DEENESPTFRRUARHIKOZHNL
AUTOSAR_SWS_StateManagement FIG-5902ee99c9e4eed4 252 × 358 px 1 Release(s)

Figure 7.14: ErrorRecoveryTable

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 5902ee99c9e4eed4364d46ec7933e1ba89ff338641e5069f438dca87a680841c
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: Tabellarisches Konfigurations- und Zuordnungsmodell (Lookup-/Mapping-Tabelle für Zustandsübergänge).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM) (AUTOSAR_SWS_StateManagement, Kapitel 7 Functional Specification).
  • Technischer Zweck: Definition deterministischer, unbedingter Fehler-Wiederherstellungsübergänge (unconditional recovery transitions) innerhalb einer SM-Zustandsmaschine (StateMachine). Die Tabelle verknüpft platform- bzw. prozessseitig detektierte Laufzeitfehler (gemeldet durch Execution Management / EM oder Platform Health Management / PHM) direkt mit definierten Folgezuständen (z. B. Notlauf, Degradierung, Prozess-Restart, Safe State).

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Dargestellte Datenstruktur:
    • ErrorRecoveryTable: Konfigurations-Artefakt im State-Management-Metamodell zur Abbildung von Fehlerereignissen auf Zielzustände.
    • Execution Error (Spalte 1): Diskrete numerische Fehlerbezeichner (uint32/Integer-Werte), die spezifische Fehlerursachen oder Exit-Zustände von Prozessen bzw. Function Groups abbilden (im Schaubild: 11, 12, 111, 23, 24, 244). Im Metamodell korrespondieren diese mit Attributen des Typs ProcessExecutionError.executionError.
    • Next State (Spalte 2): Zielzustands-Identifikatoren bzw. Indizes der Zustandsmaschine (0, 2, 3, 4, 5), die nach Auftreten des zugehörigen Fehlers eingenommen werden müssen.
  • Beziehungen & Kardinalitäten:
    • N : 1-Relation: Mehrere disjunkte Fehlerursachen können auf denselben Folgezustand abgebildet werden (z. B. führen sowohl Fehler 11 als auch 111 zu Next State = 2).
    • 1 : 1-Eindeutigkeit: Jedem definierten Execution Error ist innerhalb der Tabelle genau ein deterministischer Next State zugewiesen (Injektivität vom Fehler auf den Folgezustand; keine Mehrdeutigkeit/Nicht-Determinismus).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  1. Fehlerdetektion & Signalisierung (Trigger): Ein Prozess terminiert fehlerhaft, verletzt Watchdog-/Deadline-Vorgaben oder meldet einen Ausfall an PHM/EM. EM/PHM meldet das resultierende ExecutionError-Ereignis asynchron an den State Management Cluster.
  2. Tabellen-Lookup: SM fängt das Ereignis ab und evaluiert die ErrorRecoveryTable der betroffenen Zustandsmaschine anhand des empfangenen numerischen Fehlercodes.
  3. **Unbedingter Zustandsübergang (Unconditional Transition):**
    • Wird ein passender Eintrag gefunden, feuert der Zustandsübergang priorisiert und unmittelbar – reguläre Transition-Guards oder Einträge aus der TransitionRequestTable werden umgangen.
    • Das System wechselt in den konfigurierten Next State.
  4. Folgeaktionen: SM leitet Aktionen zur Fehlerbehebung ein (z. B. Anforderung neuer Function-Group-Zustände via ara::exec, Herunterfahren kompromittierter Prozesse oder System-Fallback nach State 0).
  5. Abbruch-/Fehlerfall: Trifft ein Execution Error ein, der in der ErrorRecoveryTable nicht hinterlegt ist, greift das plattformspezifische Default-Verhalten (z. B. Übergang in einen globalen Machine-Safe-State oder System-Reset).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Konfiguration im Execution- & SM-Manifest (ARXML):
    • Systemintegratoren müssen alle relevanten Exit-Codes und Health-Fehler (ProcessExecutionError) lückenlos auf gültige ModeDeclaration-Zustände mappen.
    • Lücken in der Tabelle führen bei nicht abgefangenen Fehlern zu undefiniertem Verhalten oder unkontrollierten Platform-Resets.
  • Prioritätsmodell gegenüber TransitionRequestTable:
    • Einträge der ErrorRecoveryTable besitzen strikten Vorrang vor regulären externen Zustandsanfragen (z. B. von der SMControlApplication oder via Network Management).
  • Vermeidung von Reset-/Restart-Schleifen (Safety-Design nach ISO 26262):
    • Applikations- und Stack-Entwickler müssen sicherstellen, dass wiederkehrende Fehler nicht in unendlichen Übergangszyklen enden (z. B. ständiges Wiederanlaufen über denselben Folgezustand). Zustandsmaschinen müssen Zähler- oder Eskalationsstrategien für persistente Fehler vorsehen.
  • API-Vertrag:
    • Adaptive Applications müssen ihre internen Fehlerbehandlungsroutinen und Prozess-Rückgabewerte auf die numerischen Definitionen der Execution Error-Tabelle der jeweiligen Machine- und Function-Group-Konfiguration abstimmen.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R22-11 → R23-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-048a6ec2b3fa6174

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R22-11 AUTOSAR_SWS_StateManagement S. 45 7.14 Figure 7.14: ErrorRecoveryTable