AUTOSAR_SWS_ECUStateManager
FIG-47c4c656e200089f
866 × 780 px
1 Release(s)
Figure 21: Master Core StartPostOS Sequence
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm).
- Technischer Zweck & Einordnung: Spezifikation des standardisierten Bootstrap-Ablaufs der AUTOSAR Classic Platform (Release R4.0.3) in der Phase StartPostOS auf dem Master Core (
EcuM_StartupTwo()). Es definiert die minimale, zwingend synchrone Übergabesequenz vom Betriebssystemstart (StartOS()) über die Basisdienste (SchM) bis zur Aktivierung des regelbasierten Zustandsmanagements (BswM).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Teilnehmer (Lifelines mit Stereotyp
«module»):EcuM: ECU State Manager – Hauptinitiator und sequenzieller Koordinator der Boot-Phasen.McOs: Multicore Operating System – AUTOSAR-OS-Laufzeitumgebung mit Multicore-Unterstützung.SchM: Basic Software Scheduler – Laufzeitinfrastruktur zur Verwaltung von BSW-Hauptfunktionen und Exklusivbereichen.BswM: Basic Software Mode Manager – Regelbasierte Zustandsmaschine zur weiteren Orchestrierung von BSW- und RTE-Zuständen.
- Interaktionsrahmen:
loop: Kombiniertes Fragment mit Bedingungloop over every BswM running in this coreum den Aufruf vonBswM_Init.
- Schnittstellen & Parameter:
GetCoreID(CoreIdType): OS-Systemaufruf zur Identifikation des physischen Ausführungskerns. Rückgabe/Typ:CoreIdType.SchM_Start(): Initialer Scheduler-Startaufruf (parameterlos), ausgeführt vor der BswM-Initialisierung.BswM_Init(const BswM_ConfigType *): Initialisierungs-API des BswM innerhalb der Schleife mit typisiertem Konfigurationszeiger.SchM_Init(const SchM_ConfigType*): Scheduler-Initialisierung (nachgelagert nach der BswM-Schleife) mit typisiertem Zeigerconst SchM_ConfigType*.SchM_StartTiming(const SchM_ConfigType*): Aktivierungsfunktion für das SchM-Timing mit typisiertem Konfigurationszeigerconst SchM_ConfigType*.
- Beziehungscharakter: Synchrone Punkt-zu-Punkt-Aufrufe von
EcuManMcOs,SchMundBswMmit expliziten Return-Pfeilen;BswM_Initgekapselt im Schleifenrahmen.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Der Ablauf erfolgt im Kontext eines OS-Autostart-Tasks oder des OS-Startup-Hooks auf dem Master-Core:
- Core-Validierung (
EcuM→McOs): Aufruf vonGetCoreID(CoreIdType)zur Verifikation des Master-Cores. - Scheduler-Start (
EcuM→SchM): Aufruf vonSchM_Start()zur Aktivierung grundlegender Scheduler-Funktionen vor der BswM-Initialisierung. - Modus-Manager-Initialisierung (
EcuM→BswM): Schleife über alle BswM-Instanzen auf dem Kern (loop over every BswM running in this core): Aufruf vonBswM_Init(const BswM_ConfigType *). - Scheduler-Initialisierung (
EcuM→SchM): Aufruf vonSchM_Init(const SchM_ConfigType*)nach Abschluss der BswM-Initialisierung. - Scheduler-Timing-Start (
EcuM→SchM): Aufruf vonSchM_StartTiming(const SchM_ConfigType*)zur Aktivierung der zeitgesteuerten Task- und Event-Mechanismen des Schedulers. - Phasenabschluss:
Mit Rückkehr von
SchM_StartTiming()endet die StartPostOS-Initialisierungssequenz des Master-Cores.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Strikte Aufrufreihenfolge: Die geänderte Sequenz ist normativ.
SchM_Start()erfolgt vorBswM_Init. Die eigentliche Scheduler-InitialisierungSchM_Init(...)sowieSchM_StartTiming(...)dürfen erst nach der vollständigen Initialisierung aller BswM-Instanzen des Cores aufgerufen werden. - Mehrstufiger Scheduler-Bootstrap: Die SchM-Inbetriebnahme ist dreistufig gegliedert in Start (
SchM_Start), Konfigurationsinitialisierung (SchM_Init) und Timing-Aktivierung (SchM_StartTiming). - Konfigurationsverknüpfung: Sowohl
SchM_Initals auchSchM_StartTimingerhalten dieselbe Konfigurationsstruktur (const SchM_ConfigType*), währendSchM_Start()parameterlos aufgerufen wird. - Multicore-Spezifikum: Gilt ausschließlich für den Master-Core; die BswM-Initialisierung verbleibt in der kernspezifischen Iterationsschleife.
Zugeordnete Anforderungen
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