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AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement FIG-395171aad1d9c101 932 × 831 px 1 Release(s)

Figure 7.10: State dependent process control

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 395171aad1d9c10113237b9ac8d247586d7c8609071808f45d77fcdb29f2dd96
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

Timing- und Zustandsdiagramm zur Darstellung der zustandsabhängigen Prozesssteuerung (State Dependent Process Control) innerhalb des Execution Management (EM) der AUTOSAR Adaptive Platform. Das Diagramm ordnet die Lebenszyklen und Ausführungszustände von Prozessen den Zuständen der Machine (Machine State) sowie den Zuständen übergeordneter Funktionsgruppen (Function Group State) über einer gemeinsamen horizontalen Zeitachse (t) zu.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

Das Diagramm gliedert sich in Steuerungsebenen und Prozessverläufe:

  • Machine State: Enthält die Zustände Off, Startup, Running, Diagnostics und Shutdown, getrennt durch schraffierte Übergangsphasen (state transition).
  • Function Group 1 State: Enthält die Zustände FG1:Off, FG1:Running und FG1:Off, getrennt durch schraffierte Zustandsübergänge.
  • Function Group 2 State: Enthält die Zustände FG2:Off, FG2:Running, FG2:Fallback, FG2:Off, FG2:Diag und FG2:Off, jeweils getrennt durch schraffierte Übergänge.
  • Prozesse A bis F: Prozesse der Plattform bzw. von Anwendungen mit den drei diskreten Ausführungszuständen Idle, Running und Terminated.
  • Annotationen und Beziehungen: Referenzen (reference) von Prozessen auf bestimmte Zustände (Startup, Running, FG1:Running, FG2:Running, FG2:Fallback), Startabhängigkeiten (dependency), Kennzeichnung eines selbstterminierenden Prozesses (self-terminating) sowie Kennzeichnung abweichender Startparameter/Neustarts über Schnittmarken (different StartupOptions).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • Im Machine State Off verbleiben alle Prozesse im Zustand Idle.
  • Während des Machine-Zustands Startup startet Prozess A (Idle -> Running) und terminiert nach kurzer Ausführung selbsttätig (Running -> Terminated, self-terminating).
  • Prozess B besitzt eine Startabhängigkeit (dependency) auf die Beendigung von Prozess A und wechselt nach dessen Termination von Idle nach Running; beim Übergang von Machine State Startup nach Running erfährt Prozess B eine Anpassung bzw. einen Neustart mit abweichenden Startup-Optionen (different StartupOptions, markiert durch Zacken-Symbol) und läuft anschließend bis zum Übergang nach Diagnostics weiter, wo er nach Terminated wechselt.
  • Beim Eintritt in Machine State Running startet Prozess C (Idle -> Running) und terminiert ebenfalls beim Übergang zu Diagnostics.
  • Mit Eintritt der Function Group 1 in FG1:Running wird Prozess D gestartet (Idle -> Running) und terminiert beim Verlassen von FG1:Running wieder nach Terminated.
  • Prozess E startet bei Eintritt in FG1:Running (Idle -> Running) und referenziert zusätzlich FG2:Running; beim Übergang von FG2:Running nach FG2:Fallback terminiert Prozess E.
  • Prozess F startet bei Eintritt in FG2:Running; beim Übergang von FG2:Running zu FG2:Fallback wird Prozess F mit geänderten StartupOptions (different StartupOptions) neu gestartet bzw. angepasst und terminiert beim Übergang von FG2:Fallback nach FG2:Off.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

Für Entwickler und Integratoren verdeutlicht das Diagramm die Aktivierungs- und Terminierungsregeln für Prozesse unter Execution Management:

  • Prozesse werden deklarativ an Zustände von Machine States oder Function Group States gebunden (reference).
  • Ausführungsabhängigkeiten (dependencies) verzögern den Start abhängiger Prozesse innerhalb desselben Systemzustands, bis Vorgängerprozesse erfolgreich initialisiert oder terminiert sind.
  • Zustandswechsel übergeordneter Funktionsgruppen oder der Machine State können die Ausführung von Prozessen beeinflussen und über different StartupOptions eine Rekonfiguration bzw. einen Neustart mit veränderten Argumenten/Optionen auslösen (wie für Prozess B beim Machine-State-Wechsel Startup -> Running und für Prozess F beim Function-Group-Wechsel FG2:Running -> FG2:Fallback gezeigt).
  • Schraffierte Phasen markieren Transitionsintervalle, in denen das Execution Management Prozesse kontrolliert hoch- bzw. herunterfährt, bevor der Zielzustand als erreicht gilt.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R20-11 → R21-11 normative Änderung Vorgänger: FIG-8d040742c69f8dbb
  • Prozess B: Beim Übergang von Machine State „Startup“ nach „Running“ wurde ein Zacken-/Unterbrechungssymbol („different StartupOptions“) in den Verlauf des Zustands „Running“ eingefügt.
R21-11 → R22-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-5f5a5175ab2cdb97

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

FG1:Off | t | Startup Machine State Running Diagnostics Shutdown | FG2:Diag | Function Group 1 State | FG2:Fallback | FG1:Running | Function Group 2 State | FG2: | Off FG2:Off | Idle Running Terminated | Idle Running Terminated | Idle Running Terminated | A B C | Idle Running Terminated | A | B | C | D | D | FG2:Running | Idle Running Terminated E | Idle Running Terminated F | E | reference | dependency | state transition process | different StartupOptions | Process State | Off | FG1:Off | selfterminating | FG2:Off | F

Begleitender Spezifikationstext:

Specification of Execution Management AUTOSAR AP R21-11 state would require the process to be terminated. This termination would violate the integrity of the second Function Group State and hence the constraint exists to prevent this situation. In general, Machine States (see Section 7.5.2) are used to control machine lifecycle (startup/shutdown/restart) and processes of platform level Applications, while other Function Group States individually control processes which belong to groups of functionally coherent user level Applications. Please note that this doesn’t mean that all processes of platform level Applications have to be controlled by Machine States. Figure 7.10 shows an example of state change sequence where several processes reference Machine States and Function Group States of two additional Function Groups FG1 and FG2. For simplicity, only the three static Process States Idle, Running, and Terminated are shown for each process. FG1:Off t Startup Machine State Running Diagnostics Shutdown FG2:Diag Function Group 1 State FG2:Fallback FG1:Running Function Group 2 State FG2: Off FG2:Off Idle Running Terminated Idle Running Terminated Idle Running Terminated A B C Idle Running Terminated A B C D D FG2:Running Idle Running Terminated E Idle Running Terminated F E reference dependency state transition process different StartupOptions Process State Off FG1:Off selfterminating FG2:Off F Figure 7.10: State dependent process control 51 of 159 Document ID 721: AUTOSAR_SWS_Exe

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (2)

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