AUTOSAR_AP_EXP_SensorInterfaces
FIG-27c252f53b2aea45
932 × 318 px
10 Release(s)
Figure 5.2: ISO mapping to Smart Sensors Services
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Konzeptuelles Architektur- und Mapping-Diagramm (Dekomposition von Schnittstellenanforderungen in Service-Schnittstellen).
- Technischer Zweck: Transformation der standardisierten Datenschnittstellen-Definition für intelligente Sensoren (Smart Sensors gemäß ISO 23150 / ISO-Umfeldsensordefinition) in modulare Service-Interfaces der AUTOSAR Adaptive Platform (
ara::com). - Funktionale Einordnung: Bildet die Brücke zwischen externen Sensor-Standards und der serviceorientierten Architektur (SOA) in Adaptive AUTOSAR. Es trennt vorverarbeitete Umfelddaten strikt in abstrahierte, technologieunabhängige Objekte (Object Level) und technologiespezifische Roh- bzw. Merkmalsdetektionen (Feature Level).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
ISO Definition Smart Sensor (Eingangsdomäne)
Strukturiert Sensorausgaben in zwei Abstraktionsebenen und vier Datenkategorien:
- Object Level:
object/tracking list: Zeitlich konsistente, gefilterte/getrackte dynamische und statische Objekte.road mark list: Fahrbahnmarkierungen (z. B. Spur- und Begrenzungslinien, Richtungspfeile).land mark list: Stationäre Landmarken und Infrastrukturmerkmale (z. B. Leitpfosten, Schilder, Schilderbrücken).
- Feature Level:
detection list per technology (4x): Detektionspunkte/-cluster vor der Objektbildung für vier Sensor-Physiken.
AUTOSAR Smart Sensor Services (Zielarchitektur / ara::com Service Interfaces)
Überführung in disjunkte Service-Interfaces, die modular kombiniert werden können:
- Object Level Services (Technologieunabhängig):
tracking service: Bereitstellung von Track-/Objektlisten.roadmark service: Bereitstellung semantischer Fahrbahnmarkierungsdaten.landmark service: Bereitstellung geometrischer/semantischer Landmarkendaten.
- Feature Level Services (Technologiespezifisch):
<Sensor Technology> detection service: Generisches Basismuster/Template für Detektionslisten.- Konkrete Ausprägungen (1:n-Spezialisierung/Instanziierung):
Camera detection service: Optische Merkmale, Pixel-Cluster, Kanten.LIDAR detection service: 3D-Punktwolken, Reflexionsintensitäten.Radar detection service: Reflexionspunkte, Radialgeschwindigkeiten (Doppler), Radar Cross Section (RCS).USS detection service: Ultraschall-Echos, Laufzeiten, Abstandsschätzungen.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf (falls zutreffend)
- Kommunikationsmuster: Statisches Strukturmapping ohne sequenzielle Zeitachse. Laufzeitkommunikation erfolgt rein ereignisbasiert (Publish/Subscribe via
ara::com::Event/ SOME/IP-Events oder IPC). - Aktualisierungsraten & Latenzen:
- Feature Level: Hochfrequente, zyklische Übertragung (z. B. 20–50 Hz) mit minimaler Sensorlatenz für echtzeitkritische Low-Level-Fusion oder Rohdatenverarbeitung.
- Object Level: Zyklische Bereitstellung nach Tracker-Filterung (z. B. Kalman-Filter, Multi-Target-Tracking) mit höherem Abstraktionsgrad.
- Dienst-Kopplung: Vollständig orthogonal; ein Smart Sensor kann je nach Rechenkapazität und Sensoraufbau ausschließlich Feature-Level-Services (Near-Sensor-Processing), ausschließlich Object-Level-Services oder eine Kombination aus beiden publizieren.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Dokumentenstatus: Teil von
AUTOSAR_AP_EXP_SensorInterfaces(Explanatory Document). Es besitzt empfehlenden Leitfaden-Charakter (Best Practice), definiert jedoch das Referenzmodell für die Auslegung vonServiceInterface-Beschreibungen in ARXML. - Service-Granularität & Bandbreiten-Optimierung:
- Die Entflechtung in separate Services (
tracking,roadmark,landmark,<Tech> detection) verhindert monolithische Datentypen. - Adaptive Applikationen (z. B. Trajektorienplaner, Lokalisierung) abonnieren selektiv nur die benötigten Teilströme (
Subscribe()). Dies minimiert Deserialisierungs- und Serialisierungs-Overhead sowie Buslast (SOME/IP bzw. Zero-Copy Shared Memory IPC).
- Die Entflechtung in separate Services (
- ISO 23150-Konformität: Implementierer von Sensortreibern und Fusion-Stacks müssen die Datenstrukturen (z. B. Koordinatensysteme nach ISO 8855, Existenzwahrscheinlichkeiten, Kovarianzmatrizen) kompatibel zum ISO 23150-Datenmodell in C++-Strukturen kapseln.
- Abstraktionsgrad für Konsumenten:
- Konsumenten des Object Level bleiben unabhängig von der verbauten Sensortechnologie (Hardware-Abstraktion).
- Konsumenten des Feature Level sind hardware-/physik-gebunden und typischerweise proprietären Vorverarbeitungs- oder Sensorfusions-Komponenten vorbehalten.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.