AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification
FIG-332be580ca096f66
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Figure 3.35: Specification of the SecurityEventReportToSecurityEventDefinitionMapping
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Klassendiagramm auf AUTOSAR M2-Metamodell-Ebene (Manifest-Spezifikation für die Adaptive Platform, R23-11).
- Technischer Zweck: Formale Definition des Mappings zwischen anwendungsspezifischen Ports zur Sicherheitsereignismeldung (
RPortPrototype) und standardisierten Sicherheitsereignisdefinitionen (SecurityEventDefinition) des Intrusion Detection System Managers (IdsM). - Funktionale Einordnung: Verortet im Subsystem IdsDesign der Adaptive Platform. Es entkoppelt das funktionale Softwaredesign (Software-Komponenten/Compositions) von der Security-Sensorik-Konfiguration. Ermöglicht dem IdsM-Stack, eingehende Event-Meldungen an definierten Ports zur Laufzeit eindeutig einer genormten Security-Event-ID zuzuordnen. Durch die Spezialisierung als
UploadableDesignElementist die gesamte IDS-Konfiguration modular über das Update and Configuration Management (UCM) aktualisierbar.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Metaklassen und deren Hierarchien
IdsDesign- Stereotypen / Vererbung: Spezialisierung von
ARElementundUploadableDesignElement. - Semantik: Top-Level-Container für das IDS-Gesamtdesign.
- Aggregation: Hält über
+element0..*Elemente vom TypIdsCommonElement. Assoziation ist mit«atpVariation»(Variantenbildung über System-Conditions) und«atpSplitable»(Verteilung über mehrere ARXML-Dateien) annotiert.
- Stereotypen / Vererbung: Spezialisierung von
IdsCommonElement- Stereotypen / Vererbung: Abstraktes
ARElement, spezialisiertUploadableDesignElement. - Semantik: Basis-Metaklasse für modulare IDS-Konfigurationselemente.
- Stereotypen / Vererbung: Abstraktes
SecurityEventDefinition- Stereotypen / Vererbung: Spezialisiert
IdsCommonElement. - Attribute:
+ id: PositiveInteger [0..1]– Die numerische Sicherheitsereignis-Kennung (Security Event ID / SEv-ID) für Filterung, Ratenbegrenzung und Qualifizierung im IdsM.
- Stereotypen / Vererbung: Spezialisiert
SecurityEventReportToSecurityEventDefinitionMapping- Stereotypen / Vererbung: Spezialisiert
UploadableDesignElement. - Semantik: Zentrales Zuordnungselement zwischen Sensor-Port und IdsM-Event.
- Assoziationen:
+securityEventDefinition(0..1): Unidirektionale Referenz auf die adressierteSecurityEventDefinition.+reportedSecurityEvent(0..1): Komposition auf eineRPortInCompositionInstanceRef.- Stereotyp
«instanceRef»: Bildet den logischen Instanzpfad auf den konkretenRPortPrototypeab.
- Stereotypen / Vererbung: Spezialisiert
RPortInCompositionInstanceRef&PortInCompositionTypeInstanceRef- Semantik: Instanz-Referenz-Container zur Auflösung des hierarchischen Komponentenpfads innerhalb einer Komposition (ermöglicht die eindeutige Adressierung bei mehrfach instanziierten Software-Komponenten).
- Assoziation:
+targetRPort(0..1,{redefines targetPort}) referenziert das ZielAbstractRequiredPortPrototype.
RPortPrototype&AbstractRequiredPortPrototype- Stereotypen / Vererbung:
AbstractRequiredPortPrototypeerbt vonPortPrototype.RPortPrototypeerbt vonAbstractRequiredPortPrototype. - Typisierung: Referenziert über
+requiredInterface(0..1,{redefines atpType}, Stereotyp«isOfType») einPortInterface.
- Stereotypen / Vererbung:
PortInterface-HierarchiePortInterface(ARElement,AtpBlueprint,AtpBlueprintable,AtpType).IdsmAbstractPortInterface: Abstrakte Basisschnittstelle für IdsM-bezogene Ports.SecurityEventReportInterface: Konkretes Interface für Applikations-Ports zur Übermittlung von Security-Events an den IdsM.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Diagramm definiert eine statische M2-Konfigurationsstruktur. Die daraus generierte Laufzeitsemantik vollzieht sich wie folgt:
- Ereignis-Erkennung (Detection): Eine Adaptive Application (z. B. Firewall, TLS-Stack, Diagnose-Manager oder User-Applikation) erkennt eine Anomalie oder Sicherheitsverletzung (z. B. Authentifizierungsfehlschlag, ungültige Frame-Signatur).
- Port-Aufruf (Event Reporting): Die Applikation meldet das Ereignis über ihren Client-Port (
RPortPrototype), der mit demSecurityEventReportInterfacetypisiert ist (Aufruf der ara-API bzw. Port-Methoden wieReportEvent(...)). - Kontext-Auflösung (Context Resolution): Der IdsM-Daemon nutzt das aus dem Manifest (
SecurityEventReportToSecurityEventDefinitionMapping) generierte Mapping, um anhand des aufrufenden Ports und dessen Instanzkontexts (RPortInCompositionInstanceRef) die Ziel-SecurityEventDefinitionund die dazugehörigeid(PositiveInteger) zu ermitteln. - Qualifizierung & Pufferung (Asynchron): Das Event wird im IdsM gegen Schwellenwerte geprüft (Thresholding/Filterung). Der Reporting-Aufruf der Applikation erfolgt entkoppelt/nicht-blockierend, um die funktionale Reaktionszeit der sicherheitskritischen Anwendung nicht zu beeinträchtigen. Qualifizierte Events werden als Qualified Security Events (QSEv) gepuffert und via IdsM-Protokoll an ein On-Board-/Off-Board-SOC weitergeleitet.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Trennung von Zuständigkeiten (TPS_MANI_01338): Entwickler von adaptiven Anwendungen müssen keine systemweiten Event-IDs hardcodieren. Die Applikation interagiert rein abstrakt über den
RPortPrototypemit demSecurityEventReportInterface. Die Zuweisung der Event-ID erfolgt deklarativ im Manifest überSecurityEventReportToSecurityEventDefinitionMapping. - Instanz-Eindeutigkeit (TPS_MANI_01339): Wird ein Software-Komponententyp mehrfach in einer Composition instanziiert, sorgt
RPortInCompositionInstanceRefdafür, dass der IdsM exakt nachvollziehen kann, welche Instanz das Ereignis ausgelöst hat, und mappt diese auf die jeweiligeSecurityEventDefinition. - Lifecycle & OTA / UCM (RS_MANI_00068): Da sowohl
IdsDesign,SecurityEventDefinitionals auch das Mapping vonUploadableDesignElementerben, können Security-Filterregeln, neue Event-Definitionen und Port-Zuweisungen als eigenständige Manifest-Pakete via UCM nachgeladen oder modifiziert werden, ohne dass Anwendungscode neu kompiliert oder geflasht werden muss. - Modellierungs-Constraint: Ein
RPortPrototype, der überSecurityEventReportToSecurityEventDefinitionMappingreferenziert wird, muss zwingend ein Interface implementieren, das vonSecurityEventReportInterfaceabgeleitet ist; eine Zuweisung an beliebige Service-Interfaces ist semantisch unzulässig.
Zugeordnete Anforderungen
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