DEENESPTFRRUARHIKOZHNL
AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification FIG-50de203e97969070 373 × 241 px 1 Release(s)

Figure 14.13: Mapping of the interaction between network management and state management

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 50de203e97969070387134c835ce97e8a6bc29d9ac02bddcad1336464405431e
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt (M2) der AUTOSAR Adaptive Platform (TPS Manifest Specification, R23-11).
  • Technischer Zweck: Formale Definition des ARXML-Konfigurationsmodells zur deklarativen Kopplung zweier standardisierter Functional Clusters (FC): Network Management (NM) und State Management (SM).
  • Architektur-Einordnung: Ermöglicht die systemweite Bindung von physikalischen/logischen Netzwerk-Zuständen bzw. Kanälen (NmNetworkHandle) an übergeordnete Zustandssteuerungen (StateManagementStateRequest), um koordinierte Übergänge von Machine States oder Function Groups in Abhängigkeit von Busaktivitäten (z. B. Partial Networking, Network Wakeup/Sleep) im Deployment-Manifest zu etablieren.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

Metaklassen & Stereotypen
  • FunctionalClusterInteractsWithFunctionalClusterMapping (spezialisiert UploadableDeploymentElement):
    • Abstrakte Basis-Metaklasse für alle Manifest-Elemente, die Interaktionspfade zwischen AUTOSAR-Adaptive-Funktionsclustern definieren.
    • Als UploadableDeploymentElement ist das resultierende Mapping Bestandteil eines Deployment-Pakets und auf die Adaptive Machine deploybar.
  • NmInteractsWithSmMapping (normiert durch [TPS_MANI_01447]):
    • Konkretes Mapping-Element, das die Brücke zwischen der NM-Domäne und der SM-Domäne schlägt.
  • NmNetworkHandle (spezialisiert Referrable):
    • Repräsentiert das logische Netzwerk-Handle bzw. den Kommunikationskanal im Adaptive Platform Network Management.
  • StateManagementStateRequest (spezialisiert Identifiable):
    • Abstrakte Basisklasse für Zustandsanforderungen innerhalb des State Managements (z. B. Anforderung zum Wechsel einer Function Group oder eines Machine State).
Beziehungen & Kardinalitäten
  • Generalisierung: NmInteractsWithSmMapping ⟶ FunctionalClusterInteractsWithFunctionalClusterMapping (Vererbung der Deployment-Eigenschaften).
  • Assoziation +nmNetworkHandle (0..1): Unidirektionale Referenz von NmInteractsWithSmMapping auf die Zielinstanz NmNetworkHandle.
  • Assoziation +stateRequest (0..1): Unidirektionale Referenz von NmInteractsWithSmMapping auf die Zielinstanz StateManagementStateRequest.
  • Hinweis zur Kardinalität: Beide Enden sind optional (0..1). Ein vollständig konfiguriertes Mapping zur Laufzeitkopplung erfordert semantisch die Belegung beider Referenzen.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Das Diagramm modelliert die statische Manifest-Struktur; zur Laufzeit steuert das Mapping folgende funktionale Kette:

  1. Netzwerk-Trigger (NM → SM):
    • NM empfängt NM-PDUs über den Bus oder registriert einen externen Wake-up auf dem durch NmNetworkHandle identifizierten Kanal.
    • Das NM-Modul signalisiert die Netzwerkverfügbarkeit über die interne FC-Interaktionsschnittstelle (IPC / ara::com) an das State Management.
  2. Zustandsauswertung (SM):
    • SM löst anhand des Mappings die referenzierte StateManagementStateRequest aus.
    • Die SM-interne Rule-Engine evaluiert die Request und initiiert Transitions (z. B. Starten relevanter Function Groups via Execution Management ara::exec).
  3. Kommunikationsanforderung (SM → NM):
    • Im umgekehrten Pfad fordert SM über den verknüpften StateManagementStateRequest-Pfad die Freigabe oder das Offenhalten des NmNetworkHandle an (Full Communication Request), um den Bus aktiv zu halten, solange abhängige Applikationen aktiv sind.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • ARXML-Konfiguration & Validierung (TPS_MANI_01447):
    • System-Integratoren müssen sicherstellen, dass in den Deployment-Manifesten (ExecutionManifest / MachineManifest) Instanzen von NmInteractsWithSmMapping existieren, wenn Function Groups an den Kommunikationsstatus von Bussystemen gekoppelt werden sollen.
    • Fehlt das Mapping, verbleiben NM und SM isoliert; es erfolgt kein automatischer Zustandswechsel bei externem Bus-Wakeup.
  • Code-Generierung & Stack-Implementierung:
    • Der Manifest-Compiler des Plattform-Herstellers generiert aus NmInteractsWithSmMapping die internen Dispatch-Tabellen oder Routing-Handler zwischen dem NM-Daemon und dem SM-Daemon.
  • Applikations-Architektur:
    • Adaptive Applications müssen den Busstatus nicht manuell per Polling über NM-Schnittstellen überwachen. Die Synchronisation erfolgt deklarativ über das State Management, welches die Applikations-Lebenszyklen steuert.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R23-11 → R24-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-6ee17afbd2ee7ad4

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Erkannte Spezifikationsbelege & Anforderungen auf dieser Seite

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

UploadableDeploymentElement | FunctionalClusterInteractsWithFunctionalClusterMapping | NmInteractsWithSmMapping | Referrable | NmNetworkHandle | Identifiable | StateManagementStateRequest | +stateRequest 0..1 +nmNetworkHandle 0..1

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R23-11 AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification S. 759 14.13 Figure 14.13: Mapping of the interaction between network management and state management