AUTOSAR_AP_SWS_PlatformHealthManagement
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Figure 7.1: Allowed mappings of Elementary Supervisions to Global Supervisions
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Konzeptuelles Architektur- und Mapping-Diagramm (Struktur- und Allokationsmodell) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Funktionale Einordnung: Verortet im Subsystem Platform Health Management (PHM) (
ara::phm). Es definiert die zulässigen Topologien für die Konsolidierung von elementaren Überwachungsmechanismen (Elementary Supervisions) zu übergeordneten Aggregationsinstanzen (Global Supervisions) unter Berücksichtigung von Prozess- und Funktionsgruppen-Grenzen (Function Groups der Execution Management Domäne).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Function Group (
FunctionGroup):- Übergeordnete Zustands- und Lebenszyklusdomäne des Execution Management (
ara::exec). - Dargestellt sind zwei disjunkte Instanzen:
Function Group 1undFunction Group 2.
- Übergeordnete Zustands- und Lebenszyklusdomäne des Execution Management (
- Process (
Process):- POSIX-Betriebssystemprozesse, zugeordnet zu genau einer Funktionsgruppe:
Function Group 1:Process A,Process B,Process C.Function Group 2:Process D.
- POSIX-Betriebssystemprozesse, zugeordnet zu genau einer Funktionsgruppe:
- Elementary Supervisions (Elementare Überwachungen):
- Innerhalb der Prozesse instanziierte Überwachungsentitäten, gespeist über die Checkpoint-API (
ReportCheckpoint):AliveSup_*(Alive Supervision): Frequenz- und Zykluszeitprüfung von Checkpoints.DeadlineSup_*(Deadline Supervision): Latenzmessung zwischen Start- und Ziel-Checkpoint.LogicalSup_*(Logical Supervision): Graphbasierte Sequenz- und Pfadprüfung (Transitionsüberwachung).
- Innerhalb der Prozesse instanziierte Überwachungsentitäten, gespeist über die Checkpoint-API (
- Global Supervision (
GlobalSupervision):- PHM-Aggregationslogik, die die Einzelzustände mehrerer elementarer Überwachungen zu einem kumulativen Gesundheitsstatus (
OK,FAILED,EXPIRED,STOPPED) zusammenführt. - Dargestellt:
GS_1,GS_2(beide inFunction Group 1),GS_3(inFunction Group 2).
- PHM-Aggregationslogik, die die Einzelzustände mehrerer elementarer Überwachungen zu einem kumulativen Gesundheitsstatus (
Kardinalitäten & Struktur-Beziehungen
- Prozessübergreifendes Mapping (n:1): Elementary Supervisions aus unterschiedlichen Prozessen (
Process A,Process B) dürfen derselbenGlobal Supervision(GS_1) zugeordnet werden (linkes und rechtes Szenario). - Dispersives Mapping (1:n / n:m): Elementary Supervisions desselben Prozesses können auf verschiedene Global Supervisions aufgeteilt werden (rechtes Szenario:
Process AteiltAliveSup_1/DeadlineSup_1zuGS_1undLogicalSup_1zuGS_2zu). - Strikte Isolationsgrenze: Es existiert kein Mapping über Funktionsgruppengrenzen hinweg. Eine
Global Supervisionbindet ausschließlich Elementary Supervisions, deren Quell-Prozesse derselbenFunction Groupangehören (GS_1,GS_2⊂Function Group 1;GS_3⊂Function Group 2).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger & Zustandsevaluation:
- Applikationsprozesse (
Process A–D) melden Checkpoints über das Interfaceara::phm::SupervisedEntitysynchron an den PHM-Dämon. - PHM evaluiert lokal die Zähler, Timer und Kontrollflussgraphen der jeweiligen Elementary Supervisions.
- Zyklische Aktualisierung der Global Supervision: Der Status jeder
Global Supervisionwird deterministisch aus den Zuständen der zugeordneten Elementary Supervisions aggregiert.
- Applikationsprozesse (
- Lebenszyklus-Kopplung an Function Group States:
- Wechselt eine Funktionsgruppe ihren Zustand (z. B. Transition von
RunningnachOff), werden alle zugehörigen Global Supervisions (GS_1,GS_2) und deren Elementary Supervisions atomar aktiviert, suspendiert oder zurückgesetzt. - Eine funktionsgruppenübergreifende Überwachung ist zur Laufzeit ungültig, da asynchrone Zustandswechsel der Funktionsgruppen zu undefinierten Aggregationszuständen (z. B. Bewertung suspendierter Prozesse) führen würden.
- Wechselt eine Funktionsgruppe ihren Zustand (z. B. Transition von
- Eskalationspfade:
- Erreicht eine
Global Supervisionden StatusEXPIRED, löst PHM über hinterlegte Health Channel Actions definierte Gegenmaßnahmen aus (z. B. Recovery Action viaara::exec::StateClientzur Anforderung eines Function-Group-Zustandswechsels oder Fehlermeldung an das Recovery Management).
- Erreicht eine
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Modellierung im ARXML-Manifest (
HealthManagementModel):- Konfiguration über
SupervisionCheckpoint,AliveSupervision,DeadlineSupervision,LogicalSupervisionundGlobalSupervision. - Validierungsregel (Syntax/Semantik-Check im Tooling): Jede
GlobalSupervisiondarf über Referenzen (SupervisionMapping) ausschließlichElementarySupervision-Elemente adressieren, deren beinhaltendeProcessToMachineMapping-Instanzen dieselbeFunctionGroupreferenzieren.
- Konfiguration über
- Architektur- und Design-Implikationen:
- Modularität: Funktionslogiken, die prozessübergreifend zusammenarbeiten (z. B. Sensor-Fusion über
Process AundProcess B), können in einer gemeinsamenGlobalSupervisiongebündelt werden, solange sie demselben Systemmodus (Funktionsgruppe) unterliegen. - Feingranulare Diagnostik: Wie im rechten Schaubild dargestellt, müssen logisch getrennte Fehlerpfade innerhalb eines Prozesses (z. B. kritischer Kontrollfluss
LogicalSup_1vs. unkritischer Alive-ZählerAliveSup_1) in separate Global Supervisions geroutet werden, um differenzierte Wiederanlauf- oder Degradations-Strategien zu steuern.
- Modularität: Funktionslogiken, die prozessübergreifend zusammenarbeiten (z. B. Sensor-Fusion über
- Einschränkung für Funktionsentwickler:
- Soll eine End-to-End-Überwachung über verschiedene Funktionsgruppen hinweg erfolgen, kann dies nicht direkt über eine
Global Supervisionmodelliert werden; hierfür muss die Aggregation auf Ebene vonHealth Channelsoder über das übergeordnete State Management (ara::sm) realisiert werden.
- Soll eine End-to-End-Überwachung über verschiedene Funktionsgruppen hinweg erfolgen, kann dies nicht direkt über eine