AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-6099f67938efe240
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2 Release(s)
Figure 7.31: Overview of update session within StateMachine approach (part 2 of 2)
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm) mit formalem Interaktionsrahmen (Interaction Use / Frame:
Stop update session), darstellend Teil 2 von 2 des Update-Session-Ablaufs (Update session - part 2/2). - Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM) gemäß
AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement(Releases R24-11, R25-11). - Technischer Zweck: Spezifikation des deterministischen De-Initialisierungs- und Freigabepfads bei Beendigung einer Software-Aktualisierung (Software Cluster Update via UCM). Das Diagramm definiert das Zurücksetzen globaler Update-Sperren, die Reaktivierung suspendierter State-Machines/Recovery-Mechanismen und den geordneten Übergang des SM-Controllers in die Nachbereitungsphase (
AfterUpdate).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure / Lebenslinien:
«Service» UpdateRequest: Service-Interface der Adaptive Platform (bereitgestellt durch State Management, konsumiert durch den Update and Configuration Management (UCM) bzw. Update Client). Dient der Transaktionssteuerung von Updates.State Management: Lokale Instanz des Functional Clusters SM (zuständig für State Machines, Function Groups, Machine Life Cycle und Recovery Handling).«Service» UpdateAllowedService: Service-Interface zur Abfrage von Update-Berechtigungen bei Applikationen (in Teil 1 aktiv eingebunden, hier als inaktiver Kontextteilnehmer aufgeführt).
- Zustandsvariablen & Datenstrukturen:
- Flag
"active update session": Boolescher Zustandsspeicher innerhalb von SM zur Kennzeichnung einer laufenden Update-Transaktion. field ResetMachineNotifier: Field-Element derUpdateRequest-Serviceschnittstelle. Besitzt Enumerationszustände, hier aktualisiert aufkIdle.- Status-Attribut
"ImpactedByUpdate": Dynamisches Metadaten-Tag für StateMachines, deren Ausführung und Transitionen durch die Aktualisierung tangiert sind. StateMachineService: Service-Schnittstelle der einzelnen StateMachines zur Entgegennahme externer Zustandsanforderungen.- Zielzustand
"AfterUpdate": Normativer Folgezustand des SM-internen Controllers.
- Flag
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger
StopUpdateSession():- Der Update-Client (UCM) initiiert das Ende der Update-Phase über den synchronen Methodenaufruf
StopUpdateSession()an der SchnittstelleUpdateRequest.
- Der Update-Client (UCM) initiiert das Ende der Update-Phase über den synchronen Methodenaufruf
- Session-Status-Rücksetzung ([SWS_SM_00660]):
- SM setzt die interne Kontrollvariable
"active update session" = false.
- SM setzt die interne Kontrollvariable
- Notifier-Aktualisierung:
- SM setzt das Interface-Field
ResetMachineNotifierauf den StatuswertkIdle(set Notifier to kIdle), um registrierte Listener über das Ende von Reset- und Update-Aktivitäten zu informieren.
- SM setzt das Interface-Field
- Methoden-Rückmeldung:
- SM bestätigt den Aufruf an
UpdateRequestsynchron mit dem StatuswertOK(StopUpdateSession() :: OK).
- SM bestätigt den Aufruf an
- Reaktivierung betroffener StateMachines ([SWS_SM_00646]):
- SM ermittelt alle StateMachines mit gesetztem Attribut
"ImpactedByUpdate". - Das Attribut
"ImpactedByUpdate"wird gelöscht. - Das
StateMachineService-Interface der betroffenen StateMachines wird deblockiert (Zustandswechselanforderungen von außen werden wieder angenommen). - Zuvor maskierte oder ausgesetzte Recovery Actions (Fehlerbehandlungsmaßnahmen des SM) werden deblockiert und wieder scharfgeschaltet.
- SM ermittelt alle StateMachines mit gesetztem Attribut
- Controller-Transition:
- SM-interner Zustandsübergang: Der Controller wechselt via Self-Transition in den Zustand
"AfterUpdate"zur Einleitung des regulären Nach-Update-Betriebs.
- SM-interner Zustandsübergang: Der Controller wechselt via Self-Transition in den Zustand
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- API- und Servicevertrag (
UpdateRequest):StopUpdateSession()darf erst aufgerufen werden, wenn UCM alle Verifikations- und Bereitstellungsschritte (Payload-Ablage, Partition-Sync) vollständig abgeschlossen hat. Der RückgabewertOKgarantiert, dass SM keine update-spezifischen Sperren mehr hält.
- Verhalten von Applikationen & Function Groups:
- Während einer aktiven Update-Session abgewiesene oder gepufferte Requests auf
StateMachineServicewerden erst nach Abarbeitung vonSWS_SM_00646wieder verarbeitet. Applikationsentwickler müssen Timeouts und Retry-Logiken anStateMachineService-Proxies auf diesen Verriegelungszeitraum auslegen.
- Während einer aktiven Update-Session abgewiesene oder gepufferte Requests auf
- Sicherheits- & Fehlerbehandlungsrelevanz (Recovery Actions):
- Während des Updates unterdrückte Sicherheits- und Recovery-Reaktionen (z. B. Prozess-Neustarts via Execution Management oder Machine Resets bei Watchdog-/Dem-Events) greifen ab Schritt 5 unmittelbar wieder. Liegen latente Fehlerbedingungen vor, werden diese direkt nach Aufhebung der Blockade wirksam.
- Konfiguration & Modellierung (ARXML):
- State-Machine-Modellierer müssen im Manifest sicherstellen, dass Transitionen aus dem Zustand
"AfterUpdate"in den regulären Operational-Zustand wohldefiniert sind und alle notwendigen Nachprüfungen (z. B. Versionsquittierung, Health-Checks) abbilden.
- State-Machine-Modellierer müssen im Manifest sicherstellen, dass Transitionen aus dem Zustand
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.