AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-49fc46b95cfe0da1
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Figure 7.15: Example of one NmNetworkHandle influencing multiple StateMachines
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Konzeptionelles Architektur-/Strukturdiagramm (Informatives Entwurfsmuster in Anlehnung an UML-Komponenten- und Verhaltensmodelle).
- Funktionale Einordnung: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM) (
AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement, Kapitel 7 Functional Specification). - Technischer Zweck: Das Diagramm spezifiziert die zulässige 1:n-Beziehung zwischen einem Netzwerkknoten- bzw. Teilnetzwerk-Zustandsindikator (
<<NmNetworkHandle>>) und mehreren unabhängigen Zustandsautomaten (<<StateMachine>>). Es legitimiert das Entwurfsmuster, bei dem eine Statusänderung eines logischen Teilnetzwerks als synchroner oder asynchroner Eingangstrigger in den Transitionstabellen (TransitionRequestTable) mehrerer paralleler State Machines fungiert (z. B. simultanes Aufwecken/Umschalten von Funktionsgruppen für Kamera, Sensorik und UI bei Aktivierung eines Parkassistenz-Teilnetzwerks). Die grünen „Thumbs-up“-Symbole kennzeichnen dieses Muster explizit als normativ gültiges, konfliktfreies Entwurfskonzept (im Gegensatz zur unzulässigen Mehrfach-Rücksteuerung eines Handles durch konkurrierende Automaten).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
<<NmNetworkHandle>> Partial Network Y(Quelle):- Stereotyp:
<<NmNetworkHandle>>(Abstraktion eines logischen Kommunikationskanals bzw. Teilnetzwerks aus dem ClusterNetwork Management,ara::nm). - Repräsentiert den Kommunikationsstatus (z. B.
kFullCom,kNoCom) eines definierten Netzsegments.
- Stereotyp:
<<StateMachine>> State Machine X, Y, Z(Ziele):- Stereotyp:
<<StateMachine>>(Deklarierte Zustandslogik innerhalb von State Management zur Überwachung und Steuerung von Plattform- und Anwendungszuständen bzw.FunctionGroup-Zuständen). - Enthaltene Datenstruktur:
TransitionRequestTable(TRT). Tabellarisches Metamodell-Konstrukt, welches Triggerbedingungen (u. a. Werte von Netzwerk-Handles, externe Requests, Timeouts) auf Zielzustände (TargetState) abbildet.
- Stereotyp:
- Beziehungen & Kardinalitäten:
- 1:n-Trigger-Abhängigkeit: Ein
NmNetworkHandlewirkt auf nStateMachines(n ≥ 1; hier exemplarisch X, Y, Z). - Kopplungsart: Gerichtete, entkoppelte Assoziation (gestrichelte Pfeile). Das
NmNetworkHandlepubliziert seinen Status an dieTransitionRequestTableder jeweiligen State Machine (realisiert über das Metamodell-ElementNmInteractsWithSmMappingbzw.StateManagementStateRequest). - Semantik der Icons: Grünes „Thumbs-up“ signalisiert Konformität: Ein Zustandssignal darf beliebig viele State Machines triggern, da lesende Zugriffe/Trigger-Evaluierungen seiteneffektfrei und deterministisch parallelisierbar sind.
- 1:n-Trigger-Abhängigkeit: Ein
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger-Erzeugung (NM-Ebene):
- Das Network Management detektiert eine Netzwerkstatusänderung auf dem physikalischen/logischen Bus (z. B. Eintritt in
FullComfürPartial Network Yvia NM-PDU oder lokalen Request). - Das
NmNetworkHandleaktualisiert seinen Zustand im SM-Kontext (z. B. über das Service-InterfaceNetworkStatebzw.ara::nm::NetworkHandle::GetNetworkState).
- Das Network Management detektiert eine Netzwerkstatusänderung auf dem physikalischen/logischen Bus (z. B. Eintritt in
- Parallele Trigger-Auswertung (SM-Ebene):
- Die Zustandsänderung trifft als Eingangsereignis bei den registrierten Zustandsautomaten ein.
State Machine X,State Machine YundState Machine Zprüfen unabhängig voneinander ihre jeweiligeTransitionRequestTable:- Stimmt der aktuelle Zustand der State Machine mit dem Quellzustand der Regel überein und ist die Bedingung
Partial Network Y == TargetStateerfüllt, wird der Transitionsantrag genehmigt.
- Stimmt der aktuelle Zustand der State Machine mit dem Quellzustand der Regel überein und ist die Bedingung
- Zustandstransition & Aktionsausführung:
- Jeder betroffene Automat bricht ggf. laufende unterbrechbare Aktionen ab und wechselt in seinen definierten Folgezustand.
- Ausführung der dem neuen Zustand zugeordneten
ActionList(z. B. Anfordern von Funktionsgruppen-Zuständen via Execution Managementara::exec, Setzen interner Variablen oder Starten von Timern).
- Fehler- und Abbruchverhalten:
- Scheitert die Transition in einer State Machine (z. B. weil eine abhängige
ActionListfehlschlägt oder eine Guards-Bedingung in der TRT nicht erfüllt ist), bleibt der Fehler lokal auf diese State Machine beschränkt. Die Evaluierung in den parallelen State Machines läuft davon unbeeinflusst weiter.
- Scheitert die Transition in einer State Machine (z. B. weil eine abhängige
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Single-Controller- vs. Multi-Consumer-Prinzip:
- Erlaubt (Multi-Consumer, im Bild dargestellt): Ein
NmNetworkHandletriggert mehrereStateMachines. Dies ist die Standardarchitektur für Broadcast- und Feature-übergreifende Synchronisation. - Verboten / Restriktiv (Multi-Controller): Mehrere StateMachines dürfen nicht schreibend/steuernd (
ActionListItemSetNetworkHandleviaSmInteractsWithNmMapping) auf dasselbeNmNetworkHandlezugreifen, ohne dass eine übergeordnete Schlichtung/Priorisierung definiert ist, um Oszillationen und Race Conditions zu verhindern.
- Erlaubt (Multi-Consumer, im Bild dargestellt): Ein
- ARXML-Konfiguration & Validierung:
- Integratoren müssen für jedes Ziel die Metamodell-Referenzen via
NmInteractsWithSmMappingexakt konfigurieren. - In der
TransitionRequestTablejeder State Machine muss der Wertebereich desNmNetworkHandle(z. B.FULL_COMMUNICATIONvs.NO_COMMUNICATION) eindeutig auf Zustandswechsel abgebildet sein.
- Integratoren müssen für jedes Ziel die Metamodell-Referenzen via
- Laufzeit-Determinismus (Concurrency):
- Da die Benachrichtigung der State Machines implementationsabhängig nebenläufig (z. B. über Thread-Pools) erfolgen kann, dürfen zwischen
State Machine X,YundZkeine impliziten Annahmen über die Ausführungsreihenfolge ihrerActionListsbestehen. - Soll eine strikte Ausführungsreihenfolge erzwungen werden, muss dies über explizite Synchronisationspunkte (
SYNC-ActionListItems gemäß SWS StateManagement) oder über eine kaskadierte Zustandsautomaten-Hierarchie modelliert werden.
- Da die Benachrichtigung der State Machines implementationsabhängig nebenläufig (z. B. über Thread-Pools) erfolgen kann, dürfen zwischen
Zugeordnete Anforderungen
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