuweisung, ob eine Zeitbasis sprunghaft modifizierbar (
Set Value) oder ausschließlich stetig nachgeregelt werden darf.
- Die zugehörige Zeitbasis muss im Manifest als Master-fähig (
- API-Design (
ara::ts):- Standard-Konsumenten nutzen rein lesende Schnittstellen (
GetCurrentTime()). - Master-Applikationen müssen deterministische Latenzen bei der Erfassung und Übergabe der
Measurement Datasicherstellen, da Jitter auf Applikationsebene direkt die netzwerkweite Synchronisationsgenauigkeit verschlechtert.
- Standard-Konsumenten nutzen rein lesende Schnittstellen (
Zugeordnete Anforderungen
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