Figure 13.5: Example using one diagnostic address for each Software Cluster
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Objektdiagramm / Architektur-Deployment-Diagramm im Kontext der AUTOSAR Adaptive Platform (Software Cluster Management und Diagnostic Management). Das Diagramm illustriert ein Adressierungsszenario, in dem jedem Root-Software-Cluster bzw. Software-Cluster eine eigene Diagnoseadresse (Diagnostic Address) zugeordnet ist, einschließlich der Mehrfachverwendung identischer Data Identifiers (DIDs) über Clustergrenzen hinweg.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm gliedert sich in vier logische Diagnose-Adressbereiche (farbige Rahmen):
- Grüner Rahmen (
Diagnostic address 0x1): Enthält das Objektapp1: Software Cluster(category = APPLICATION_LAYER,diagnosticAddress = 0x1), das über eine gerichtete Assoziation mit einem anonymen:DiagnosticContributionSet(DID 0x1234,DID 0x2314) verknüpft ist. - Gelber Rahmen (
Shared diagnostic address 0x2): Enthält das Root-Clusterapp2Root: Software Cluster(category = APPLICATION_LAYER,diagnosticAddress = 0x2), von dem gestrichelte Pfeile auf zwei Sub-Cluster ausgehen:app2Sub1: Software Cluster(category = APPLICATION_LAYER) undapp2Sub2: Software Cluster(category = APPLICATION_LAYER). - Blauer Rahmen (
Dinagnostic address 0x3[Tippfehler im Original]): EnthältPlatform Core: Software Cluster(category = PLATFORM_CORE,diagnosticAddress = 0x3), verbunden über einen gerichteten Pfeil mit:DiagnosticContributionSet(DID 0x1234). - Roter Rahmen (
Diagnostic address 0x4): EnthältPlatform: Software Cluster(category = PLATFORM,diagnosticAddress = 0x4), verbunden über einen gerichteten Pfeil mit:DiagnosticContributionSet(DID 0x1234).
Drei Textnotizen ergänzen die Struktur:
- „Each root Software Cluster has an own diagnostic address in this example.“ (über gestrichelte Linie an den roten Rahmen gekoppelt).
- „The same DID may be used by Software Clusters with a different diagnostic address.“ (über gestrichelte Linien an die
:DiagnosticContributionSet-Objekte vonapp1undPlatform Coreangebunden). - „Please note that several simplifications and omissions to the diagnostic configuration have been made for brevity.“
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Statisches Konfigurations- und Deklarationsmodell. Es zeigt keine zeitliche Sequenzabfolge, sondern die logische Zuordnung von Diagnosebeiträgen (DiagnosticContributionSet) und Diagnose-Identifikatoren (DIDs) zu Software-Clustern sowie die Granularität der Diagnose-Adressierung (eigenständige Diagnoseadresse pro Cluster bzw. gemeinsame Diagnoseadresse bei hierarchischer Clusterstruktur über Root-Cluster). DIDs mit gleichem Bezeichner (0x1234) können parallel in disjunkten Diagnoseadressbereichen koexistieren.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Für Implementierung und Konfiguration von Diagnose-Stacks (UDS/DoIP) auf der Adaptive Platform:
- Diagnoseadressen können auf Ebene des Root-Software-Clusters definiert und von Sub-Clustern mitgenutzt werden (
Shared diagnostic address). - DIDs sind primär innerhalb ihres jeweiligen Diagnose-Adressraums eindeutig; derselbe DID (
0x1234) darf in unterschiedlichen Software-Clustern mit separaten Diagnoseadressen unabhängig voneinander konfiguriert werden. - Vereinfachte illustrative Darstellung, die reale AUTOSAR-ARXML-Metamodellstrukturen abstrahiert.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.