AUTOSAR_SWS_PlatformHealthManagement
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Figure 7.6: Example of multiple instance of the same Supervised Entity
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Struktur- und Instanziierungsdiagramm / Komponenten-Deployment-Modell (AUTOSAR Adaptive Platform, UML-angelehnt).
- Technischer Zweck: Visualisierung des Kardinalitäts- und Identifikationsmodells bei Multi-Instanziierung von Software-Komponenten (
SwComponentType) mit integrierter Überwachungsentität (Supervised Entity, SE) im Platform Health Management (ara::phm). - Funktionale Einordnung: Veranschaulicht die Ableitung eindeutiger Laufzeit-Repräsentationen von SE-Ports aus dem abstrakten AUTOSAR-Designmodell über OS-Prozess- und Komponenteninstanzgrenzen hinweg gemäß AUTOSAR AP R19-11.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
SWComponent_X(Typ-Ebene, oben links):- Wiederverwendbarer Software-Komponententyp (Template / Entwurfsebene).
- Beinhaltet den Port-Prototyp
SE_A(PortPrototype), welcher semantisch eine Supervised Entity repräsentiert.
SE_A:- Repräsentiert die funktionale Überwachungsentität (Supervised Entity) bzw. den zugehörigen Health Channel innerhalb der Komponenten-Definition.
- Prozess- und Anwendungs-Kontexte (Instanz-Ebene, unten):
App1/Process 1(Betriebssystem-Prozess 1):- Multi-Instanz-Szenario innerhalb desselben virtuellen Adressraums:
SWComponent_X(Instance_1) mit zugewiesenemSE_A-Port.SWComponent_X(Instance_2) mit zugewiesenemSE_A-Port.
- Multi-Instanz-Szenario innerhalb desselben virtuellen Adressraums:
App2/Process 2(Betriebssystem-Prozess 2):- Isolierter Prozesskontext einer separaten Adaptive Application:
SWComponent_X(Einzelinstanz) mit zugewiesenemSE_A-Port.
- Isolierter Prozesskontext einer separaten Adaptive Application:
- Kardinalitäten & Zuordnungsrelationen:
- 1:N-Instanziierung: Ein Software-Komponententyp
SWComponent_Xmit 1 SE_A-Port wird 3× instanziiert. - Daraus resultieren zur Laufzeit exakt 3 eigenständige, disjunkte Port-Prototyp-Instanzen für
SE_A.
- 1:N-Instanziierung: Ein Software-Komponententyp
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Diagrammart: Statisches Instanz- und Allokationsdiagramm (kein zeitlicher Sequenzfluss).
- Laufzeit- und Identifikationsmechanismus:
- Jede Instanz von
SE_Asendet Checkpoint-Transitionsdaten (Alive-, Deadline- oder Logical-Supervision-Events) über dieara::phm-Schnittstelle an den PHM-Dienst. - Die Adressierung und Unterscheidung erfolgt über hierarchische, vollqualifizierte Kontextpfade der Form: $$\text{<Process Context>} / \text{<RootSwComponentPrototype>} / \dots / \text{<ShortName of PortPrototype>}$$
- Konkrete Adressierungsauflösung im PHM:
Process1/.../Instance_1/SE_AProcess1/.../Instance_2/SE_AProcess2/.../SWComponent_X/SE_A
- Der PHM-Daemon führt für jede der 3 Instanzen einen vollständig autonomen Zustandsautomaten (Local Supervision Status).
- Jede Instanz von
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- ARXML / Execution & Service Instance Manifest:
- Entwickler müssen sicherstellen, dass im Execution Manifest und Service Instance Manifest jeder Komponenten-Instanz ein eindeutiger
InstanceSpecifierzugewiesen wird. - Die Port-Konfiguration für die Supervised Entity darf nicht kollidieren, wenn zwei Instanzen derselben Komponente im selben Prozess (
Process 1) koexistieren.
- Entwickler müssen sicherstellen, dass im Execution Manifest und Service Instance Manifest jeder Komponenten-Instanz ein eindeutiger
- C++-API (
ara::phm):- Bei der Erzeugung des
ara::phm::SupervisedEntity-Objekts im Quellcode muss der applikationsspezifischeara::core::InstanceSpecifierübergeben werden (z. B. Initialisierung via Port-Name/Instanz-Pfad). - Ein global statischer Zugriff auf eine unqualifizierte
SE_A-Instanz ist unzulässig; Instanzen müssen thread- und kontextsicher instanziiert werden.
- Bei der Erzeugung des
- Safety- & Monitoring-Isolation:
- Fehlverhalten (z. B. Deadline-Verletzung oder Checkpoint-Ausfall) in
Instance_1führt zur Degradation ausschließlich des lokalen Status vonInstance_1. - Eine Verfälschung des Überwachungszustands von
Instance_2im selben Prozess wird durch die strikte Trennung der Instanz-Identifikatoren auf Meta- und Laufzeitebene verhindert (Failure Containment).
- Fehlverhalten (z. B. Deadline-Verletzung oder Checkpoint-Ausfall) in
Zugeordnete Anforderungen
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