AUTOSAR_SWS_ECUStateManager
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867 × 485 px
2 Release(s)
Figure 12: GoSleep Sequence
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Sequenzdiagramm (Sequence Diagram).
- Technischer Zweck & Einordnung: Spezifiziert die vorbereitende Sequenz zum Übergang in den Schlafzustand (
GoSleep Sequence) innerhalb der System Services des AUTOSAR Classic BSW (Release R4.0.3). - Funktionale Einordnung: Definiert die deterministische Kopplung zwischen dem Basissoftware-Zustandsverwalter (
EcuM), hardwarenahem Integrationscode, dem Regelsystem des Modemanagers (BswM) und dem AUTOSAR-OS zur Vorbereitung des Controller- bzw. Core-Sleeps.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Lebenslinien & Akteure:
«module» EcuM: ECU State Manager (Instanz/Modul; trägt das UML-Dekompositionssymboloofür verfeinerte Sub-Interaktionen).Integration Code: Plattform- und ECU-spezifischer BSW-Callout-Code zur Hardware-Ansteuerung.«module» :BswM: Basic Software Mode Manager (anonyme Modulinstanz).«module» Os: AUTOSAR Operating System (System-Service-Modul mit Dekompositionssymboloo).
- Schnittstellen & Parameter:
EcuM_EnableWakeupSources(EcuM_WakeupSourceType): Synchrones Callout an den Integrationscode zur Scharfschaltung der hardwareseitigen Aufweckpfade für das Ziel-Sleep-Level.BswM_EcuM_CurrentWakeup(sources, ECUM_WKSTATUS_NONE): BSW-Inter-Modul-Indikation; übergibt die Bitmaske/ID der Wakeup-Quellen mit StatusECUM_WKSTATUS_NONEzur Neutralisierung vorheriger Wakeup-Ereignisse im Arbitrations-Kontext des BswM.GetResource(RES_AUTOSAR_ECUM_<core#>): Standard-OS-API (OSEK/VDX- bzw. AUTOSAR-OS-Standard) zur Belegung einer kernspezifischen OS-Ressource.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Status-Bereinigung am BswM (synchron):
EcuMmeldet den Zustand aller zu aktivierenden Quellen mittelsBswM_EcuM_CurrentWakeup(sources, ECUM_WKSTATUS_NONE)an denBswM. Dies setzt flüchtige oder vorherige Wakeup-Zustände zurück und verhindert Fehlarbitrierungen in anstehenden Modusregeln vor dem Scharfschalten der Quellen.
- Aktivierung der Aufweckquellen (synchron):
EcuMruftEcuM_EnableWakeupSources(EcuM_WakeupSourceType)auf. Der Integrationscode konfiguriert Treiber (z. B. ICU-Kanäle, Transceiver-Standby, externe Wake-up-Pins) für die Überwachung.
- Scheduler-Sperre / Kritischer Abschnitt (synchron):
EcuMfordert überGetResource(RES_AUTOSAR_ECUM_<core#>)die kernexklusive Ressource an.- Wirkung: Hebt die Priorität der aufrufenden Task auf das definierte Ceiling-Level der Ressource an. Dies unterbindet Task-Wechsel/Preemption auf dem jeweiligen Kern vor dem eigentlichen Low-Power-Eintritt und schützt den anstehenden Sleep-Modusübergang vor inkonsistentem Task-Verhalten.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Callout-Implementierung (
Integration Code):- Entwickler müssen in
EcuM_EnableWakeupSourcessicherstellen, dass ausschließlich diejenigen Hardware-Blöcke (z. B. CanTrcv, LinTrcv, Icu) wake-up-fähig geschaltet werden, die im aktuellen Sleep-Modus aktiv sein dürfen (Stromaufnahme-Budgetierung).
- Entwickler müssen in
- BswM-Regelwerk:
- Der Übergang der Wakeup-Quellen auf
ECUM_WKSTATUS_NONEmuss in den BswM-Mode-Arbitration-Tabellen berücksichtigt werden, damit keine unerwünschten Moduswechsel (Mode Requests) parallel zum Einschlafen ausgelöst werden.
- Der Übergang der Wakeup-Quellen auf
- OS- & Multicore-Konfiguration (
OsResource):- Für jeden im System aktiven Core (
<core#>) muss im Os-Generierungsmodell eine Ressource nach dem NamensschemaRES_AUTOSAR_ECUM_<core#>konfiguriert sein. - Das Ceiling-Level dieser Ressource muss mindestens der höchsten Task-Priorität entsprechen, die auf dem Core Zugriff auf EcuM-Dienste hat.
- Nach Belegung der Ressource dürfen bis zum Verlassen des Schlafzustands bzw. bis zum Aufruf von
ReleaseResourcekeine blockierenden OS-Systemaufrufe (z. B.WaitEvent) erfolgen.
- Für jeden im System aktiven Core (
Zugeordnete Anforderungen
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