Figure 6: Parameters of DET
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Klassendiagramm zur Spezifikation der AUTOSAR-ECU-Konfigurationsparameter (ECUC Parameter Definition) gemäß TPS ECU Configuration. Das Metamodell definiert die Konfigurationsstruktur des Moduls Development Error Tracer (DET) innerhalb der AUTOSAR Classic Platform (Services Layer der Basic Software, BSW). Über die Assoziation +module bindet die übergeordnete AUTOSARParameterDefinition (EcucDefinitionCollection aus dem Paket ECUCParameterDefinitions) die Moduldefinition Det (EcucModuleDef) ein.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Modul Det : EcucModuleDef (Kardinalität 0..1) aggregiert über Kompositionsbeziehungen drei Konfigurationscontainer:
DetGeneral : EcucParamConfContainerDef(Kardinalität1..1, obligatorisch) enthält die Parameter:DetVersionInfoApi : EcucBooleanParamDef(Aktivierung der API zur Abfrage von Versionsinformationen)DetForwardToDlt : EcucBooleanParamDef(Kardinalität0..1, Weiterleitung von Fehlermeldungen an das DLT-Modul)
DetNotification : EcucParamConfContainerDef(Kardinalität0..1, optional) enthält den Parameter:DetErrorHook : EcucFunctionNameDef(Kardinalität0..*, Name konfigurierbarer Callback-/Hook-Funktionen)
DetConfigSet : EcucParamConfContainerDef(Kardinalität0..1, optional) aggregiert über+subContainer:DetModule : EcucParamConfContainerDef(Kardinalität0..*), welcher den ParameterDetModuleId : EcucIntegerParamDef(Kardinalität1..1, Wertebereichmin = 4096,max = 65535) enthält.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Als statisches Metamodell der Konfigurationsstruktur bildet das Diagramm keine Laufzeitsequenzen ab. Zur Konfigurations- und Generierungszeit definieren die Parameter das Verhalten des BSW-Moduls DET:
- Bei gesetztem
DetVersionInfoApigeneriert das Werkzeug die API-FunktionDet_GetVersionInfo(). - Die Aktivierung von
DetForwardToDltbindet bei einem Fehlerreport (Det_ReportError) den Weiterleitungsaufruf anDlt_DetForwardErrorTrace()ein. - Für jeden in
DetErrorHookkonfigurierten Funktionsbezeichner ruft der DET beim Eintreten eines Entwicklungsfehlers synchron den entsprechenden Hook auf. - Die über
DetConfigSetundDetModulekonfiguriertenDetModuleId-Einträge dienen der Filterung und Zuordnung von Fehlern zu spezifischen Modulinstanzen im Post-Build- bzw. Pre-Compile-Setup.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Die Konfigurationsstruktur ist normativ für die DET-Modulkonfiguration nach AUTOSAR R4.1.3:
- Der Container
DetGeneralist mitlowerMultiplicity = 1undupperMultiplicity = 1verpflichtend zu instanziieren. - Der Wertebereich von
DetModuleIdist strikt auf [4096, 65535] (0x1000 bis 0xFFFF) limitiert. Modul-IDs unter 4096 sind standardisierten AUTOSAR-BSW-Modulen vorbehalten; Entwickler könnenDetModuledaher ausschließlich für herstellerspezifische BSW-Module oder Complex Device Driver (CDD) nutzen. - Die Multiplizität
0..*fürDetErrorHookerlaubt die Registrierung mehrerer Fehler-Hooks. Entwickler müssen sicherstellen, dass die Hook-Funktionen reentrant und nicht-blockierend implementiert sind, um den deterministischen Ablauf des Fehler-Tracings im BSW-Kontext nicht zu gefährden.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.