AUTOSAR_AP_SWS_PlatformHealthManagement
FIG-38f95675c0546a72
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Figure 7.2: Mappings of Elementary Supervisions to Global Supervisions which are not supported
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Formales Architektur- und Metamodell-Restriktionsdiagramm (Mapping-Constraint-Diagramm) zur Spezifikation unzulässiger Konfigurationstopologien.
- Funktionale Einordnung: AUTOSAR Adaptive Platform, Platform Health Management (PHM) gemäß SWS PHM (R23-11, R24-11, Kapitel Supervision Concepts).
- Technischer Zweck: Definition der harten semantischen Modellierungs- und Konfigurationsgrenzen bei der Aggregation von elementaren Überwachungsinstanzen (Elementary Supervisions) zu globalen Überwachungen (Global Supervisions) im Zusammenspiel mit dem Execution Management (EM) und dessen Function Groups. Das Schaubild grenzt zulässige von verbotenen strukturellen Abhängigkeiten ab.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Entitäten & Rollen
Function Group(Function Group 1,Function Group 2): Laufzeit- und Lebenszyklusdomänen des Execution Managements (EM). Eine Function Group definiert deterministische Prozesszustände (FunctionGroupStates) für die ihr zugewiesenen Prozesse.Process(Process AbisProcess D): Betriebssystem-Prozessinstanzen adaptiver Applikationen (ara::core::Process), die jeweils einer spezifischen Function Group zugeordnet sind.Elementary Supervision: Basale Überwachungsmechanismen pro Prozess:AliveSup_*(Alive Supervision – im Schaubild als AliceSup_ typographiert): Zykluserkennung über Checkpoint-Häufigkeit innerhalb eines Referenzintervalls.DeadlineSup_*(Deadline Supervision): Latenzüberwachung zwischen Start- und Ziel-Checkpoint.LogicalSup_*(Logical Supervision): Graphbasierte Kontrollflussprüfung von Checkpoint-Transitionen.
Global Supervision(GS_1,GS_2,GS_3): Zustandssynthese-Einheit im PHM-Daemon zur Konsolidierung des Gesundheitsstatus mehrerer elementarer Überwachungen zu einem kumulativen Überwachungszustand.
Beziehungen, Kardinalitäten & Restriktionsregeln
- Restriktion 1 – Kein Cross-Function-Group-Mapping (Linkes Teildiagramm):
- Eine
GlobalSupervision(GS_2) darf niemals Elementary Supervisions aus Prozessen aggregieren, die unterschiedlichen Function Groups angehören (Process CausFunction Group 1+Process DausFunction Group 2). - Regel: Jede
GlobalSupervisionbesitzt einen strikten Geltungsbereich (Scope) innerhalb genau einer Function Group. M:N-Beziehungen über Function-Group-Grenzen hinweg sind prohibited (0..* → 1 nur innerhalb derselben FG).
- Eine
- Restriktion 2 – Keine 1:N-Mehrfachzuordnung einer Elementary Supervision (Rechtes Teildiagramm):
- Eine konkrete
ElementarySupervision(LogicalSup_1ausProcess A) darf nicht zeitgleich mehreren Global Supervisions (GS_1undGS_2) zugeordnet werden. - Das Mapping ElementarySupervision → GlobalSupervision ist eine N:1-Projektion bezogen auf denselben Auswertungszustand.
- Eine konkrete
- Zulässige Heterogenität (Rechtes Teildiagramm,
Process C):- Verschiedene Elementary Supervisions desselben Prozesses (
AliveSup_3vs.DeadlineSup_3/LogicalSup_3) dürfen disjunkt auf unterschiedliche Global Supervisions (GS_1,GS_2) innerhalb derselben Function Group verteilt werden.
- Verschiedene Elementary Supervisions desselben Prozesses (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Die Restriktionen resultieren direkt aus den deterministischen Laufzeitanforderungen des PHM-Daemons:
- Lebenszyklus-Entkopplung & State Transitions:
- Function Groups werden über das State Management (SM) und Execution Management (EM) zustandsgesteuert (z. B. State
Off,Verify,Running). - Befindet sich
Function Group 1in Transition, währendFunction Group 2im Nominalbetrieb läuft, wäre der Zustand einer übergreifenden Global Supervision (GS_2, linkes Bild) mathematisch und sicherheitstechnisch undefiniert (State Inconsistency).
- Function Groups werden über das State Management (SM) und Execution Management (EM) zustandsgesteuert (z. B. State
- Evaluation & Fehlerakkumulation:
- Die Elementary Supervisions ermitteln prozesslokal elementare Statuswerte (
OK,FAILED,EXPIRED). - Die Global Supervision aggregiert diese Werte zyklisch in ihrem spezifischen Task-Kontext. Ein mehrfaches Einspeisen desselben Prüfpfads (
LogicalSup_1inGS_1undGS_2, rechtes Bild) würde zu redundanter Fehlerfortpflanzung, doppelten Recovery-Aktionen und unauflösbaren Prioritätskonflikten bei Reaktionsmaßnahmen (Health Channel Actions) führen.
- Die Elementary Supervisions ermitteln prozesslokal elementare Statuswerte (
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Modellierung & AUTOSAR XML (ARXML):
- In der
PlatformHealthManagementContribution(ARPackage) müssen Generatoren und Validatoren Konsistenzprüfungen implementieren:- Validator-Check 1: Jede
GlobalSupervisiondarf nur Referenzen aufElementarySupervisionbesitzen, deren übergeordneteProcessToMachineMappingInstancederselbenFunctionGroupSet-Hierarchie angehört. - Validator-Check 2: Die
Ref<ElementarySupervision>innerhalb derGlobalSupervision-Kollektion muss partititioniert / kollisionsfrei sein (GS_i ∩ GS_j = ∅ bezüglich referenzierter Elementary Supervisions).
- Validator-Check 1: Jede
- In der
- Applikations- & Stack-Entwickler:
- Applikationen melden Checkpoints rein über die standardisierte API (
ara::phm::SupervisedEntity::ReportCheckpoint). Weder Applikation noch Checkpoint-Id wissen von der Global Supervision. - Architekten müssen Überwachungsziele bereits im Systementwurf prozess- und funktionsgruppenkonform schneiden. Funktionsübergreifende Überwachungen, die mehrere Function Groups umspannen, können nicht über PHM Global Supervisions gelöst werden, sondern müssen auf höherer Ebene über das State Management mittels aggregierter Recovery-Events synchronisiert werden.
- Applikationen melden Checkpoints rein über die standardisierte API (
Zugeordnete Anforderungen
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