AUTOSAR_AP_SWS_Persistency
FIG-5f6e89bef4ad9fb9
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Figure 10.2: Persistency General Configuration
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt der AUTOSAR Adaptive Platform Module Configuration (
Apmc). - Architektur-Kontext: Definition der Basiskonfiguration des Functional Clusters Persistency (
ara::per) auf Maschinenebene. Das Diagramm modelliert das Metamodell für das Deployment/Machine Manifest, über das fundamentale Speicherpfade und die Prozessbindung des Persistency-Dienstes deklariert werden.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Persistency: ApmcFunctionalClusterDef- Definiert den Functional Cluster für Persistency.
- Multiplizität:
0..*(Instanziierung pro Machine/Platform Instance).
PersistencyGeneral: ApmcParamConfContainerDef- Generischer Konfigurationscontainer für clusterweite globale Einstellungen.
- Beziehung: Komposition (
+container) vonPersistencyzuPersistencyGeneral. - Kardinalität:
1..1(Pflichtcontainer; genau eine Instanz pro Persistency-Cluster).
PersistencyCentralStorageUri: ApmcUriParamDef- Parameter zur Definition des zentralen Basis-Speicherpfads (URI) im Dateisystem des POSIX-Betriebssystems.
- Beziehung: Komposition (
+element) vonPersistencyGeneral. - Kardinalität:
1..1(Pflichtparameter).
ForeignProcessRef: ApmcForeignReferenceDef- Referenzelement für Fremdreferenzen auf Prozessmodelle außerhalb der Persistency-Cluster-Definition.
- Beziehung: Komposition (
+element) vonPersistencyGeneral. - Kardinalität:
1..1(Pflichtreferenz).
AbstractExecutionContext/Process- Zielentität aus dem Metamodell des Execution Managements (
ara::exec). - Beziehung: Unidirektionale Assoziation/Metamodell-Referenz (gestrichelter Pfeil) von
ForeignProcessRefaufProcess(Spezialisierung vonAbstractExecutionContext).
- Zielentität aus dem Metamodell des Execution Managements (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Als statisches Konfigurationsmetamodell weist das Diagramm keine direkte Laufzeitdynamik auf. Die deklarativen Parameter steuern die Initialisierungsphase:
- Manifest-Evaluation: Der Generator bzw. der Plattform-Manifest-Parser liest
PersistencyGeneralaus dem Machine Manifest ein. - Speicher-Initialisierung: Die
ara::per-Implementierung wertetPersistencyCentralStorageUriaus und bindet das dort angegebene Zielverzeichnis als Wurzelverzeichnis für Key-Value- und File-Storage ein (Mount-Prüfung, Verzeichniserstellung). - Prozessbindung & Zugriffsschutz: Das Execution Management nutzt
ForeignProcessRef, um den Persistency-Cluster-Dienst dem konkreten ausführenden OS-Prozess zuzuordnen und Zugriffsrechte (UID/GID, Capabilities, SELinux/AppArmor-Kontexte) auf den Speicher-URI abzustimmen.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Konfigurationspflicht (
1..1): Beide Parameter (PersistencyCentralStorageUri,ForeignProcessRef) sind obligatorisch. Ein unvollständiges Manifest führt zu Schema-Validierungsfehlern bei der Manifest-Generierung. - Integrations- & POSIX-Anforderungen:
PersistencyCentralStorageUrimuss zwingend ein valider URI sein (typischerweise/path/to/storage), der auf ein persistentes, nicht-flüchtiges Speichermedium (z. B. eMMC, UFS, Flash-Partition) zeigt.- Der über
ForeignProcessRefreferenzierte Prozess muss im Zielsystem über ausreichende POSIX-Dateisystem-Berechtigungen (Read/Write/Execute) für den angegebenen URI verfügen.
- Redundanz & Sicherheit: Für sicherheitskritische Daten (ASIL-Anforderungen) muss der unter
PersistencyCentralStorageUriadressierte Speicherbereich den entsprechenden Integritäts- und Persistenzanforderungen (z. B. Schutz vor unvollständigen Schreibvorgängen bei Power-Failures) genügen.
Zugeordnete Anforderungen
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