AUTOSAR_CP_RS_ModeManagement
FIG-4c52e2f7f4bd0e4a
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Figure 4.1: State Machine of the ECU State Management
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Zustandsdiagramm (State Machine Diagram,
stm EcuM States). - Architektur-Kontext: AUTOSAR Classic Platform (CP), Basissoftware (BSW) System Services, Spezifikation
AUTOSAR_CP_RS_ModeManagement. - Funktionaler Zweck: Definition des standardisierten globalen Lebenszyklus und der Makro-Zustände eines Steuergeräts (ECU State Management, EcuM). Das Diagramm spezifiziert die obersten Kontrollphasen von Kaltstart bis Abschaltung sowie das Zusammenspiel zwischen Normalbetrieb (
UP), Energiesparmodi (SLEEP) und kontrolliertem Herunterfahren (SHUTDOWN).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Hauptzustände (Top-Level States):
STARTUP: Phase der Hardware- und Treiberinitialisierung vor und während des Betriebssystem-Starts.UP(Composite State): Übergeordneter Betriebszustand bei laufendem OS und voll initialisierten BSW-Stacks.SLEEP: Zustand reduzierter Leistungsaufnahme (Microcontroller im Sleep/Halt/Stop-Modus, Peripherie/Transceiver auf Wake-up konfiguriert).SHUTDOWN: Phase des kontrollierten Herunterfahrens, der De-Initialisierung von Treibern/Modulen und Vorbereitung auf Power-Off oder Reset.
- Sub-Zustände innerhalb
UP(Optionale EcuM-Unterstützung):RUN: Regulärer Ausführungszustand für Applikations-SWCs und Netzwerkkommunikation.POST_RUN: Nachlaufphase (z. B. für NvM-WriteAll, Diagnose-Nachlauf, Aktordiagnose oder Sensorkalibrierung).
- Pseudo-Zustände:
- Initial State (Top-Level) → Eintritt in
STARTUP. - Initial State (Composite
UP) → Eintritt inRUN. - Final State (Composite
UP) → Ende der aktiven Betriebsphase nach Freigabe. - Final State
OFF→ Vollständiges Abschalten der Spannungsversorgung (Power Latch Open).
- Initial State (Top-Level) → Eintritt in
- Schnittstellen & Entitäten:
- Anforderer/Nutzer: BswM (Basic Software Mode Manager), Applikations-SWCs (via RTE/Schaltkontakte/RTE-Ports), COMM (Communication Manager).
- Hardware-Abstraktion: MCU-Treiber (
Mcu_SetMode), WDG-Treiber, Wake-up-Quellen (EcuM_WakeupSourceType).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Kaltstart & Initialisierung:
- Eintritt über Top-Level Initial-Knoten in
STARTUP. - Transition
STARTUP→UP: Wächterbedingung[Initialization of OS and low level driver modules complete](Abschluss vonEcuM_Init(), Starten des OS viaStartOS()).
- Eintritt über Top-Level Initial-Knoten in
- Normalbetrieb (
UP) & Phasenwechsel:- Nach OS-Start Eintritt in den Sub-Zustand
RUN. RUN→POST_RUN: Trigger/Guard[POST_RUN state requested](z. B. Zündung AUS, Applikation signalisiert Übergang in den Nachlauf).POST_RUN→RUN: TriggerRUN state requested(z. B. Zündung EIN während Nachlauf, erneute Kommunikationsanforderung).POST_RUN→ Final State (innerhalbUP): Bedingung[RUN and POST_RUN state released](alle SWCs/Module haben ihre RUN-/POST_RUN-Anforderungen freigegeben).
- Nach OS-Start Eintritt in den Sub-Zustand
- Energiesparmodus (
SLEEP) & Wake-up:UP→SLEEP: Trigger/GuardShutdown state SLEEP requested [UP state released].SLEEP→UP: EventValid Wake-up detected(Validierung einer konfiguriertenEcuM-WakeupSource via Peripherie/CAN/LIN/Timer).
- Herunterfahren (
SHUTDOWN):UP→SHUTDOWN: Trigger/GuardShutdown state RESET or OFF requested [UP state released].SHUTDOWN→STARTUP: Event/GuardReset requested(Vorbereitung und Ausführung eines Software- oder Hardware-Resets viaMcu_PerformReset).SHUTDOWN→OFF: Bedingung[Power Off requested](Abschaltung der Halteleitung/Power-Supply via SBC/PMIC).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- **Zustandsfreigabe-Pflicht (Mode Arbitration):**
- Eine Transition aus
UPnachSLEEPoderSHUTDOWNist normativ blockiert, solange[UP state released]nicht erfüllt ist. Entwickler müssen sicherstellen, dass alle registrierten Mode-User (SWCs via BswM/RTE sowie Systemdienste) ihre RUN Requests aktiv zurücknehmen (EcuM_ReleaseRUN()/ BswM-Regeln).
- Eine Transition aus
- EcuM Fixed vs. EcuM Flex:
- Die explizite hierarchische Modellierung der Sub-Zustände
RUNundPOST_RUNinnerhalb vonUPist im Schaubild als optional deklariert. In modernen Architekturen (EcuM Flex) obliegt die Granularität und Arbitrierung dieser Applikationsmodi vollständig demBswM; derEcuMfungiert primär als Treiber- und Phasen-Koordinator für Start, Sleep, Reset und Shutdown.
- Die explizite hierarchische Modellierung der Sub-Zustände
- NvM-Persistenz im Shutdown:
- Im Pfad
SHUTDOWNmuss garantiert sein, dass dasNvM_WriteAll()vor dem Verlassen des OS bzw. vor der finalen De-Initialisierung der Peripherie vollständig abgeschlossen ist (Synchronisation über BswM/EcuM-Callouts).
- Im Pfad
- Wake-up-Validierung:
- Nach einem Wake-up aus
SLEEPmuss der Übergang zurück nachUProbust gegen Störimpulse sein. Ungültige Wake-ups führen über standardisierte Timeout- und Validierungsmechanismen (EcuM_CheckValidation()) zurück in denSLEEP.
- Nach einem Wake-up aus
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