AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign
FIG-4c816cc65f163333
932 × 482 px
5 Release(s)
Figure 13.5: Packaging steps
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Phasen- und Artefakt-Flussdiagramm (Deployment- und Packaging-Pipeline) im Funktionscluster Update and Configuration Management (UCM) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Technischer Zweck: Spezifikation des mehrstufigen Prozesses zur Transformation von Applikations-Quellcode, Persistenzdaten und ARXML-Modellbeschreibungen in kryptografisch abgesicherte Software Packages (SWCL-Ebene) und fahrzeugweite Vehicle Packages (OEM-Ebene) für OTA-Kampagnen (
ara::ucm).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Akteure & Rollen (Swimlanes)
- OEM (Develop SW): Stellt übergeordnete Systemmodelle bereit (Service, machine, SWCL designs in ARXML).
- Developer (Develop SW): Liefert Applikationsquellcode (Source code) und Initialisierungs-/Konfigurationsdaten für Persistenz (Data(PER)).
- Tier 1 Integrator (Integrate SW / Create SW pkg / Integrator Packager): Kompiliert Executables, assembliert Ausführungs- und Service-Instanz-Manifeste, bindet Vendor-Erweiterungen ein und packt/signiert das Backend Package.
- OEM Packager / OEM Backend / OEM Integrator: Re-zertifiziert bzw. aggregiert Software Packages, generiert das Vehicle Package und orchestriert die fahrzeugweite Update-Kampagne.
Entitäten & Datenstrukturen
- ARXML-Spezifikationen:
- Service, machine, SWCL designs: Formale System-/Architekturmodelle.
- Execution, service instance manifests: Binden Binaries an Prozesse, CPU-Cores, cgroups und definieren Service-Deployment/Endpunkte.
- Software Package manifest(ARXML): Standardisierte Metadaten (Dependencies, Versionen, Rollback-Strategien, Ziel-SWCL).
- Laufzeit-Payload:
- Executables: ELF-Binaries für die Zielarchitektur (POSIX/OS).
- Data(PER): Initial- und Migrationsdaten für das Persistency-Cluster (
ara::per). - Vendor specific extensions / formats (blauer Marker): Proprietäre Container-, Archivierungs- (z. B. OSTree, SquashFS) oder Manifestformate des Plattform-Zulieferers.
- Container- & Sicherheitsstrukturen:
- Software Package A (Signed container): Gekapselte Binaries, Persistenzdaten und Manifeste, abgesichert über einen Authentication tag (MAC/Signatur).
- Backend Package: Durch den Zulieferer geschnürtes Zwischenpaket, signiert mit dem Integrator Authentication tag.
- Vehicle Package: Vom OEM-Backend geschnürtes Gesamtpaket, enthält referenzierte Software Packages, deren ARXML-Manifeste sowie den Vehicle Package manifest container zur UCM-Master-Steuerung.
Beziehungen & Kardinalitäten
1..*(Executable apps → SW Package): Ein Software Package bündelt eine oder mehrere ausführbare Anwendungen (Executables + Manifeste) eines Software Clusters.1..*(Software Package A → Vehicle Package): Ein fahrzeugweites Update-Paket aggregiert n Software Packages verschiedener ECUs/Prozessoren.1..*(Software Package manifest(ARXML) → Vehicle Package): Sämtliche normativen Paket-Manifeste der enthaltenen SWCLs werden im Vehicle Package konsolidiert.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Entwicklung & Modellbereitstellung (
Develop SW):- OEM definiert Service-, Machine- und Software-Cluster-(SWCL)-Architektur in ARXML.
- Entwickler implementiert Quellcode gegen die generierten Plattform-Interfaces (
ara::*) und definiert persistente Datenstrukturen.
- Software-Integration (
Integrate SW):- Zusammenführung von Code/Objektdateien, Persistenzdateien und Konfiguration der Ausführungs- sowie Service-Instance-Manifeste.
- Erstellung des Software-Pakets (
Create SW pkg):- Übersetzung zu Ziel-Binaries (
Executable). - Einbindung herstellerspezifischer Metadaten (
Vendor specific extensions) und der SWCL-Design-Vorgaben.
- Übersetzung zu Ziel-Binaries (
- Zulieferer-Paketierung (
Integrator Packager):- Innere Signierung: Payload (Executables, Data, Manifeste) wird in einen signierten Container gepackt, das herstellerspezifische Software Package manifest beigefügt und mit dem Authentication tag versehen.
- Formale Manifestierung: Parallele Generierung des normativen Software Package manifest (ARXML) aus dem SWCL-Design.
- Äußere Signierung: Kapselung in das Backend Package und Signierung durch den Tier-1 (Integrator Authentication tag).
- OEM-Integration & Kampagnen-Erstellung (
OEM Packager):- Validierung und Übernahme des Software Package A in das OEM-Backend.
- Generierung des Vehicle Package, bestehend aus den ARXML-Paketmanifesten und dem Vehicle Package manifest container.
- Übergabe an die Campaign orchestration zur Ausrollung über die Backend-OTA-Pipeline an den UCM-Master im Fahrzeug.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Standardisierungsgrenze vs. Vendor-Spezifika:
- Standardisiert sind ausschließlich die ARXML-Manifeste (
Software Package manifest (ARXML), Execution-/Service-Instance-Manifeste) sowie das UCM-Interface (ara::ucm::pkgmgr). - Das physikalische Containerformat (Archive, Kompression, Chunking) innerhalb von Software Package A ist herstellerspezifisch (blau indiziert). Toolchains müssen zur UCM-Target-Implementierung kompatibel sein.
- Standardisiert sind ausschließlich die ARXML-Manifeste (
- Dual-Authentication-Architektur:
- Das Design erzwingt eine zweistufige Vertrauenskette: Die Integrität des Zulieferers (Integrator Authentication tag) wird im Backend oder beim Staging geprüft, während der innere Authentication tag und das Vehicle Package manifest die Authentizität gegenüber dem fahrzeuginternen UCM-Master sicherstellen.
- Granularität auf Software Cluster (SWCL):
- Updates werden nicht auf Dateiebene, sondern streng pro Software Cluster ausgeführt. Applikationsentwickler dürfen keine zirkulären Abhängigkeiten zwischen SWCLs einziehen, da diese die UCM-Zustandsmaschinen (
kPresent→kProcessing→kReady→kActivating) blockieren.
- Updates werden nicht auf Dateiebene, sondern streng pro Software Cluster ausgeführt. Applikationsentwickler dürfen keine zirkulären Abhängigkeiten zwischen SWCLs einziehen, da diese die UCM-Zustandsmaschinen (
- Persistenz-Migration (
Data(PER)):- Persistenzdaten im Paket müssen versioniert sein. Entwickler müssen bei Schemaänderungen Migrationsalgorithmen gemäß
ara::per-Spezifikation vorsehen, da UCM die alten Datenbereiche bei SWCL-Updates isoliert oder migrieren muss.
- Persistenzdaten im Paket müssen versioniert sein. Entwickler müssen bei Schemaänderungen Migrationsalgorithmen gemäß
Zugeordnete Anforderungen
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