AUTOSAR_AP_SWS_CommunicationManagement
FIG-5a2ab0fc1dd24e8e
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Figure 7.15: Payload covered by SecOC and Signal2Service transport
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: PDU- / Wire-Format-Layoutdiagramm (Protokollrahmen-Struktur).
- Technischer Zweck & Einordnung:
- Das Diagramm definiert das Serialisierungs- und Kapselungslayout für die Signal-to-Service-Translation (Signal2Service / S2S) im Adaptive Platform Communication Management (
ara::com), wenn ein signalbasiertes PDU-Layout über SOME/IP transportiert und kryptografisch via SecOC (Secure Onboard Communication) abgesichert wird. - Funktionale Brücke zwischen klassischer, signalbasierter Kommunikation (
ISignalIPduaus dem CP-Umfeld bzw. System Description) und serviceorientierter Kommunikation (SOME/IP Events). Es visualisiert die exakte Abgrenzung zwischen SOME/IP-Header, Nutzdaten (Signals) und den SecOC-Sicherheitsfeldern im Ethernet-Frame.
- Das Diagramm definiert das Serialisierungs- und Kapselungslayout für die Signal-to-Service-Translation (Signal2Service / S2S) im Adaptive Platform Communication Management (
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Protokoll-Entitäten & Datenstrukturen im Wire-Format:
SOME/IP Msg Header Part I(Dark Grey): Erste 8 Bytes des SOME/IP-Headers. Enthält:Message ID(32 Bit: Service-ID [16 Bit] + Method-/Event-ID [16 Bit]).Length(32 Bit): Definiert die Anzahl der nachfolgenden Bytes.- Hinweis: Der reguläre SOME/IP Header Part II (
Request ID,Protocol Version,Interface Version,Message Type,Return Code– weitere 8 Bytes) entfällt in diesem Transportmodus vollständig.
Payload covered by SOME/IP Length(Cyan Marker): Die durch das SOME/IP-Längenfeld abgedeckte Gesamtspanne. Sie umfasst unmittelbar die serialisierte Nutzlast plus die SecOC-Trailer.Signal based Serialized Payload(Light Grey): Authentic I-PDU bestehend aus den diskreten Signalenx,y,z(Layout gemäß Signal-to-PDU-Mapping, Bit-Positionen, Endianness).SecOC (truncated) Freshness(Purple): Gekürzter Frischewert (Truncated Freshness Value, z. B. Counter oder Trip-Reset-Sync), konfiguriert zur Abwehr von Replay-Angriffen.SecOC (truncated) Authenticator(Purple): Gekürzter Message Authentication Code (MAC, z. B. CMAC/HMAC), berechnet über die Authentic Payload, den vollständigen Frischewert und die Data ID.
- Metamodell-Entitäten (ARXML) & Beziehungen:
SomeipEventDeployment: Konfiguriert mit Attributserializer = signalBased.ISignalIPdu: Kapselt überISignalToIPduMappingdie Signale x, y, z (ISignal).PduTriggering: Referenziert dieISignalIPduund wird verknüpft mit einerSecuredIPdu.SecuredIPdu: Verknüpft die Security-Eigenschaften über:SecureCommunicationProps(grundlegende SecOC-Parameter),SecureCommunicationFreshnessProps(Länge und Position des gekürzten Frischewerts),SecureCommunicationAuthenticationProps(Algorithmus, Authenticator-Länge, Kürzungsregeln).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Sende-Pfad (Tx / Serialisierung & Absicherung)
- Trigger: Event-Transmission durch Adaptive-Applikation (
Event::Send()) oder zyklischer PDU-Trigger. - Payload-Serialisierung: Communication Management (CM) serialisiert die Einzelsignale x, y, z gemäß PDU-Matrix in die Authentic Payload.
- Freshness-Ermittlung: SecOC-Instanz fragt den aktuellen vollständigen Frischewert beim Freshness Value Manager (FVM / CSM) an.
