AUTOSAR_AP_SWS_IntrusionDetectionSystemManager
FIG-2b75259e9d1b0547
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Figure 5.1: Interfaces provided by Intrusion Detection System Mananger to other Functional Clusters
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponenten- und Schnittstellendiagramm (Interface Realization & Dependency) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Architektur-Kontext: Dargestellt ist das Ingress-Schnittstellenmodell des funktionalen Clusters
Intrusion Detection System Manager(IdsM, SWS AP R23-11/R24-11). - Funktionale Einordnung: Der IdsM fungiert als zentrale Plattform-Senke für Security Events im Steuergerät. Das Diagramm spezifiziert die standardisierte Service-/API-Schnittstelle, über die andere plattformnahe, daemongestützte funktionale Cluster (Security Event Sensors) sicherheitsrelevante Anomalien und Protokollverletzungen in die IdsM-Pipeline einspeisen.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Schnittstelle:
«aapPortInterface, aapAPI» EventReporter: Dual-stereotypisierte Schnittstelle (modelliert als C++-APIaapAPIund adaptives Port-InterfaceaapPortInterface).- Operation:
+ ReportEvent()zur Übergabe normierter Sicherheitsereignisse (inkl. Event-ID, Timestamp und Context Data).
- Provider (Realisierende Instanz):
«aapFunctionalCluster» Intrusion Detection System Manager(daemon-based): Implementiert dieEventReporter-Schnittstelle vollständig (gekennzeichnet durch die geschlossene, gestrichelte Realisierungs-Pfeilspitze).
- Consumer (Nutzende funktionale Cluster):
«aapFunctionalCluster» Firewall(daemon-based): Verwendet («use») die Schnittstelle zur Meldung netzwerkbasierter Anomalien (z. B. gedroppte IP-Pakete, Port-Scans, MAC-Spoofing).«aapFunctionalCluster» Communication Management(daemon-based): Verwendet («use») die Schnittstelle zur Meldung protokollspezifischer Verletzungen (z. B. SOME/IP-Serialisierungsfehler, E2E- oder SecOC/TLS-Validierungsfehler).«aapFunctionalCluster» Diagnostic Management(daemon-based): Verwendet («use») die Schnittstelle zur Meldung diagnostischer Sicherheitsvorfälle (z. B. fehlgeschlagene UDS-SecurityAccess-Authentifizierungen, unberechtigte Flash-/RoutineControl-Versuche).
- Beziehungsstruktur & Kardinalität:
- n:1-Nutzungsbeziehung (
«use»): Mehrere sensorische funktionale Cluster nutzen denselben standardisierten Ingress-Port des IdsM.
- n:1-Nutzungsbeziehung (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Erkennung einer sicherheitsrelevanten Abweichung im jeweiligen Subsystem (z. B. IP-Regelverletzung in der Firewall, fehlerhafte Signaturen im Communication Management, brute-force Seed/Key im Diagnostic Management).
- Aufruf: Der meldende Daemon ruft synchron oder entkoppelt die C++-Methode
ReportEvent()auf der lokalenEventReporter-Instanz auf. - Parameterübergabe: Übergabe der
SecurityEventDefinitionIdzusammen mit plattform-/ereignisspezifischen Kontextdaten (Payload). - IdsM-Verarbeitungspfad:
- Validierung der Event-ID gegen die konfigurierte
SecurityEventDefinition. - Anwendung konfigurierter Filterregeln (Rate Limiting, Thresholding, Sampling), um DoS-Angriffe auf das Protokollierungssystem zu unterbinden.
- Aggregation und Qualifizierung zum Qualified Security Event (QSEv).
- Pufferung für die interne Persistierung oder Weiterleitung an übergeordnete Instanzen (z. B. IdsR / Vehicle Security Operations Center).
- Validierung der Event-ID gegen die konfigurierte
- Rückmeldung: Nicht-blockierende Rückgabe via
ara::core::Result<void>, um Latenzen in zeitkritischen Kommunikations- oder Routingpfaden (z. B. Firewall) auszuschließen.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Daemon-to-Daemon Interaktionsmodell: Da alle beteiligten FCs als
daemon-basedklassifiziert sind, erfolgt die Kommunikation prozessübergreifend. Die Implementierung erfordert ein performantes IPC-Transport-Binding der Adaptive Platform (z. B. via Shared Memory oder Domain Sockets unter Linux/QNX). - Manifest- & Port-Konfiguration:
- In den jeweiligen Execution Manifests und Service Instance Manifests müssen die meldenden FCs als R-Port (
RPortPrototypetypisiert mitEventReporter) und der IdsM als P-Port (PPortPrototype) modelliert und gebunden werden. - Jedes meldbare Ereignis muss im ARXML-Datenmodell (
IdsMConfiguration) eindeutig definiert sein; nicht deklarierte Event-IDs werden vonReportEvent()zurückgewiesen.
- In den jeweiligen Execution Manifests und Service Instance Manifests müssen die meldenden FCs als R-Port (
- Echtzeit- und Latenzschutz: Melder dürfen bei Ausfall oder Überlastung des IdsM-Daemons nicht blockieren. Entwickler von Firewall- und Kommunikations-Stacks müssen sicherstellen, dass
ReportEvent()asynchron abgesetzt oder ein lokaler Ringpuffer vorgeschaltet wird, falls der IdsM nicht antwortet.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.