Figure 6: User to Partial network and channel Mapping Use Cases [SWS_ComM_00994] ⌈No restrictions from the configuration of the BusNm Filter for partial networking shall apply to ComM user assignment to PNCs.⌋() Comment: The BusNM Filter configuration shall be independant from the ComM PNC configuration. Rational: This enables waking up a PNC without being a member of the PNC, e.g. if a node just triggers a wake up of a PNC but the node is not kept awake by the PNC and other nodes keep the PNC awake [SWS_ComM_00995] ⌈It shall be possible to map a configurable amount of ComMUsers to one or more ComM channels using the parameter ComMUserPerChannel.⌋(SRS_ModeMgm_09133, SRS_ModeMgm_09090) Comment:
5748fadda8ff4912b34747ec64b474f7d18ad3ce905777ebcf4e5f8b5827faae
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
Struktur- und Mapping-Diagramm im Architektur-Kontext des Communication Managers (ComM) der AUTOSAR Classic Platform. Das Schaubild stellt die zulässigen sowie unzulässigen Zuordnungs- und Kontrollbeziehungen zwischen Software-Entitäten (ComMUser), Partial Networks (PN / PNCs), Kommunikationskanälen (ComMChannel) sowie Switch-Portgruppen (EthIfSwitchPortGroup) dar, unterteilt in drei Haupt-Anwendungsfälle: Ethernet-Link-Information-Kanalzuordnung mit PNC, direkte Portgruppen-Steuerung sowie Managed/Managing-Kanalbeziehungen.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm definiert folgende logische Entitäten und Schnittstellenbeziehungen:
- User (
ComMUser): Mehrfachinstanziierbare Nutzer-Entität (dargestellt als gestapelte Boxen), die Kommunikationsanforderungen initiiert. - PN (
ComMPnc): Partielles Netzwerk / Partial Network Cluster, das logische Kommunikationsbedarfe bündelt. - Channel (
ComMChannel): Repräsentiert physische oder logische Netzwerkkanäle; im dritten Use Case differenziert in Channel managing und Channel managed, verbunden über eine gerichtete Kontrollbeziehung (gestrichelter Pfeil vom Managing- zum Managed-Kanal). - EthIfSwitchPortGroup: Schnittstellenentität zur Ethernet-Interface-Schicht (
EthIf), adressiert über Beziehungen mit den AnnotationenLink-Information(zustandsbezogene Rückmeldung/Abhängigkeit) oderControl(aktive Steuerung). - Zulässige Pfade (Pfeile):
- Use Case 1:
User→PN→Channel→ [Link-Information] →EthIfSwitchPortGroup. - Use Case 2:
User→Channel→ [Control] →EthIfSwitchPortGroup. - Use Case 3:
User→PN→ sowohlChannel managingals auchChannel managed; separaterUser→ parallel aufChannel managingundChannel managed;Channel managing⇢Channel managed.
- Use Case 1:
- Unzulässige Pfade (rot durchkreuzte Pfeile):
- Use Case 1: Direkte Zuordnung eines
Userauf einen über PN betriebenenChannelmit Portgroup-Link-Information unter Umgehung desPN. - Use Case 3: Direkte Zuordnung eines
Userausschließlich auf denChannel managedunter Umgehung des Managing-Kanals bzw. der PN-Struktur.
- Use Case 1: Direkte Zuordnung eines
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Die dynamische Interaktion folgt hierarchischen Routing- und Aktivierungspfaden:
- PNC-basiertes Routing mit Link-Information: Nutzeranforderungen werden an das PN delegiert. Das PN schaltet den zugeordneten Kanal aktiv, welcher wiederum die Switch-Portgruppe über Link-Informationen auswertet bzw. bindet. Ein direkter Kanalzugriff durch einen User am PNC vorbei ist verboten.
- Direkte Kanal- und Portgruppensteuerung: Ein oder mehrere User fordern direkt einen Kanal an, der die Switch-Portgruppe aktiv ansteuert (
Control). - Managing/Managed Channel Koordination: Wird ein Managed Channel genutzt, muss die Anforderung entweder über ein PN aggregiert auf beide Kanäle (Managing und Managed) wirken oder durch parallele Zuweisung des Nutzers auf beide Kanäle erfolgen. Der Managing Channel koordiniert den Managed Channel (
Channel managing⇢Channel managed). Eine isolierte Nutzeranforderung rein auf den Managed Channel wird unterbunden.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Normative Spezifikationsvorgaben und Konfigurationsregeln:
- Gemäß
[SWS_ComM_00994]und[SWS_ComM_00995]ist die Zuordnung vonComMUserzu PN und Kanälen flexibel über Konfigurationsparameter (ComMUserPerChannel, PNC-Mappings) festzulegen, wobei Filterkonfigurationen der BusNm unabhängig von der ComM-PNC-Zuordnung bleiben. - Restriktionen:
- Wenn ein Ethernet-Kanal über Portgruppen-Link-Informationen an ein Partial Network gebunden ist, darf kein User direkt ohne PNC-Kontext auf diesen Kanal aufgeschaltet werden.
- In Managing/Managed-Topologien (z. B. Ethernet-Switch-Kaskaden oder synchronisierten Clustern) darf ein
ComMUsernicht exklusiv demmanagedKanal zugewiesen werden; die Zuordnung muss stets denmanagingKanal einschließen oder über ein gemeinsames PNC synchronisiert sein.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.