AUTOSAR_CP_SWS_WatchdogManager
FIG-6ab50216c9766b24
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Figure 8.3: Example of SW-Cs connected to the Watchdog Manager via service ports and mode ports
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: AUTOSAR VFB / Software-Komponenten-Architekturdiagramm (UML 2.x Composite Structure Diagram / Component Assembly).
- Architektur-Kontext: Systemische Anbindung von Anwendungs-Softwarekomponenten (SW-Cs) an die BSW-Service-Komponente des Watchdog Managers (
:WdgM) über die AUTOSAR Runtime Environment (RTE). Dargestellt wird die Granularität und Port-Zuordnung für lokale Überwachungsentitäten (Supervised Entities, SE) sowie die Rückmeldung von Statusmodi (Local/Global Supervision Status) auf Basis von [SWS_WdgM_00148], [SRS_ModeMgm_09160] und [SRS_ModeMgm_09225].
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Komponenten & Instanzen
swc1: SWC Type A&swc2: SWC Type A: Zwei separate Instanzen desselben atomaren Software-Komponententyps («AtomicSwComponentType»). Beide kapseln intern jeweils zwei funktionale Überwachungsentitäten (se1,se2).swc3: SWC Type B: Eigenständige SW-C (typischerweise State-Manager- oder Mode-Manager-nah), kapselt eine lokale Überwachungsentität (se) und verarbeitet den globalen Watchdog-Status.:WdgM: Service-Komponente des BSW-Moduls Watchdog Manager («ServiceComponentType»).
Schnittstellen & Port-Beziehungen
WdgM_LocalSupervision(«ClientServerInterface»):- Provider (P-Port am WdgM):
alive000bisalive004. - Requirer (R-Port an SW-Cs):
se1,se2(answc1/swc2) sowiese(answc3). - Operationen:
CheckpointReached(CheckpointId)und/oderUpdateAliveCounter(). - Kardinalität: 1:1-Verbindung pro instanziierter Supervised Entity ([SWS_WdgM_00148]). Da
SWC Type Azweimal instanziiert ist, erzeugt der WdgM dafür 4 diskrete Port-Paare (alive000–alive003), plus 1 Port-Paar (alive004) fürswc3.
- Provider (P-Port am WdgM):
WdM_LocalMode[sic!] /WdgM_LocalMode(«ModeSwitchInterface»):- Mode Manager (P-Port am WdgM):
mode000bismode004. - Mode User (R-Port an SW-Cs):
se1Mode,se2Modebzw.seMode. - Mode Declaration Group (
WdgM_LocalModeDeclarationGroup): Meldet den aktuellen lokalen Überwachungszustand der SE zurück (WDGM_LOCAL_STATUS_OK,FAILED,EXPIRED,DEACTIVATED).
- Mode Manager (P-Port am WdgM):
WdgM_GlobalMode(«ModeSwitchInterface»):- Mode Manager (P-Port am WdgM):
globalMode. - Mode User (R-Port an
swc3):ecuMode. - Mode Declaration Group (
WdgM_GlobalModeDeclarationGroup): Signalisiert den aggregierten Zustand aller Überwachungen (WDGM_GLOBAL_STATUS_OK,FAILED,EXPIRED,STOPPED,DEACTIVATED) an zentrale Instanzen wie denBswModer koordinierende Applikations-SW-Cs.
- Mode Manager (P-Port am WdgM):
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Lebenszeichen- / Kontrollpunkt-Triggerung (Synchrone Client-Server-Calls):
- Runnables innerhalb von
swc1,swc2undswc3rufen zyklisch oder ereignisbasiertRte_Call_<Port>_CheckpointReached()auf. - Der WdgM aktualisiert thread-sicher die Alive-Counter, prüft Min/Max-Toleranzen, logische Programmflussfolgen (Graph-Transitionen) oder Deadlines.
- Runnables innerhalb von
- Zyklische Auswertung:
- In der
WdgM_MainFunction()führt der WdgM die lokale Zustandsbewertung pro SE durch.
- In der
- Modus-Benachrichtigung (Asynchrone Mode Switches via RTE):
- Bei Zustandswechseln (z. B. Alive-Zähler außerhalb des Toleranzfensters:
OK→FAILED→EXPIRED) setzt der WdgM den neuen Modus viaRte_Switch_<Port>_currentMode(). - Die RTE triggert registrierte
ModeSwitchEventsin den SW-Cs, sodass die Applikation auf Degradierungen oder Fail-Silent-Zustände reagieren kann.
- Bei Zustandswechseln (z. B. Alive-Zähler außerhalb des Toleranzfensters:
- Fehlereskalation & Hardware-Reset:
- Erreicht eine SE oder der globale Zustand
EXPIRED, unterbindet der WdgM das Triggern des Hardware-Watchdogs viaWdgIf/Wdg, meldet den Fehler an dasDem(WDGM_E_SUPERVISION) und initiiert ggf. über dasMcueinen kontrollierten Reset.
- Erreicht eine SE oder der globale Zustand
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Port-Skalierung bei Multi-Instanziierung: Entwickler müssen beachten, dass bei Mehrfachinstanziierung einer SW-C (
SWC Type A→swc1,swc2) die Ports auf Komponenten-Typ-Ebene abstrakt definiert sind (se1,se2), der System-Generator/RTE im ECU-Extract jedoch für jede SE-Instanz einen eindeutigen Service-Port am:WdgMinstanziieren und mappen muss (alive000,alive001, ...). - RTE-Vertrag: Für
WdgM_LocalSupervisionwirdRte_Callblockierend ausgeführt (kurze Laufzeit innerhalb des BSW-Moduls zwingend erforderlich). FürWdgM_LocalModeundWdgM_GlobalModedürfen SW-Cs keine Rückgabewerte erzwingen; der Empfang erfolgt rein deklarativ über RTE-Modus-Infrastruktur. - Entkopplung Applikation vs. BSW: Das Schaubild veranschaulicht die architektonische Kapselung: SW-Cs kommunizieren niemals direkt mit Treiber-Modulen (
Wdg,WdgIf), sondern ausschließlich port-basiert über die standardisierten Service-Interfaces der RTE.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.