AUTOSAR_AP_EXP_SensorInterfaces
FIG-489b2402634e8506
932 × 885 px
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Figure 4.2: AD sensors directly connected to ECU
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Komponenten- und Verteilungsdiagramm (Systemtopologie- und Schichtenmodell).
- Architektur-Kontext: Systemmuster für die Direktanbindung externer Sensoren an ein autonomes Fahrsystem (AD – Automated Driving) auf Basis der AUTOSAR Adaptive Platform (AP) gemäß
AUTOSAR_EXP_SensorInterfaces. - Funktionaler Zweck: Standardisierte Entkopplung heterogener physikalischer Sensor-ECUs (Radar, Kamera, Lidar) und deren herstellerspezifischer Vorverarbeitung von den hochrangigen Fusions- und AD-Algorithmen im Anwendungslayer (
Adaptive Applications) über das durch das AUTOSAR Functional Team definierte Schnittstellenmodell («FT-ADI» Sensor Interface).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Ausführungsumgebungen & Knoten (Hardware/OS-Ebene)
Autosar Adaptive ECU: Zentraler Hochleistungs-Rechnerknoten (HPC/Domain Controller), der den POSIX/ARA-Stack hostet.- Sensor-ECUs (Peripherie-/Satellitenknoten):
Radar ECU: Enthält die KomponenteRadar Data Pre-Processing(Signalverarbeitung direkt am Sensor).Camera ECU: Enthält die KomponenteCamera Sensor(Optik/Imager und Basis-Auslesung).Lidar ECU: Enthält die KomponenteLidar Sensor(Laser-Erfassung und Rohpunkterzeugung).
Schichten & Software-Komponenten (SWCs)
- Schicht
Adaptive Applications:AD Algorithm 1bisAD Algorithm n: Endanwendungen für autonome Fahrfunktionen (z. B. Trajektorienplanung, Längs-/Querführung, Manöverentscheidung).Sensor Fusion: Übergeordnete Softwarekomponente zur zeitlichen und räumlichen Fusionierung heterogener Objektdaten/Features zu einem konsistenten Umgebungsmodell.
- Schicht
ARA(AUTOSAR Runtime for Adaptive Applications):«FT-ADI» Sensor Interface: Standardisiertes Abstraktions- und Service-Interface (Stereotyp«FT-ADI»= Functional Team Automated Driving Interfaces). Dient als standardisierte Fassade/Broker für Sensordaten.
- Schicht
Sensor Drivers/Preprocessing(Plattform-/Treiber-Subsystem innerhalb/unterhalb ARA):Radar Data Processing: Protokolldekodierung und gerätespezifische Aufbereitung von Radardaten.Camera Data Processing: Aufbereitung von Bildmerkmalen, Objektlisten oder Videoströmen.Lidar Data Processing: Dekodierung und Filterung von Lidar-Punktwolken.
Bus- und Übertragungsmedien
Ethernet: Breitbandige Punkt-zu-Punkt-Verbindung fürRadar ECU→Radar Data ProcessingundLidar ECU→Lidar Data Processing(geeignet für hohe Bandbreiten, z. B. Ethernet AVB/TSN, SOME/IP oder Rohdatenpakete).HighSpeed CAN: Bandbreitenbeschränkter, deterministischer Bus zwischenCamera ECUundCamera Data Processing(Übertragung von komprimierten Feature-/Objektlisten statt unkomprimiertem Video).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Erfassung & satellitäre Vorverarbeitung:
- Physikalische Sensoren erfassen die Umgebung. Auf der
Radar ECUwerden Reflektionsdaten bereits vor Ort vorverarbeitet (Radar Data Pre-Processing), während Kamera und Lidar Roh- oder vorstrukturierte Sensordaten generieren.
- Physikalische Sensoren erfassen die Umgebung. Auf der
- Signalübertragung (Inbound I/O):
- Asynchrone Übertragung der Sensornachrichten über die physikalischen Bussysteme (
Ethernet,HighSpeed CAN) an die Netzwerk-Controller der Adaptive ECU.
- Asynchrone Übertragung der Sensornachrichten über die physikalischen Bussysteme (
- Plattformnahe Vorverarbeitung & Deserialisierung:
- Die Komponenten
Radar/Camera/Lidar Data Processingterminieren die transportspezifischen Protokolle (z. B. SocketCAN, SOME/IP-Deserialisierung, IEEE 802.1AS Zeitstempelung), parsen die proprietären Sensorformate und überführen sie in standardisierte ADI-Datenstrukturen.
- Die Komponenten
- Service-Orientierte Datenübergabe (
ara::com):- Die Sensorverarbeitungskomponenten stellen die normalisierten Daten über das
«FT-ADI» Sensor Interfacebereit (typischerweise im Publish/Subscribe-Muster via Event-Pfade).
- Die Sensorverarbeitungskomponenten stellen die normalisierten Daten über das
- Applikative Fusion & Regelung:
Sensor Fusionkonsumiert die aggregierten Sensordaten, führt Assoziation, Tracking sowie Koordinatentransformation durch und publiziert das Umgebungsmodell an die nachgelagerten KonsumentenAD Algorithm 1 .. n.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- API-Vertrag & Entkopplung:
- Entwickler von Fahrfunktionen (
Adaptive Applications) binden ausschließlich an die vom«FT-ADI»definierten C++ Interfaces / Service Interfaces (ara::com). Jegliche Hardwareabhängigkeit von Sensormodellen, Interfaces (CAN vs. Ethernet) und Transportprotokollen ist strikt unterhalb desSensor Interfacegekapselt.
- Entwickler von Fahrfunktionen (
- Rolle der
Sensor Drivers/Preprocessing-Komponenten:- Fungieren als Adapter- bzw. Bridge-Komponenten: Sie implementieren den Übergang von POSIX-I/O- oder Network-Sockets auf typisierte
ara::com-Skelette/Proxies.
- Fungieren als Adapter- bzw. Bridge-Komponenten: Sie implementieren den Übergang von POSIX-I/O- oder Network-Sockets auf typisierte
- Latenz- und Shared-Memory-Anforderungen:
- Für Datenströme hoher Bandbreite (Lidar-Punktwolken, hochauflösende Radarkarten) über das
Sensor Interfacein dieSensor Fusionmüssen Entwickler Zero-Copy-Mechanismen oder Shared-Memory IPC (z. B. Iceoryx/ara::comShared Memory Binding) vorsehen, um CPU-Kopier-Overheads auf der Adaptive ECU zu vermeiden.
- Für Datenströme hoher Bandbreite (Lidar-Punktwolken, hochauflösende Radarkarten) über das
- Zeitsynchronisation (
ara::tsync):- Da die Sensoren über unterschiedliche Busse (
Ethernet,HighSpeed CAN) mit variierenden Latenzen und Zykluszeiten einlaufen, müssen die Preprocessing-Komponenten globale Zeitstempel (z. B. PTP / gPTP gemäß AUTOSAR Time Synchronization) an die Datenstrukturen desSensor Interfacebinden, um eine fehlerfreie Fusionsrechnung zu ermöglichen.
- Da die Sensoren über unterschiedliche Busse (
Zugeordnete Anforderungen
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