AUTOSAR_CP_SWS_DefaultErrorTracer
FIG-54b8a07443840a9a
930 × 307 px
2 Release(s)
Figure 9.3: Det_ReportError without configured hook
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
54b8a07443840a9aed222cbab28a05127fa76be9878958dace9b5d757dcfce9b
✦
KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm).
- Technischer Zweck: Spezifikation des Default-Fehlerbehandlungsverhaltens des BSW-Moduls
Det(Default Error Tracer) gemäß AUTOSAR Classic Platform (R4.3.1) beim Aufruf vonDet_ReportError, wenn kein anwenderspezifischer Hook bzw. keine Callout-Benachrichtigung konfiguriert ist. - Funktionale Einordnung: Diagnoseschnittstelle zur Entwicklungszeit (Development Errors / Assertion Checks). Das DET fängt Entwicklungsfehler von BSW-Modulen, SWCs oder dem RTE ab und steuert das Systemverhalten im Fehlerfall.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure / Lebenslinien:
Det User: Beliebiges AUTOSAR-Modul (BSW-Treiber/Stack oder SWC via RTE), das einen Laufzeit- bzw. Entwicklungsfehler detektiert und meldet.«module» Det: AUTOSAR-Basissoffware-Dienstkomponente (Service Layer) zur zentralen Erfassung von Development Errors.Integrator Code: Benutzerdefinierte Fehlerbehandlungsroutinen (z. B. Logging, Trace-Pufferung, Reset-Handler), die über Benachrichtigungsschnittstellen registriert werden können (hier inaktiv).
- Schnittstellen & Parameter:
Det_ReportError(uint16 ModuleId, uint8 InstanceId, uint8 ApiId, uint8 ErrorId) -> Std_ReturnTypeModuleId: Eindeutige Kennung des meldenden Moduls (gemäß AUTOSAR BSW Module ID List).InstanceId: Instanz-ID des Moduls (relevant für Mehrkanal-/Multi-Instance-Treiber).ApiId: ID der fehlschlagenden API-Funktion des meldenden Moduls.ErrorId: Spezifischer Fehlercode des aufgetretenen Fehlers.
- Notizen / Zusicherungen:
<Det_Notification> NOT configured: KonfigurationsparameterDetNotification(bzw.DetErrorHook) ist im EcuC unbesetzt (NULL/ deaktiviert).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger:
Det Userstellt eine Verletzung von Vorbedingungen, ungültige Parameter oder ungültige Modulzustände fest. - Synchroner API-Aufruf:
Det Userruft synchronDet_ReportError(ModuleId, InstanceId, ApiId, ErrorId)auf. - Bedingungsprüfung: Das
Det-Modul prüft intern die Konfiguration registrierter Fehler-Hooks (<Det_Notification>/DetErrorHookTable). Bedingung: Keine Hooks konfiguriert. - Kein Dispatch: Der Pfad zum
Integrator Codewird nicht getriggert. - Systemstopp (HALT): Das
Detgeht direkt in einen terminierten/blockierenden Zustand über (HALT). Die Lebenslinien aller beteiligten Komponenten verharren im Halt-Zustand. Das Modul kehrt nicht zum Aufrufer zurück (returnwird faktisch nicht erreicht, da das System einfriert).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative AUTOSAR-Anforderungen:
- Gemäß
[SWS_Det_00009]verbleibt das DET im Standard-Debugging-Modus typischerweise in einer Endlosschleife (while(1)/ Breakpoint), um ein Einfrieren des Kontrollflusses exakt am Ort des Fehlers zu erzwingen. - Ermöglicht das Anhalten der MCU per Hardware-Debugger (JTAG/SWD) zur Call-Stack- und Register-Inspektion direkt im Kontext des auslösenden BSW-Treibers.
- Gemäß
- Konfigurationsaspekte:
- Wird
DetNotificationbzw.DetErrorHooknicht im ModulDetparametriert, führt jeder gemeldete Development Error unweigerlich zum Deadlock des aufrufenden Tasks/Cores. - In Produktiv-Builds (Release-Builds) muss das DET entweder deaktiviert (
*DevErrorDetect = FALSE), Hooks zur Fehlerprotokollierung hinterlegt oder ein definierter Recovery-Pfad implementiert werden, um Watchdog-Resets durch unkontrolliertesHALTzu steuern.
- Wird
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.