AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
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932 × 538 px
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Figure 7.4: Non-Synchronized Application State handling
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML 2.x Sequenzdiagramm (
sd Application State transition(asynchronous)). - Kontext & Spezifikation: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), spezifiziert in
AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement(Kapitel 7, Functional Specification). - Technischer Zweck: Spezifikation des nicht-synchronisierten, ereignisgesteuerten Zustandswechsels auf Applikationsebene (Non-Synchronized Application State Handling).
- Funktionale Einordnung: Dient der asynchronen Koordination von Anwendungszuständen zwischen entkoppelten Adaptive Applications via
State Management(SM). Im Gegensatz zu synchronisierten Zustandswechseln (z. B. Function Group States viaExecution Managementmit striktem Handshake/Quittierung) agiert SM hier als zustandsprüfender Broker (Rule Engine): Ein eingehender Trigger wird gegen Guards validiert und als State-Event ohne Blockierung oder Ausführungsbestätigung an Konsumenten verteilt (Fire-and-Forget / Publish-Subscribe).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Application1: Adaptive Application (Initiator / Trigger-Quelle). Agiert als Service Consumer bzw. Producer eines Zustandstriggers.State Management(Zentraler Funktions-Cluster / Daemon):TriggerIn: Eingangs-Port / Schnittstellen-Adapter (Provided Service Interface / Skeleton) zur Entgegennahme von externen Trigger-Ereignissen oder Steuerungsanforderungen.- SM-Core (Zentrale Lebenslinie): Interne Zustandsmaschine bzw. Regel-Engine zur Zustandshaltung und Auswertung logischer Guard-Bedingungen.
TriggerOut: Ausgangs-Port / Service-Schnittstelle (Provided Service Interface / Skeleton) zur Verteilung von Zustandsaktualisierungen via Events oder Fields.
Application2: Adaptive Application (Konsument / Rezipient). Empfängt Statusänderungen und leitet daraus lokale Aktionen ab.- Schnittstellen & Interaktionstypen:
- Kommunikationsparadigma: Serviceorientierte Kommunikation via
ara::com. - Kardinalität: 1:n-Publish/Subscribe am Ausgang (
TriggerOutbedient potenziell mehrere subskribierte Applikationen).
- Kommunikationsparadigma: Serviceorientierte Kommunikation via
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Abonnement (
subscribe):- Vorab subskribiert
Application2asynchron den Event-/Field-PortTriggerOutan der SM-Instanz (subscribe()).
- Vorab subskribiert
- Trigger-Einspeisung (
write/event):Application1ruftwrite()auf dem Eingangs-EndpunktTriggerInauf.TriggerInleitet den Aufruf als internesevent()an den SM-Kern weiter.
- Validierung (
checkGuardCondition(s)):- Der SM-Kern führt einen synchronen Selbstaufruf
checkGuardCondition(s)aus. - Prüfkriterien: Logische Vorbedingungen, aktuelle System-/Subsystemzustände, Abhängigkeiten oder Entprellungen.
- Der SM-Kern führt einen synchronen Selbstaufruf
- Zustandspropagierung (
write(state)/event):- Bei erfolgreicher Guard-Auswertung triggert der SM-Kern
write(state)aufTriggerOut. TriggerOutversendet ein asynchronesevent()viaara::coman alle registrierten Abonnenten (Application2).
- Bei erfolgreicher Guard-Auswertung triggert der SM-Kern
- Applikationsverarbeitung (
do something):Application2empfängt das Event im Dispatcher/Callback und führt autark die interne Aktion aus (do something()).
- Synchronisationsverhalten & Abbruch:
- Streng asynchron: Keine Rückmeldung oder Quittierung von
Application2an SM oderApplication1. - Scheitert
checkGuardCondition(s), wird der Ablauf verworfen;write(state)unterbleibt ohne Benachrichtigung des Initiators.
- Streng asynchron: Keine Rückmeldung oder Quittierung von
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Architektur-Constraint (Eventual Consistency):
- Nicht zulässig für sicherheitskritische Zustandswechsel (z. B. ASIL-relevante Degrationspfade oder Not-Halt), bei denen der Abschluss der Transition garantiert vor Folgeschritten eintreten muss. Dafür ist das synchrone Function Group State Handling via Execution Management (
ara::exec) vorgeschrieben. Application1darf nachwrite()keine Annahmen über den Fertigstellungszeitpunkt oder den tatsächlichen Erfolg inApplication2treffen (Race Condition-Gefahr).
- Nicht zulässig für sicherheitskritische Zustandswechsel (z. B. ASIL-relevante Degrationspfade oder Not-Halt), bei denen der Abschluss der Transition garantiert vor Folgeschritten eintreten muss. Dafür ist das synchrone Function Group State Handling via Execution Management (
- Service Deployment & Manifeste:
TriggerInundTriggerOutmüssen im Service Interface Deployment und Execution Manifest als Port-Interfaces sauber typisiert und zugeordnet sein (ara::comEvent- oder Field-basierte Schnittstellen).
- Echtzeit- & Threading-Regeln:
- Der Event-Handler in
Application2darf keine blockierenden Operationen im Kontext desara::com-Worker-Threads ausführen (do something()muss rechenzeitbeschränkt sein oder Aufgaben an anwendungseigene Worker-Threads delegieren).
- Der Event-Handler in
- Fehlerbehandlung:
- Da keine synchrone Fehlerübertragung an
Application1existiert, müssen Fehlschläge von Guards im State Management überara::logerfasst oder über separate Diagnose-/Health-Monitoring-Kanäle (ara::phm) gemeldet werden.
- Da keine synchrone Fehlerübertragung an
Zugeordnete Anforderungen
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