AUTOSAR_AP_EXP_SafeAPIHardwareAccelerators
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932 × 740 px
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Figure 4.2: High-level SW Architecture
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: High-Level Software-/Hardware-Architektur- und Schichtenmodell (Struktur- und Mapping-Diagramm) zur Abbildung logischer AUTOSAR Adaptive Platform (AP) Entitäten auf physische Host- und Accelerator-Ressourcen.
- Technischer Zweck: Spezifikationskontext des Functional Clusters bzw. Namespace
ara::hpc(AUTOSAR_AP_EXP_SafeAPIHardwareAccelerators, R23-11/R24-11). Kapselung und Abstraktion heterogener Compute-Einheiten (Host-CPU vs. Hardware-Beschleuniger wie GPU, NPU, DSP, FPGA) unter einer standardisierten, funktional sicheren Programmierschnittstelle (Safe HWA API) für deterministische, parallele HPC-Workloads.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- AP application: Adaptive Application im POSIX-/User-Space-Kontext. Fungiert als Client für Speicherallokation und asynchrone Task-Submission.
- ara::hpc / Safe HWA API (Abstraktionsschicht):
Buffer: Kapselung linearer Speicherbereiche. Bietet Abstraktionen für Allokation (allocate memory), Adressübersetzung und kohärente Speicherzugriffe über heterogene Busdomänen hinweg.Queue: Zustandsbehaftete FIFO-/Scheduling-Warteschlange für Berechnungsaufträge; jeweils einem logischenDevicezugeordnet.TaskHandler: Atomares Ausführungselement innerhalb einerQueue. Kapselt Kernel-/Graph-Instruktionen, Ausführungskontexte und Pufferreferenzen (use).Device: Logischer Repräsentant einer physischen Ausführungseinheit. Vermittelt zwischenQueue/TaskHandlerund der zugrunde liegenden Recheneinheit (executed on).
- Host ECU (Physische Zielhardware):
- Host-Domäne: Standard-Mehrkern-
CPUund primärer Systemspeicher (Memory). - Hardware Accelerator: Dedizierte Beschleuniger-Hardwarekomponente, gegliedert in spezialisierte Compute-Engines (
Accelerator) und separaten bzw. schnellen On-Chip-/Device-Speicher (Memory, z. B. HBM, LPDDR, SRAM).
- Host-Domäne: Standard-Mehrkern-
- Beziehungen und Mapping:
- Symmetrische Schnittstellenarchitektur: CPU-basierte Pfade und dedizierte Hardware-Beschleuniger-Pfade verwenden identische Schnittstellentypen (
Buffer,Queue,TaskHandler,Device). Buffer(links) mappt physisch aufHost ECU -> Memory;Device(links) mappt aufHost ECU -> CPU.Buffer(rechts) mappt physisch aufHardware Accelerator -> Memory;Device(rechts) mappt aufHardware Accelerator -> Accelerator.- Kardinalitäten: Eine
Queueverwaltet 1..nTaskHandler; einTaskHandlerbindet an 1..nBufferund wird genau einemDevicezugeordnet.
- Symmetrische Schnittstellenarchitektur: CPU-basierte Pfade und dedizierte Hardware-Beschleuniger-Pfade verwenden identische Schnittstellentypen (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Speicherallokation (
allocate memory): DieAP applicationinitiiert die Pufferallokation über die API. Die Speicherplatzierung erfolgt zielgerichtet entweder im Host-RAM oder im Accelerator-Speicher (bzw. Unified Memory). - Task-Konfiguration & Submission (
submit tasks): Die Anwendung serialisiert Rechenoperationen inTaskHandler-Instanzen, bindet Ein-/Ausgabe-Buffer(use) und reicht diese asynchron in die zuständigeQueueein. - Dispatching & Ausführung (
executed on): Die Runtime entnimmtTaskHandleraus derQueueund disponiert sie zur Ausführung auf dem zugeordnetenDevice. - Datenzugriff & Kernel-Execution: Das
Deviceführt den Kernel auf der Hardware (CPUbzw.Accelerator) aus und greift direkt oder via DMA/Memory Controller auf den entsprechenden physischenMemoryzu. - Synchronisation & Completion: Nach Abarbeitung des
TaskHandlererfolgt die Benachrichtigung der Applikation über nicht-blockierende Benachrichtigungsprimitive (z. B.ara::core::Future, Completion-Callbacks oder Event-Synchronisation).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Einheitliches Programmiermodell (Hardware-Agnostik): Identische API-Verträge ermöglichen es Applikationsentwicklern, Algorithmen transparent zwischen Host-CPU (z. B. Referenz-/Fallback-Implementierung) und spezialisierten Hardware-Beschleunigern zu portieren, ohne die Anwendungslogik zu refaktorisieren.
- Zero-Copy & Memory-Placement-Strategien: Entwickler müssen die physikalische Speicherallokation (
Buffer) explizit passend zum Ziel-Devicewählen. Fehlallokationen führen zu impliziten, latenzintensiven Host-to-Device/Device-to-Host-Kopiervorgängen über PCIe/System-Busse. - Safety-Isolation & ASIL-Dekomposition: Das API-Design trennt den ungesicherten hardwarenahen Vendor-Treiberstack (z. B. GPU-Compute-Runtimes) von der Adaptive Core Platform. Fehlfunktionen eines Beschleuniger-Tasks (z. B. Timeouts, Memory Overflows) müssen auf API-Ebene durch IOMMU-Kapselung, Watchdogs und deterministische Task-Abbruch-Mechanismen isoliert werden, um Rückwirkungsfreiheit (Freedom from Interference) auf die Host-CPU zu gewährleisten.
Zugeordnete Anforderungen
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