Figure 9.38: Mapping of CryptoProviders and CryptoKeySlots to RPortPrototypes
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Klassendiagramm aus der AUTOSAR Adaptive Platform Spezifikation (AUTOSAR_TPS_ManifestSpecification). Das Diagramm stellt das Metamodell für das Deployment und Mapping von Kryptographie-Ressourcen dar. Es gliedert sich in zwei Hauptpakete: das obere Paket Application Design, welches die abstrakte Schnittstellen- und Port-Architektur auf Software-Design-Ebene abbildet, und das untere Paket Deployment, welches die konkrete Zuordnung von kryptographischen Schlüsselplätzen (CryptoKeySlots) und Anbietern (CryptoProviders) zu Ausführungsprozessen und Port-Prototypen auf Zielsystemebene definiert.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Paket Application Design umfasst folgende Entitäten:
PortInterface(Spezialisierung vonARElement,AtpBlueprint,AtpBlueprintable,AtpType).CryptoInterface: Abstrakte Generalisierung für Krypto-Schnittstellen, erbt vonPortInterface.CryptoKeySlotInterface: Erbt vonCryptoInterfaceund deklariert die AttributeallocateShadowCopy: Boolean [0..1],cryptoAlgId: String [0..1],cryptoObjectType: CryptoObjectTypeEnum [0..1],slotCapacity: PositiveInteger [0..1]sowieslotType: CryptoKeySlotTypeEnum [0..1].CryptoProviderInterface: Erbt vonCryptoInterface.RPortPrototype(Spezialisierung vonAbstractRequiredPortPrototype): Referenziert über die AssoziationrequiredInterfacemit Stereotyp«isOfType»und Redefinition{redefines atpType}einePortInterface-Instanz (Kardinalität0..1).
Das Paket Deployment umfasst:
CryptoKeySlot(spezialisiertIdentifiable): Besitzt identische Attribute wieCryptoKeySlotInterface(allocateShadowCopy,cryptoAlgId,cryptoObjectType,slotCapacity,slotType).CryptoProvider(spezialisiertIdentifiable): Aggregiert per Komposition («atpSplitable») Schlüsselplätze über die RollekeySlotmit Kardinalität0..*.CryptoKeySlotToPortPrototypeMapping(spezialisiertUploadablePackageElement): Bildet eine Zuordnung zwischen Schlüsselplatz, Port und Prozess ab. Es referenziert über die RollekeySlotgenau einenCryptoKeySlot(1), überprocessgenau einenProcess(1) und überportPrototypemit Stereotyp«instanceRef»genau einenRPortPrototype(1).CryptoProviderToPortPrototypeMapping(spezialisiertUploadablePackageElement): Verbindet Krypto-Provider, Port und Prozess. Es referenziert übercryptoProvidergenau einenCryptoProvider(1), überprocessgenau einenProcess(1) und überportPrototype(«instanceRef») genau einenRPortPrototype(1).Process(spezialisiertAbstractExecutionContext): Verfügt über die AttributefunctionClusterAffiliation: String [0..1],numberOfRestartAttempts: PositiveInteger [0..1]undpreMapping: Boolean [0..1].Documentation(spezialisiertARElement): Ist über die AssoziationcryptoProviderDocumentation(Kardinalität0..1) anCryptoProviderangebunden.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Statisches Metamodell ohne dynamische Verhaltens- oder Sequenzdiagrammelemente. Es beschreibt deklarative Modellierungsbeziehungen zur Konfigurations- und Generierungszeit für das AUTOSAR-Manifest. Aus den definierten Assoziationen ergibt sich, dass eine Applikation zur Laufzeit über einen RPortPrototype auf kryptographische Dienste zugreift, wobei das Deployment-Mapping zur Konfigurationszeit festlegt, welcher konkrete CryptoKeySlot bzw. CryptoProvider im Kontext des jeweiligen Betriebssystem-Prozesses (Process) instanziiert und dem Port zugeordnet wird.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Normativ verbindliche Spezifikation der Manifest-Klassen zur Konfiguration des Krypto-Subsystems der AUTOSAR Adaptive Platform. Für Manifest-Modelleure und Code-Generatoren ist bindend:
- Jedes
CryptoKeySlotToPortPrototypeMappingmuss obligatorisch genau einenRPortPrototype, genau einenCryptoKeySlotund genau einenProcessverknüpfen (Kardinalitäten jeweils strikt1). - Jedes
CryptoProviderToPortPrototypeMappingmuss obligatorisch genau einenRPortPrototype, genau einenCryptoProviderund genau einenProcessverknüpfen (Kardinalitäten jeweils strikt1). - Ein
CryptoProviderkann 0 bis beliebig vieleCryptoKeySlot-Instanzen besitzen (0..*), die splitbar («atpSplitable») modelliert werden dürfen. - Die Referenzen auf
RPortPrototypesind als Instanz-Referenzen («instanceRef») ausgeführt, da sie aus der Deployment-Ebene in die Deklarationsebene des Applikationsdesigns hinein verweisen.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.