- MAC-Berechnung: Krypto-Modul berechnet den Authenticator über
[Authentic Payload || Complete Freshness Value || DataID]. - Frame-Zusammenbau:
- Kürzung von Frischewert und Authenticator gemäß Konfiguration (
SecureCommunication*Props). - Anhängen der gekürzten Felder direkt an die serialisierte Nutzlast.
- Berechnung der SOME/IP-Länge: $\text{Length} = \text{len}(\text{Payload}) + \text{len}(\text{Truncated Freshness}) + \text{len}(\text{Truncated Authenticator})$.
- Voranstellen des 8-Byte
SOME/IP Msg Header Part I.
- Kürzung von Frischewert und Authenticator gemäß Konfiguration (
- Transmission: Übergabe des zusammengesetzten Datenstroms an den Transport-Layer (UDP/TCP-Socket).
Empfangs-Pfad (Rx / Verifikation & Deserialisierung)
- Header-Parsing: Auswertung von
Message IDundLengthaus Header Part I; Validierung gegen Deployment-Konfiguration. - Extraktion: Aufteilung der Payload in Authentic Payload (x, y, z), Truncated Freshness und Truncated Authenticator anhand der statisch konfigurierten Bitlängen.
- Frische-Rekonstruktion: FVM rekonstruiert den vollständigen Frischewert aus dem empfangenen gekürzten Wert und dem internen Status.
- Kryptografische Verifikation: Berechnung des Soll-MAC über
[Authentic Payload || Reconstructed Full Freshness || DataID]und Vergleich mit dem Truncated Authenticator. - Verzweigung / Fehlerbehandlung:
- Erfolg: Entpacken der Signale x, y, z und Bereitstellung an die Subskribenten via
ara::com-API. - Fehlschlag (MAC-/Freshness-Mismatch): Verwerfen der PDU; Fehlermeldung an das Intrusion Detection Security Management (IdsM) / Security Event Reporting gemäß
RS_SEC_04001.
- Erfolg: Entpacken der Signale x, y, z und Bereitstellung an die Subskribenten via
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Anforderungen:
- SWS_CM_11346: Wird
ISignalTriggeringin einer Signal-Service-Translation eingesetzt (SomeipEventDeployment.serializer == signalBased), muss das Communication Management prüfen, ob dasPduTriggeringder zugehörigenISignalIPduvon einerSecuredIPdureferenziert wird. Falls ja, müssenSecureCommunicationAuthenticationProps,SecureCommunicationFreshnessPropsundSecureCommunicationPropszwingend für die SecOC-Konfiguration herangezogen werden. - RS_SEC_04001: Gewährleistung von Datenauthentizität, Integrität und Replay-Schutz über sichere Kommunikationskanäle.
- SWS_CM_11346: Wird
- Konsequenzen für Stack- & System-Entwickler:
- Header-Abweichung beachten: Standard-SOME/IP-Parser erwarten 16 Bytes Header (inkl. Session-ID, Request-ID, Interface Version etc.). Bei
signalBasedTransport dürfen nur Part I (8 Bytes) verarbeitet werden. Standard-Wireshark-Dissektoren oder generische SOME/IP-Stacks ohne Signal2Service-Erweiterung schlagen bei diesem Wire-Format fehl. - Konfigurations-Konsistenz: Die Längen für
Truncated FreshnessundTruncated Authenticatormüssen auf Sender- und Empfängerseite byte-exakt in den ARXML-Modellen (SecuredIPdu) übereinstimmen; dynamisches Parsing existiert im Wire-Format nicht (keine TLV-Codierung, rein statischer Offset). - Performance & Latenz-Budget: Die Berechnung des MACs vor dem Senden sowie die Verifikation vor der Signal-Extraktion erfordern CSM/Crypto-Aufrufe. Bei hochfrequenten Signalen (x, y, z) muss die Krypto-Hardwarebeschleunigung (z. B. HSM/SHE) für synchrone/asynchrone Aufrufe im CM-Thread-Pool dimensioniert sein.
- Header-Abweichung beachten: Standard-SOME/IP-Parser erwarten 16 Bytes Header (inkl. Session-ID, Request-ID, Interface Version etc.). Bei