Figure 3.41: Example for the creation of an InstanceSpecifier of a SupervisedEntity
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
Das Diagramm ist ein strukturelles Metamodell-/Objektdiagramm aus der AUTOSAR Adaptive Platform (Manifest Specification). Es illustriert die Bildung eines InstanceSpecifier für eine überwachte Entität (SupervisedEntity) im Kontext des Platform Health Managements (PHM). Dargestellt wird die Dekompositionshierarchie einer Software-Komponentenarchitektur ausgehend von einem Executable über Schachtelungen von Kompositionen bis hin zu einem konkreten Port-Prototyp und dessen Zuordnung zu einem Prüfpunkt (PhmCheckpoint) mittels einer Instanzreferenz (InstanceRef phmCheckpoint).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm spezifiziert folgende Entitäten und deren Beziehungen:
- Executable: Instanz mit ShortName-Pfad
„/a/b/c/Exe“, aggregiert einenRootSwComponentPrototype. - RootSwComponentPrototype: Pfad
„/a/b/c/Exe/Root“, typisiert («isOfType») durch den TypCompositionSwComponentType „/q/r/s/Swc1“. - CompositionSwComponentType „/q/r/s/Swc1“: Aggregiert den inneren
SwComponentPrototype „/q/r/s/Swc1/C1“, der durchCompositionSwComponentType „/u/v/t/Swc2“typisiert wird. - CompositionSwComponentType „/u/v/t/Swc2“: Aggregiert den inneren
SwComponentPrototype „/u/v/t/Swc2/C2“, typisiert durchAdaptiveApplicationSwComponentType „/u/v/t/Swc3“. - AdaptiveApplicationSwComponentType „/u/v/t/Swc3“: Aggregiert den
RPortPrototype „/u/v/t/Swc3/RP“, der durch dasPhmSupervisedEntityInterface „/f/h/MyPhmInt“typisiert ist. - PhmSupervisedEntityInterface „/f/h/MyPhmInt“: Definiert und aggregiert das Modellelement
PhmCheckpoint „/f/h/MyPhmInt/CP“. - InstanceRef phmCheckpoint: Repräsentiert die vollständige Instanzreferenz mit den Kontextrollen:
contextRootSwComponentPrototype-> verweist aufRootSwComponentPrototype(Root)ContextComponentPrototype[0]-> verweist aufSwComponentPrototype(C1)contextComponentPrototype[1]-> verweist aufSwComponentPrototype(C2)contextRPortPrototype-> verweist aufRPortPrototype(RP)targetPhmCheckpoint-> verweist aufPhmCheckpoint(CP)
Die für die Bildung des InstanceSpecifier relevanten Modellelemente sind farblich hervorgehoben (blau hinterlegt).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Als statisches Struktur- und Referenzierungsdiagramm zeigt das Schaubild keinen zeitlichen Sequenzablauf, sondern den Mechanismus zur Auflösung und Bildung eines hierarchischen Instanzbezeichners:
- Ausgangspunkt ist das
Executable(Exe). - Der hierarchische Pfad wird entlang der Instanziierungskette über den Wurzelprototyp (
Root) und die verschachtelten Komponentenprototypen (C1,C2) bis zum Port-Prototyp (RP) abgebildet. - Der Ziel-Checkpoint
CPdefiniert den semantischen Prüfpunkt innerhalb des Schnittstellenvertrags, während derInstanceSpecifierdie konkrete Instanz des Ports im Ausführungskontext adressiert. - Das resultierende Schema setzt die Segmentnamen zusammen:
Exe/Root/C1/C2/RP.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Für die Konfiguration und Implementierung von AUTOSAR Adaptive Manifesten gilt:
- Der
InstanceSpecifierdient zur eindeutigen Identifikation von Modell-Instanzen zur Laufzeit, insbesondere bei der Bindung an die Plattform-Dienste (hier PHM). - Das Diagramm demonstriert normativ die Bildungsregel: Zur Konstruktion des
InstanceSpecifierfür dieSupervisedEntitywerden die ShortNames desExecutable, desRootSwComponentPrototype, der sequenziertencontextComponentPrototype-Elemente (Array-Indizes[0],[1]) sowie descontextRPortPrototypekonkateniert (jeweils durch/getrennt). - Der Schnittstellentyp (
AdaptiveApplicationSwComponentType,CompositionSwComponentType) sowie das ZielobjekttargetPhmCheckpointfließen nicht in die Zeichenkette desInstanceSpecifierder SupervisedEntity ein; der Checkpoint ist ein Element der Schnittstelle und wird separat über das PHM-Interface bzw. dessen Checkpoint-Identifikator referenziert.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.