AUTOSAR_CP_SWS_SecureOnboardCommunication
FIG-32f5bb42135e016e
732 × 677 px
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Figure 6: Verification of MAC
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Aktivitätsdiagramm (Activity Diagram) mit expliziten Aktionsknoten (Action Nodes), Entscheidungsknoten (Decision Node), Kontrollflusskanten mit Rückkopplungsschleife und Aktivitätsendknoten (Activity Final Nodes).
- Funktionale Einordnung: AUTOSAR Classic Platform (ab Release R23-11), BSW Communication Services Layer, Modul
SecOC(Secure Onboard Communication). - Technischer Zweck: Spezifiziert den normativen Ablauf der MAC- bzw. Signaturverifikation einer empfangenen Secured I-PDU (Rx-Pfad) gemäß SWS_SecOC_00053. Bei fehlschlagender Verifikation steuert die Logik eine iterative Wiederholungsschleife unter sukzessiver Ermittlung des nächsten gültigen Freshness-Werts (
Next valid Freshness Value), begrenzt durch den KonfigurationsparameterSecOCAuthenticationVerifyAttempts. Dies verallgemeinert das zuvor rein auf MSB-Inkrementierung basierende Resynchronisationsschema für beliebige Freshness-Algorithmen (z. B. FVM).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Module:
SecOC: Ausführende BSW-Entität im Communication Services Layer.Crypto Service Manager (CSM): Unterlagerte Krypto-Schnittstelle zur kryptografischen Prüfung (Csm_MacVerifybzw.Csm_SignatureVerify).PduR(PDU Router): Überlagerte Empfangsschicht zur Übergabe erfolgreich verifizierter PDUs (PduR_SecOCRxIndication).Freshness Management (FVM / SW-C / BswM): Bereitstellung von Freshness-Werten und Synchronisationsinkrementen.
- Zustands- & Konfigurationsvariablen:
Attempts: Lokale Laufzeitvariable (Zähler der Verifikationsversuche, initial0).SecOCAuthenticationVerifyAttempts(an der Abbruchkante alsSecOCAuthenticationVerifyAttemptbeschriftet): ECUC-Konfigurationsparameter für die maximal zulässige Anzahl an Verifikationsiterationen.Freshness Value: Vollständiger Authentifizierungs- und Frischevektor.
- Kontrollfluss-Knoten & Kanten:
- Startknoten (Initial Node): Eintritt nach PDU-Empfang.
- Aktionsknoten (Action Nodes):
MAC verification,Attempts++,Next valid Freshness Value,Drop message. - Entscheidungsknoten (Decision Node, Raute): Verzweigung anhand von Testergebnis und Guard-Bedingungen.
- Aktivitätsendknoten (Activity Final Nodes, Bullseye):
continue(erfolgreiche Verifikation),abort(Abbruch nach Fehlversuchen). - Kontrollfluss-Rückkopplung: Explizite Kante von
Next valid Freshness Valuezurück zuMAC verification.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger & Eintritt: Empfang einer Secured I-PDU via
SecOC_RxIndication(). Der Kontrollfluss tritt vom Startknoten unmittelbar in den AktionsknotenMAC verificationein. - MAC Verification:
- Ausführung der Krypto-Prüfung über Nutzdaten (Authentic I-PDU) und den aktuellen Freshness-Wert via CSM.
- Weiterleitung des Kontrollflusses in den Entscheidungsknoten.
- Verzweigung über Guard-Bedingungen:
- Pfad
passes:- Verifikation erfolgreich (MAC/Signatur ist gültig).
- Kontrollfluss terminiert im Endknoten
continue. SecOCaktualisiert den lokalen Freshness-Status und leitet die Authentic I-PDU viaPduR_SecOCRxIndication()an den PduR weiter.
- Pfad
fails && [Attempts < SecOCAuthenticationVerifyAttempts]:- Verifikation ungültig, Limit an Versuchen noch nicht erreicht.
- Aktion 1:
Attempts++inkrementiert den Zähler. - Aktion 2:
Next valid Freshness Valueermittelt den nächsten Erwartungswert für die Freshness. - Rücksprung: Der Kontrollfluss kehrt über die direkte Schleifenkante zur erneuten Ausführung von
MAC verificationzurück.
- Pfad
fails && [Attempts >= SecOCAuthenticationVerifyAttempt]:- Verifikation ungültig und maximale Versuchsanzahl erreicht bzw. überschritten.
- Aktion:
Drop messageverwirft die PDU (optional Meldung an Det/IdsM). - Kontrollfluss terminiert im Endknoten
abort.
- Pfad
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Zuordnung: Spezifikation des Rx-Verifikationsverhaltens gemäß SWS_SecOC_00053 und zugehöriger Anforderungen (SWS_SecOC_00022, SWS_SecOC_00057).
- Generalisierung des Freshness-Managements: Der Übergang von der festen MSB-Inkrementierung (
most significant bits of FreshnessVerifyValue ++1) zur AktionNext valid Freshness Valueentkoppelt die Verifikationsschleife von einer spezifischen Bit-Aufteilung und unterstützt flexible Freshness-Algorithmen (z. B. profilbasierte FVM-Schnittstellen). - WCET & DoS-Schutz: Der Konfigurationsparameter
SecOCAuthenticationVerifyAttemptsbegrenzt die worst-case Rechenzeit im BSW-Rx-Pfad. Entwickler müssen den Wert restriktiv konfigurieren, um Denial-of-Service-Angriffe durch absichtlich fehlerhafte Botschaften mit hohem Krypto-Rechenaufwand zu verhindern. - Asynchroner Modus: Bei asynchroner CSM-Verifikation muss die Rückkopplungsschleife im Treiber über Callbacks (
SecOC_CsmMacVerifyCallbackNotification) reentrant und nicht-blockierend ausgeführt werden. - Standardkonforme UML-Modellierung: Die Ersetzung informeller Konnektoren (
step back) durch explizite Aktivitätskanten und standardkonforme Endknoten (continue,abort) präzisiert die formale Semantik für Codegeneratoren.
Zugeordnete Anforderungen
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