AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
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Figure 7.44: Different types of S2R support in Adaptive Applications
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Konzeptuelles Architektur- und Interaktionsdiagramm / Klassifikations-Übersicht.
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (Release R25-11), Spezifikation
AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement. - Funktionaler Zweck: Kategorisierung von Adaptive Applications (Prozessen) hinsichtlich ihres Verhaltens und ihrer Integrationsstrategie beim Übergang des Systems in den Energiesparzustand Suspend-to-RAM (S2R). Es definiert das Zusammenspiel zwischen State Management (SM), Execution Management (EM) und den Betriebssystem-Prozessen (
Proc) zur Gewährleistung von Datenkonsistenz, deterministischem Lifecycle und hardwarekonformem Power-Down/Resume.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Entitäten:
- SM (
State Management): Zentrale funktionale Einheit zur Orchestrierung von Maschinen-, Funktionsgruppen- und Power-Zuständen. - EM (
Execution Management): Plattform-Modul zur Überwachung und Steuerung des Prozess-Lebenszyklus (Start, Termination, Health Monitoring) über Funktionsgruppen. - Proc (
Adaptive Process): Instanziiertes Betriebssystem-Executable einer Adaptive Application.
- SM (
- Schnittstellen & Interaktionspfade:
S2R req.(Input): Trigger-Schnittstelle an SM (z. B. via Vehicle State Client, Power State Request oder Machine State Transition).Terminate via EM: Interne Plattform-Steuerschnittstelle von SM zu EM, um Prozesse über den Funktionsgruppen-Zustand kontrolliert zu terminieren (SIGTERM/SIGKILL-Sequenz).Notify via interconnect: Bidirektionaler Kommunikationskanal zwischen SM und Prozess (realisiert über IPC, z. B.ara::comService-Interface oder dediziertes Event-Handling).
- Klassifikationskategorien:
S2R-Tolerant: Prozess verharrt im Speicher; keine Interaktionsschnittstelle zu SM bei S2R erforderlich.S2R-Unsupported: Unidirektionale Lebenszyklus-Steuerung durch SM über EM.S2R-Aware: Bidirektionale Interaktion; aktiver Handshake vor Eintritt in S2R.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Eintreffen eines
S2R req.am State Management. - Szenario 1:
S2R-Tolerant(Transparenter Betrieb)- SM registriert den S2R-Request.
- Keine Aktion bezüglich des Prozesses erforderlich.
- Plattform/OS friert den Task/Thread im RAM ein (Freeze/Suspend); nach Resume läuft der Prozess ohne State-Management-Eingriff transparent weiter (Voraussetzung: Verwendung S2R-fester Ressourcen wie monotoner Zeitgeber).
- Szenario 2:
S2R-Unsupported(Destruktiver Lifecycle-Pfad)- SM initiiert Zustandswechsel der zugehörigen Function Group über EM.
- EM sendet Terminationssignal (
SIGTERM, nach Ablauf vonenterTimeoutDurationggf.SIGKILL) anProc. Procterminiert vollständig vor HW-Suspend.- Bei System-Resume initiiert EM einen Kaltstart des Prozesses gemäß Manifest-Konfiguration (
StartupConfig).
- Szenario 3:
S2R-Aware(Geführter Handshake-Pfad)- SM sendet Pre-Suspend-Notifikation via Interconnect an
Proc. Procführt applikative Quieszenz-Routinen aus:- Einstellen externer Netzwerkdienste (
StopOfferService). - Persistierung von flüchtigen Caches / NVRAM-Zuständen (
ara::per). - Schließen/Freigabe von Hardware-Handles (Sockets, Device Drivers).
- Einstellen externer Netzwerkdienste (
- Asynchroner/Synchroner Acknowledge (
Procmeldet Bereitschaft via Interconnect an SM zurück). - SM leitet nach Rückmeldung aller S2R-Aware-Prozesse den finalen Hardware-Suspend ein.
- Beim Aufwachen erfolgt analog eine Wakeup-/Resume-Notifikation zur Re-Initialisierung.
- SM sendet Pre-Suspend-Notifikation via Interconnect an
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest- & Deployment-Konfiguration:
- Die Einstufung steuert das Execution-Manifest: Prozesse dürfen für S2R nur dann aktiv bleiben, wenn sie als
S2R-TolerantoderS2R-Awareausgelegt sind. S2R-Unsupportederfordert zwingend eine Zuordnung zu Function Groups, die bei Übergang in den S2R-Machine-State in den ZustandOffüberführt werden.
- Die Einstufung steuert das Execution-Manifest: Prozesse dürfen für S2R nur dann aktiv bleiben, wenn sie als
- API-Verträge & Ressourcen-Restriktionen:
- S2R-Tolerant: Streng limitiert. Keine offenen Netzwerk-Sockets mit Keepalive-Erwartungen; Zeitmessungen dürfen nicht auf System-Wall-Clock (
std::chrono::system_clock) basieren, sondern müssen hardwaregestützte monotone Timer (CLOCK_BOOTTIME/std::chrono::steady_clock) nutzen. - S2R-Aware: Entwickler müssen den State-Management-Interconnect bedienen. Timeouts für die Bestätigung (
Acknowledge) sind strikt begrenzt; Verzögerungen beim Speichern blockieren das Erreichen des Fahrzeug-Ruhestromziels (Quiescent Current) und führen zu Watchdog- bzw. Platform-Recovery-Eingriffen. - S2R-Unsupported: Geeignet bei zwingenden Hardware-Resets (z. B. PCIe/GPU-Initialisierung nach Power-Gating) oder Legacy-Code ohne S2R-Interface; Nachteil ist die verlängerte Latenzzeit beim Wake-up durch Prozess-Neustart.
- S2R-Tolerant: Streng limitiert. Keine offenen Netzwerk-Sockets mit Keepalive-Erwartungen; Zeitmessungen dürfen nicht auf System-Wall-Clock (
Zugeordnete Anforderungen
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