AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign
FIG-6c3e34a64c193ed0
691 × 508 px
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Figure 13.2: Overview Software Package
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Physisches Artefakt- / Kapselungs-Layout (Packaging & Container Structure Diagram).
- Technischer Zweck: Spezifikation der hierarchischen Kapselungs- und Sicherheitsarchitektur für Software-Bereitstellungen im Functional Cluster UCM (Update and Configuration Management) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Architektonische Einordnung: Trennung der Transport- und Übergabeeinheit (Software Package) von der auf der Adaptive Machine deploybaren und eigenständig versionierten Funktionseinheit (Software Cluster). Das Schema visualisiert das Konzept der mehrstufigen kryptografischen Integritäts- und Authentizitätssicherung (Nested Security Containers).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Schaubild gliedert sich in zwei hierarchisch verschachtelte Security-Container:
1. Äußere Ebene: Software Package (Software Package A)
- Transporteinheit (Delivery Unit): Das Artefakt, welches über Diagnoseschnittstellen (UDS) oder OTA-Dienste an den UCM übertragen wird.
- Signed Container (äußerer Container):
SoftwareCluster A: Der gekapselte Nutzlast-Cluster.Software Package Manifest: ARXML-Manifest mit Metadaten zur Paketverarbeitung:- Pakettyp (z. B. Neukonfiguration, Update, Deinstallation).
- Zielsystem-/Machine-Zuweisung, Abhängigkeiten (
softwareClusterRequirements), Vor-/Nachinstallationsschritte.
Authentication tag(äußeres Tag): Kryptografische Signatur (z. B. CMS/PKCS#7, RSA-PSS, ECDSA) oder MAC. Schützt das gesamte Software Package inklusiveSoftware Package Manifestgegen Manipulation während der Übertragung.
2. Innere Ebene: Software Cluster (SoftwareCluster A)
- Bereitstellungseinheit (Deployable Unit): Unabhängig aktualisierbare, lauffähige logische Einheit auf der Ziel-Machine.
- Signed Container (innerer Container):
Executables: Binärdateien (ELF-Executables) für POSIX-Prozesse.Data: Kalibrierdaten, Konfigurationsdateien, Persistenz-Init-Daten oder statische Assets.Manifests: Maschinenspezifische Anwendungsbeschreibungen:- Execution Manifests (Prozessdefinition, Startup-Konfiguration, Resource-Group-Mapping).
- Service Instance Manifests (Service-Deployment, IPC-/SOME/IP-Bindings).
Software Cluster Manifest: Formales ARXML-Manifest des Clusters (Cluster-Version, Root/Application Cluster Typisierung, Lizenzen, Zustandsabhängigkeiten).
Authentication tag(inneres Tag): Cluster-spezifische Signatur/MAC. Gewährleistet Integrität und Authentizität der eigentlichen Software-Artefakte losgelöst vom Transportmedium.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Aus der Schachtelung ergibt sich die deterministische Verifikations- und Verarbeitungsfolge im UCM (PackageManagement):
- Ingestion & Transport-Validierung:
- UCM empfängt
Software Package A(viaTransferPackage,TransferData,TransferExit). - Verifikation des äußeren
Authentication taggegen das hinterlegte Trust Anchor / UCM-Zertifikat. - Abbruchbedingung: Ungültige Signatur/MAC führt zum sofortigen Verwerfen des Pakets (
kAuthenticationFailed).
- UCM empfängt
- Paket-Evaluation:
- Auslesen des
Software Package Manifest. - Validierung von Abhängigkeiten, Ziel-Plattform-Kompatibilität, Speicherkapazität und Pre-Conditions.
- Auslesen des
- Cluster-Extraktion & Payload-Authentifizierung:
- Entpacken von
SoftwareCluster A. - Verifikation des inneren
Authentication tagüber den Crypto Stack (ARA::Crypto). - Validierung aller Hashes gegen die im
Software Cluster Manifestund den Execution Manifests deklarierten Prüfsummen. - Abbruchbedingung: Integritätsverletzung an Binaries/Manifesten triggert Abbruch und Rollback vor Systemaktivierung.
- Entpacken von
- Staging & Aktivierung:
- Übergabe an Execution Management (EM) und State Management (SM) zur Einbindung der Executables in den Boot- bzw. Lifecycle-Pfad.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Build- & CI/CD-Pipelines:
- Deployment-Generatoren müssen eine zweistufige Signatur implementieren:
- Cluster-Inhalt (Binaries, Manifests, Data) bauen,
Software Cluster Manifesterzeugen, inneren Container packen und mit dem Cluster-Key signieren. - Software Package schnüren (
Software Package Manifest+ innerer Container) und mit dem UCM-/OEM-Key signieren.
- Cluster-Inhalt (Binaries, Manifests, Data) bauen,
- Deployment-Generatoren müssen eine zweistufige Signatur implementieren:
- Schlüsselmanagement & Mandantentrennung (OEM vs. Tier-1):
- Die zweistufige Struktur erlaubt getrennte Vertrauensdomänen: Der Tier-1/Zulieferer signiert den Software Cluster (inneres Tag, Schutz geistigen Eigentums und Code-Integrität ab Werk), während der OEM das Transport-Paket für das Gesamtfahrzeug autorisiert (äußeres Tag).
- POSIX & Persistenz-Layout:
- Entwickler dürfen Pfade für
DataundExecutablesnicht hart codieren. Pfadresolution erfolgt relativ zu den im Manifest deklarierten Mount-Points des Software Clusters auf dem Dateisystem der Adaptive Machine.
- Entwickler dürfen Pfade für
- Manifest-Konsistenz:
- Jede Executable im Container muss eine exakte 1:1-Entsprechung im Execution Manifest besitzen (
StartupConfig,Process), da der Execution Manager nicht manifestierte Binaries im Cluster ignoriert bzw. deren Ausführung aus Sicherheitsgründen blockiert.
- Jede Executable im Container muss eine exakte 1:1-Entsprechung im Execution Manifest besitzen (
Zugeordnete Anforderungen
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