Figure 9.1: One Diagnostic Address Per SWCL
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Objektdiagramm / Architektur-Strukturdiagramm für die Diagnosekonfiguration in AUTOSAR Adaptive Platform. Das Diagramm illustriert das Konzept „One Diagnostic Address Per SWCL“ (Software Cluster) und die Entkopplung bzw. Zuweisung von Diagnoseadressen (diagnosticAddress) zu Software-Clustern und deren Diagnose-Beitragssätzen (:DiagnosticContributionSet) über Plattform- und Anwendungsebenen hinweg.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm gliedert sich in vier symmetrische Diagnose-Adressbereiche (farbige Rahmen):
- Bereich
Diagnostic address 0x01(grün): Enthältapp1: Software Cluster(category = APPLICATION_LAYER), das auf ein:DiagnosticContributionSetmit den AttributendiagnosticAddress = 0x01undDID 0x2314verweist. - Bereich
Diagnostic address 0x02(gelb): Enthältapp2: Software Cluster(category = APPLICATION_LAYER), das auf ein eigenes:DiagnosticContributionSetmit den AttributendiagnosticAddress = 0x02undDID 0x4123verweist. - Bereich
Dinagnostic address 0x03(blau): EnthältPlatform Core: Software Cluster(category = PLATFORM_CORE,diagnosticAddress = 0x3), das auf ein:DiagnosticContributionSetmit den AttributendiagnosticAddress = 0x03undDID 0x1234verweist. - Bereich
Diagnostic address 0x04(rot): EnthältPlatform: Software Cluster(category = PLATFORM,diagnosticAddress = 0x4), das auf ein:DiagnosticContributionSetmit den AttributendiagnosticAddress = 0x04undDID 0x1234verweist.
Drei erklärende Notizen ergänzen die Struktur:
- „Each Software Cluster has an own diagnostic address in this example.“ (gestrichelt verbunden mit dem roten Bereich).
- „The same DID may be used by Software Clusters with a different diagnostic address.“ (gestrichelt verbunden mit den Instanzen von
:DiagnosticContributionSetder Bereiche0x03und0x04). - „Please note that several simplifications and omissions to the diagnostic configuration have been made for brevity.“
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Statisches Metamodell- und Deklarationsdiagramm ohne dynamische Aufruf- oder Nachrichtensequenzen. Die gerichteten Kanten modellieren statische Eigentums- und Zuordnungsbeziehungen zwischen Software-Clustern und ihren Diagnosekonfigurationen bzw. hierarchische Dekompositionen zwischen einem Root-Cluster und dessen Sub-Clustern.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Normativ relevant für die Konfiguration des Adaptive Platform Diagnostic Managements (DM):
- Jeder Software-Cluster besitzt im gezeigten Modell eine eigene, eindeutige Diagnoseadresse im Format zweistelliger Hexadezimalwerte (
0x01bis0x04). - Die Diagnoseadresse wird auf Ebene des
:DiagnosticContributionSetkonfiguriert (diagnosticAddress = 0x...), während derSoftware Clusterdes Application Layers nur noch die funktionale Kategorie deklariert. - Identische DIDs (z. B.
DID 0x1234) sind zulässig, sofern sie Software-Clustern mit unterschiedlichen Diagnoseadressen zugeordnet sind. - Jeder funktionale Software-Cluster (auch in der Anwendungsschicht) bindet sein eigenes
DiagnosticContributionSetmit spezifischen DIDs ein.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.